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Fresenius: Öxit eines Healthcare-Giganten - Aktienanalyse
04.07.24 16:11
Raiffeisen Bank International AG
Wien (www.aktiencheck.de) - Fresenius-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF).
Die Nachrichten rund um Fresenius seien nach wie vor von Firmenabspaltungen und Restrukturierungen geprägt, diesmal sei die österreichische Vamed an der Reihe.
Der Deal rund um Vamed sei nicht ganz einfach, da er mehrere Käufer und eine weitere Aufspaltung der österreichischen Fresenius-Sparte beinhalte. Zum einen würden PORR und STRABAG die österreichischen Aktivitäten von Vamed für EUR 90 Mio. übernehmen. Der Abschluss der Transaktion werde vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2024 erwartet. Zum anderen erwerbe das französische Private-Equity-Unternehmen PAI Partners eine Mehrheitsbeteiligung von 67% am Rehabilitationsgeschäft von Vamed, während Fresenius einen Anteil von 33% behalte.
Die Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund EUR 853 Mio. werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2024 abgeschlossen sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und üblicher Abschlussbedingungen. Das Projektmanagementgeschäft werde bis 2026 eingestellt und das Krankenhausdienstleistungsgeschäft von Vamed (High-End Services) werde direkt an Fresenius selbst übertragen; der Übertragungsprozess sei bereits im Gange und werde voraussichtlich bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
Der Analyst sehe den Schritt positiv und zusätzlich zu dem bereits genannten starken Fokus auf das Kerngeschäft von Fresenius sollte die Abspaltung auch die Profitabilität der Gruppe um rund 0,5% verbessern. Zudem habe Vamed rund EUR 1,39 Mrd. Schulden, von denen sich Fresenius somit höchstwahrscheinlich auch verabschieden werde. Insgesamt für den Analysten also ein klares Plus.
Fresenius setze seine Strategie zur Verschlankung des Unternehmens konsequent fort, für den Analysten klar der größte positive Faktor und der Hauptgrund für seine optimistische Einschätzung. Zudem könne sich Fresenius durch die Restrukturierung von einem erheblichen Teil der Schulden trennen. Auch die Bewertung der Fresenius-Aktie sei dadurch in ein neues Licht gerückt. Obwohl die Aktie nicht billiger geworden sei, würden die Margen durch die Fokussierung auf profitablere Segmente steigen. Die Verschuldung, die zwar immer noch relativ hoch sei, mache dem Analysten mittlerweile aufgrund der anstehenden Zinssenkungen in Europa etwas weniger Sorgen.
Insgesamt sehe der Analyst für die Fresenius-Aktie vor allem aufgrund der disziplinierten Restrukturierungen und der Bewertung weiterhin Aufwärtspotenzial. Die Firma werde von einem strukturell älter werdenden Europa weiterhin ein gutes Wachstum verbuchen können.
Auf Basis einer EV/EBIT-, EV/Sales- und KGV-Bewertung bleibt Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, bei seiner Kaufempfehlung und erhöht sein Preisziel auf EUR 33,00 für die Fresenius-Aktie. (Analyse vom 04.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity.
Börsenplätze Fresenius-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
28,64 EUR +0,56% (04.07.2024, 16:10)
XETRA-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
28,71 EUR +0,88% (04.07.2024, 15:55)
ISIN Fresenius-Aktie:
DE0005785604
WKN Fresenius-Aktie:
578560
Ticker-Symbol Fresenius-Aktie:
FRE
NASDAQ OTC-Symbol Fresenius-Aktie:
FSNUF
Kurzprofil Fresenius SE & Co. KGaA:
Die Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF), 1912 von dem Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet, ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Hauptsitz in Bad Homburg v.d. Höhe, Deutschland. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und den daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Zum Konzern gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi (hochkomplexe Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische intravenös verabreichte Arzneimittel) und Fresenius Helios (privater Krankenhausbetreiber) sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. (04.07.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse weiterhin zum Kauf der Aktie der Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF).
Die Nachrichten rund um Fresenius seien nach wie vor von Firmenabspaltungen und Restrukturierungen geprägt, diesmal sei die österreichische Vamed an der Reihe.
Der Deal rund um Vamed sei nicht ganz einfach, da er mehrere Käufer und eine weitere Aufspaltung der österreichischen Fresenius-Sparte beinhalte. Zum einen würden PORR und STRABAG die österreichischen Aktivitäten von Vamed für EUR 90 Mio. übernehmen. Der Abschluss der Transaktion werde vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen bis Ende 2024 erwartet. Zum anderen erwerbe das französische Private-Equity-Unternehmen PAI Partners eine Mehrheitsbeteiligung von 67% am Rehabilitationsgeschäft von Vamed, während Fresenius einen Anteil von 33% behalte.
