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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Intel-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) unter die Lupe.
Der mit Verlusten kämpfende Halbleiter-Riese Intel sei einem Medienbericht zufolge ins Visier eines aktivistischen Investors geraten. Um sich zu verteidigen, habe das Unternehmen Berater inklusive der Bank Morgan Stanley engagiert, habe der US-Nachrichtensender "CNBC" in der Nacht zum Samstag (MESZ) auf seiner Internetseite berichtet. Weder Intel noch Morgan Stanley hätten sich zu der Angelegenheit äußern wollen.
Intel habe im laufenden Jahr fast 60 Prozent seines Börsenwerts verloren. Der einstige unangefochtene Star der Branche sei inzwischen nicht nur hinter den dank KI neuen Liebling der Anleger, NVIDIA, zurückgefallen. Dieser werde an der Börse derzeit mit mehr als drei Billionen Dollar bewertet und koste damit 35 mal soviel wie der einstige Champion. Auch andere vormals deutlich kleinere Branchenvertreter wie AMD, Broadcom, QUALCOMM und Texas Instruments hätten Intel inzwischen zumindest an der Börse überflügelt.
Das Unternehmen habe am Monatsanfang einen massiven Stellenabbau angekündigt. Konzernchef Pat Gelsinger wolle die Wende mit neuen Produktionsprozessen für effizientere Chips schaffen, habe aber noch viel Arbeit vor sich. Die Geschäftszahlen des vergangenen Quartals habe der Manager "enttäuschend" genannt. Und auch die Lage in H2 werde schwieriger sein als bisher erwartet. Gelsinger habe Anleger zuvor oft auf die zweite Jahreshälfte vertröstet, in der Besserung zu erwarten sei.
Zuletzt habe das Unternehmen am Donnerstag den Abgang von Lip-Bu Tan aus dem Verwaltungsrat von Intel verkündet. Dieser sei erst vor zwei Jahren in das Gremium eingezogen. Tan habe beteuert, dass sein Rückzug eine Folge veränderter Priorisierungen seiner zahlreichen Verpflichtungen sei und er Intel weiter unterstütze.
Die Intel-Aktie sei in den zurückliegenden Monaten massiv unter Druck geraten. Seit dem Jahreswechsel, als die Aktie von bei über 50 Dollar notiert habe, sei es zuletzt zeitweise bei auf 18,84 Dollar abwärts gegangen. Derzeit arbeite der Titel an einer Stabilisierung. Am Freitag sei das Papier mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 20,54 Dollar aus dem Handel gegangen. Und auch nach dem Bekanntwerden des Versuchs einer Einflussnahme durch einen aktivistischen Investor habe sich die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel noch etwas weiter nach oben arbeiten können.
Aus charttechnischer Sicht sei die Intel-Aktie aber derzeit ganz klar massiv angeschlagen. Ein Sprung über die 38-Tage-Linie wäre ein erstes positives Signal. Wichtig wäre anschließend die Rückeroberung der 30-Dollar-Marke. Charttechnisch biete das bisherige Jahrestief für den Dow-Titel eine letzte Unterstützung. Diese müsse in jedem Fall verteidigt werden, solle nicht weiterer Druck aufkommen.
Anleger warten weiter ab, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 26.08.2024)
(Mit Material von dpa-AFX)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Intel-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Intel-Aktie:
18,518 EUR +0,92% (26.08.2024, 08:55)
NASDAQ-Aktienkurs Intel-Aktie:
20,54 USD +2,19% (23.08.2024, 22:00)
ISIN Intel-Aktie:
US4581401001
WKN Intel-Aktie:
855681
Ticker-Symbol Intel-Aktie:
INL
NASDAQ-Symbol Intel-Aktie:
INTC
Kurzprofil Intel Corp.:
Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) ist ein weltweit agierendes Unternehmen im Bereich Halbleiterchips. Intel entwickelt fortschrittliche digitale Technologielösungen und versorgt die Computer- und Kommunikationsbranche mit Halbleiter-Speicherchips, Schaltkreisen, Speicherplatten, -karten und -systemen sowie mit Mikroprozessoren. Dabei nutzen sowohl große und mittelständische Unternehmen als auch Privatkunden die Soft- und Hardwareprodukte des Konzerns. Darüber hinaus ist der Chip-Hersteller in der Entwicklung von Plattform-Lösungen tätig, die als integrierte Hard- und Software-Computing-Technologien definiert sind, und bietet Kunden in diesem Zusammenhang ergänzende Services an. Hinzu kommen Produkte und Services aus dem Bereich Security. (26.08.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Marion Schlegel vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) unter die Lupe.
Der mit Verlusten kämpfende Halbleiter-Riese Intel sei einem Medienbericht zufolge ins Visier eines aktivistischen Investors geraten. Um sich zu verteidigen, habe das Unternehmen Berater inklusive der Bank Morgan Stanley engagiert, habe der US-Nachrichtensender "CNBC" in der Nacht zum Samstag (MESZ) auf seiner Internetseite berichtet. Weder Intel noch Morgan Stanley hätten sich zu der Angelegenheit äußern wollen.
