M.A.X. Automation - gut gerüstet, um auch starken Konjunkturschwankungen zu widerstehen




14.04.11 15:43
aktiencheck.de EXKLUSIV

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Düsseldorfer M.A.X. Automation AG (ISIN DE0006580905 / WKN 658090), eine international agierende Unternehmensgruppe mit den beiden Kernsegmenten Umwelttechnik und Industrieautomation, verzeichnete im ersten Quartal 2011 einen Anstieg des Auftragseingangs um rund 60% und erwartet den Abschluss weiterer Großaufträge und Zukunftsprojekte. Die Entwicklung der Auftragslage konnte damit die Erwartungen nochmals übertreffen. Der Konzernvorstand sieht sich in der optimistischen Einschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs in 2011 bestätigt.

aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Herrn Bernd Priske, dem Vorstandsvorsitzenden der M.A.X. Automation AG.

aktiencheck.de EXKLUSIV: Der konsolidierte Auftragseingang hat laut vorläufigen Berechnungen im ersten Quartal 2011 mit rund 69 Mio. Euro den höchsten Wert aller Startquartale in der Konzerngeschichte erreicht. Worauf würden Sie diese satte Steigerung um rund 60% zurückführen? Ist das nur ein Verdienst der zurzeit robusten Weltkonjunkturlage oder haben hier auch irgendwelche konzern-typischen Einflüsse eine wichtige Rolle gespielt?

M.A.X. Automation AG: Der M.A.X. Automation-Konzern profitiert selbstverständlich von der guten Konjunktur im Maschinen- und Anlagenbau. Der Branchenverband VDMA erhöhte Anfang April 2011 die Prognose für den Produktionsanstieg im laufenden Jahr von 10% auf 14%. Von Dezember 2010 bis Februar 2011 lag der Auftragseingang der Branche um rund 40% über dem Wert des gleichen Vorjahresquartals.

Die dynamische Auftragsentwicklung unseres Konzerns verdeutlicht jedoch, dass es bedeutende Faktoren gibt, die unser Wachstum zusätzlich beschleunigen. Dies gilt insbesondere für die strategische Ausrichtung der M.A.X. Automation. Unsere Tochtergesellschaften agieren weltweit auf Zukunftsmärkten, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen. Als Spezialisten für kosteneffiziente Automationssysteme profitieren die Konzernttöchter in beiden Segmenten Umwelttechnik und Industrieautomation von langfristigen Trends wie dem verschärften Klimaschutz, steigenden Preisen für Roh- und Reststoffe, der weltweit zunehmenden Bedeutung der Mobilität oder dem permanenten Wandel der Konsumentennachfrage. Denn die Automationslösungen unserer Tochtergesellschaften erlauben es den Kunden, ihre Produktion flexibel und kostenschonend an diese Trends anzupassen, ob im Automobilbau, in der Recyclingbranche, in der Energiewirtschaft oder in anderen wichtigen Industriezweigen. Die aktuelle Serie von Großaufträgen in Millionenhöhe belegt dies.

aktiencheck.de EXKLUSIV: Der Konzernvorstand sieht sich nach der Veröffentlichung der hervorragenden Auftragseingangszahlen in seiner optimistischen Einschätzung des weiteren Geschäftsverlaufs 2011 bestätigt. Vor allem im Hinblick auf die Tatsache, daß man mit den Abschlüssen von weiteren Großaufträgen und Zukunftsprojekten in den kommenden Wochen rechnet. Allerdings gibt es zurzeit für die weltweite Konjunkturlage recht viele belastende Faktoren wie z.B. die Folgen der Naturkatastrophe in Japan, die Unruhen im arabischen Raum oder die rasant steigenden Rohstoffpreise. Sehen Sie die äußerst positive Entwicklung bei der M.A.X. Automation AG durch diese Risiken dennoch als nicht gefährdet an?