Die Transaktion mit einem Unternehmenswert von rund EUR 853 Mio. werde voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2024 abgeschlossen sein, vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen und üblicher Abschlussbedingungen. Das Projektmanagementgeschäft werde bis 2026 eingestellt und das Krankenhausdienstleistungsgeschäft von Vamed (High-End Services) werde direkt an Fresenius selbst übertragen; der Übertragungsprozess sei bereits im Gange und werde voraussichtlich bis Ende 2024 abgeschlossen sein.
Der Analyst sehe den Schritt positiv und zusätzlich zu dem bereits genannten starken Fokus auf das Kerngeschäft von Fresenius sollte die Abspaltung auch die Profitabilität der Gruppe um rund 0,5% verbessern. Zudem habe Vamed rund EUR 1,39 Mrd. Schulden, von denen sich Fresenius somit höchstwahrscheinlich auch verabschieden werde. Insgesamt für den Analysten also ein klares Plus.
Fresenius setze seine Strategie zur Verschlankung des Unternehmens konsequent fort, für den Analysten klar der größte positive Faktor und der Hauptgrund für seine optimistische Einschätzung. Zudem könne sich Fresenius durch die Restrukturierung von einem erheblichen Teil der Schulden trennen. Auch die Bewertung der Fresenius-Aktie sei dadurch in ein neues Licht gerückt. Obwohl die Aktie nicht billiger geworden sei, würden die Margen durch die Fokussierung auf profitablere Segmente steigen. Die Verschuldung, die zwar immer noch relativ hoch sei, mache dem Analysten mittlerweile aufgrund der anstehenden Zinssenkungen in Europa etwas weniger Sorgen.
Insgesamt sehe der Analyst für die Fresenius-Aktie vor allem aufgrund der disziplinierten Restrukturierungen und der Bewertung weiterhin Aufwärtspotenzial. Die Firma werde von einem strukturell älter werdenden Europa weiterhin ein gutes Wachstum verbuchen können.
Auf Basis einer EV/EBIT-, EV/Sales- und KGV-Bewertung bleibt Raphael Schicho, Analyst der Raiffeisen Bank International AG, bei seiner Kaufempfehlung und erhöht sein Preisziel auf EUR 33,00 für die Fresenius-Aktie. (Analyse vom 04.07.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegungen
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity.
Börsenplätze Fresenius-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
28,64 EUR +0,56% (04.07.2024, 16:10)
XETRA-Aktienkurs Fresenius-Aktie:
28,71 EUR +0,88% (04.07.2024, 15:55)
ISIN Fresenius-Aktie:
DE0005785604
WKN Fresenius-Aktie:
578560
Ticker-Symbol Fresenius-Aktie:
FRE
NASDAQ OTC-Symbol Fresenius-Aktie:
FSNUF
Kurzprofil Fresenius SE & Co. KGaA:
Die Fresenius SE & Co. KGaA (ISIN: DE0005785604, WKN: 578560, Ticker-Symbol: FRE, NASDAQ OTC-Symbol: FSNUF), 1912 von dem Frankfurter Apotheker Dr. Eduard Fresenius gegründet, ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Hauptsitz in Bad Homburg v.d. Höhe, Deutschland. Fresenius bietet Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen, die durch eine wachsende und alternde Bevölkerung und den daraus folgenden Bedarf nach erschwinglicher und hochwertiger Gesundheitsversorgung entstehen. Zum Konzern gehören die operativen Unternehmensbereiche Fresenius Kabi (hochkomplexe Biopharmazeutika, klinische Ernährung, Medizintechnik und generische intravenös verabreichte Arzneimittel) und Fresenius Helios (privater Krankenhausbetreiber) sowie die Unternehmensbeteiligung Fresenius Medical Care. (04.07.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 44,19 € | 44,03 € | 0,16 € | +0,36% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005785604 | 578560 | 52,96 € | 38,72 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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44,32 € | -0,20% | 16.04.26 |
| Xetra | 44,19 € | +0,36% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 44,18 € | +0,05% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 44,26 € | +0,02% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 44,13 € | -0,34% | 16.04.26 |
| Hamburg | 44,27 € | -0,70% | 16.04.26 |
| Hannover | 44,27 € | -1,03% | 16.04.26 |
| München | 44,06 € | -1,78% | 16.04.26 |
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