Intel habe im laufenden Jahr fast 60 Prozent seines Börsenwerts verloren. Der einstige unangefochtene Star der Branche sei inzwischen nicht nur hinter den dank KI neuen Liebling der Anleger, NVIDIA, zurückgefallen. Dieser werde an der Börse derzeit mit mehr als drei Billionen Dollar bewertet und koste damit 35 mal soviel wie der einstige Champion. Auch andere vormals deutlich kleinere Branchenvertreter wie AMD, Broadcom, QUALCOMM und Texas Instruments hätten Intel inzwischen zumindest an der Börse überflügelt.
Das Unternehmen habe am Monatsanfang einen massiven Stellenabbau angekündigt. Konzernchef Pat Gelsinger wolle die Wende mit neuen Produktionsprozessen für effizientere Chips schaffen, habe aber noch viel Arbeit vor sich. Die Geschäftszahlen des vergangenen Quartals habe der Manager "enttäuschend" genannt. Und auch die Lage in H2 werde schwieriger sein als bisher erwartet. Gelsinger habe Anleger zuvor oft auf die zweite Jahreshälfte vertröstet, in der Besserung zu erwarten sei.
Zuletzt habe das Unternehmen am Donnerstag den Abgang von Lip-Bu Tan aus dem Verwaltungsrat von Intel verkündet. Dieser sei erst vor zwei Jahren in das Gremium eingezogen. Tan habe beteuert, dass sein Rückzug eine Folge veränderter Priorisierungen seiner zahlreichen Verpflichtungen sei und er Intel weiter unterstütze.
Die Intel-Aktie sei in den zurückliegenden Monaten massiv unter Druck geraten. Seit dem Jahreswechsel, als die Aktie von bei über 50 Dollar notiert habe, sei es zuletzt zeitweise bei auf 18,84 Dollar abwärts gegangen. Derzeit arbeite der Titel an einer Stabilisierung. Am Freitag sei das Papier mit einem Plus von 2,2 Prozent auf 20,54 Dollar aus dem Handel gegangen. Und auch nach dem Bekanntwerden des Versuchs einer Einflussnahme durch einen aktivistischen Investor habe sich die Intel-Aktie im nachbörslichen Handel noch etwas weiter nach oben arbeiten können.
Aus charttechnischer Sicht sei die Intel-Aktie aber derzeit ganz klar massiv angeschlagen. Ein Sprung über die 38-Tage-Linie wäre ein erstes positives Signal. Wichtig wäre anschließend die Rückeroberung der 30-Dollar-Marke. Charttechnisch biete das bisherige Jahrestief für den Dow-Titel eine letzte Unterstützung. Diese müsse in jedem Fall verteidigt werden, solle nicht weiterer Druck aufkommen.
Anleger warten weiter ab, so Marion Schlegel von "Der Aktionär". (Analyse vom 26.08.2024)
(Mit Material von dpa-AFX)
Börsenplätze Intel-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Intel-Aktie:
18,518 EUR +0,92% (26.08.2024, 08:55)
NASDAQ-Aktienkurs Intel-Aktie:
20,54 USD +2,19% (23.08.2024, 22:00)
ISIN Intel-Aktie:
US4581401001
WKN Intel-Aktie:
855681
Ticker-Symbol Intel-Aktie:
INL
NASDAQ-Symbol Intel-Aktie:
INTC
Kurzprofil Intel Corp.:
Intel Corp. (ISIN: US4581401001, WKN: 855681, Ticker-Symbol: INL, NASDAQ-Symbol: INTC) ist ein weltweit agierendes Unternehmen im Bereich Halbleiterchips. Intel entwickelt fortschrittliche digitale Technologielösungen und versorgt die Computer- und Kommunikationsbranche mit Halbleiter-Speicherchips, Schaltkreisen, Speicherplatten, -karten und -systemen sowie mit Mikroprozessoren. Dabei nutzen sowohl große und mittelständische Unternehmen als auch Privatkunden die Soft- und Hardwareprodukte des Konzerns. Darüber hinaus ist der Chip-Hersteller in der Entwicklung von Plattform-Lösungen tätig, die als integrierte Hard- und Software-Computing-Technologien definiert sind, und bietet Kunden in diesem Zusammenhang ergänzende Services an. Hinzu kommen Produkte und Services aus dem Bereich Security. (26.08.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 68,48 $ | 64,93 $ | 3,55 $ | +5,47% | 17.04./01:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US4581401001 | 855681 | 68,61 $ | 18,26 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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|
58,10 € | +5,58% | 16.04.26 |
| Hamburg | 57,54 € | +5,69% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 57,42 € | +5,67% | 16.04.26 |
| AMEX | 68,475 $ | +5,53% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 68,48 $ | +5,47% | 16.04.26 |
| NYSE | 68,47 $ | +5,42% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 57,88 € | +5,27% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 58,00 € | +4,69% | 16.04.26 |
| Xetra | 57,45 € | +4,09% | 16.04.26 |
| Hannover | 57,40 € | +3,61% | 16.04.26 |
| München | 55,11 € | -0,49% | 16.04.26 |
= Realtime
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