M.A.X. Automation AG: Wir können nicht ausschließen, dass politische Entwicklungen oder verheerende Naturkatastrophen die gesamte Branchenentwicklung eintrüben. Dies könnte sich auch negativ auf die Nachfrage nach den Automationslösungen unseres Konzerns auswirken. Doch die globale Rezession 2009 hat klar gezeigt, dass die M.A.X. Automation gut gerüstet ist, um auch starken Konjunkturschwankungen zu widerstehen. Unsere Umwelttöchter decken mit einem Produktspektrum, das von Zerkleinerungstechnik über Recyclinganlagen bis zur Rauchgasreinigung reicht, wichtige Anforderungen von Industrieunternehmen in nahezu allen Ländern und Branchen ab. In der Industrieautomation unterstützen die Konzerngesellschaften ihre Kunden darin, ihre Produktionsprozesse kosteneffizient an veränderte Nachfragebedingungen, etwa den steigenden Mobilitätsbedarf, anzupassen. Durch die Verbindung von Komponenten- und System-Know-how entstehen Automationslösungen, die den Kunden Wettbewerbs- und Kostenvorteile bringen. Mit dieser Positionierung eröffnen sich dem M.A.X. Automation-Konzern gute Chancen, um dauerhaft zu wachsen und die Ertragskraft weiter zu steigern.

Hinzukommt, dass die M.A.X. über leistungsfähige und schlanke Konzernstrukturen verfügt. Mit den Maßnahmen zur Kostensenkung und Steigerung der Effizienz, die wir 2009 im gesamten Konzern umgesetzt hatten, haben wir gute Voraussetzungen für weiteres ertragsstarkes Wachstum geschaffen.

aktiencheck.de EXKLUSIV: Ihre Gesellschaft plant die Dividende für das Geschäftsjahr 2010 zu verdoppeln (auf 0,10 EUR). Dieser Vorschlag trage nach Unternehmensangaben dem sehr erfreulichen Geschäftsverlauf im letzten Jahr Rechnung und setze die traditionell dividendenorientierte Ausschüttungspolitik der M.A.X. Automation AG fort. Gleichzeitig wolle man jedoch die Eigenkapitalbasis des Unternehmens weiter stärken. Ist diese Großzügigkeitspolitik für den Konzern mittel- bis langfristig tragbar, wenn man demnächst weiter wachsen will? Hat die Konzernführung schon ein Auge auf die potenziellen Akquisitionskandidaten?

M.A.X. Automation AG: Die M.A.X. Automation AG verfolgt traditionell eine anlegerfreundliche Dividendenpolitik. Unser Ausschüttungsvorschlag für das vergangene Geschäftsjahr dokumentiert, dass wir uns den Aktionären verbunden fühlen und ihnen ein attraktives Investment bieten. An diesem Ansatz werden wir auch weiterhin festhalten. Langfristig orientierten Investoren eröffnet die M.A.X.-Aktie sehr gute Perspektiven. Wir freuen uns, dass der Kapitalmarkt dies wieder zunehmend würdigt. Allerdings sind wir mit Blick auf die klaren Wachstumsperspektiven des Konzerns überzeugt, dass die M.A.X.-Aktie noch erhebliches Wertsteigerungspotenzial besitzt.

Unsere Wachstumsstrategie richtet sich zum einen auf organisches Wachstum. Der erfreuliche Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2011 und die exzellente Auftragslage belegen, dass sich noch zahlreiche Möglichkeiten bieten, unser Umsatz- und Ertragsniveau organisch weiter zu erhöhen. Dazu soll auch die gezielte Ausweitung der internationalen Geschäftsbasis beitragen. Ein gutes Beispiel liefert das neue Joint Venture unserer Umwelttochter Vecoplan mit der ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001 / WKN 750000)-Konzerngesellschaft Polysius zum globalen Ausbau der Umwelttechnik in der Zement- und Kalkindustrie, über das wir Anfang April informiert haben. Obgleich die M.A.X. Automation bereits auf zahlreichen Auslandsmärkten tätig ist, bieten sich in Europa und Nordamerika sowie insbesondere in Schwellenländern noch attraktive Expansionsmöglichkeiten.

Die zweite Säule unserer Wachstumsstrategie sind selektive Zukäufe. Wir können uns gut vorstellen, die vorhandenen technologischen Kompetenzen und die geografische Präsenz in unseren Kernsegmenten durch strategische Akquisitionen zu erweitern. Daher prüfen wir fortlaufend Optionen. Allerdings legen wir strenge betriebswirtschaftliche Kriterien zugrunde. Wir stehen nicht unter Handlungsdruck.

aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der M.A.X. Automation AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg. (14.04.2011/ac/e/i)




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