Erweiterte Funktionen
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Ferrari-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Ferrari N.V. (ISIN: NL0011585146, WKN: A2ACKK, Ticker-Symbol: 2FE, Borsa Italiana-Symbol: RACE, NYSE-Symbol: RACE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktien von Ferrari hätten am Donnerstag im schwachen Branchenumfeld frischen Schwung erhalten und einen Erholungskurs eingeschlagen. Nach einem Rekordhoch bei knapp unter 500 Euro Mitte Februar sei es für die Aktie fast nur noch abwärts gegangen. An diesem Morgen hätten sie bei 373,80 Euro den tiefsten Stand seit August 2024 erreicht.
Trotz der von US-Präsident Trump angekündigten hohen Zölle für Importe von Autos und Autoteilen habe der Sportwagenbauer seine Finanzziele für das laufende Jahr bestätigt. Die Gewinnmargen könnten allerdings sinken, habe es geheißen. Um den Zöllen Rechnung zu tragen, plane Ferrari zudem, die Preise für einige seiner Fahrzeuge um bis zu 10 Prozent anzuheben.
Die Verkäufe von Ferraris in die USA, - alle würden im italienischen Maranello produziert -, seien im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf knapp 3.500 Fahrzeuge gestiegen.
Ferrari fertige seine begehrten Fahrzeuge allesamt im italienischen Maranello und werde somit von den Importzöllen der USA voll erwischt, habe Analyst Stephen Reitman von Bernstein Research in einer am Donnerstag vorliegenden Studie geschrieben. Andererseits dürften sich Ferrari-Käufer in den USA auch höhere Preise leisten können, habe der Experte vermutet. Zumal die Werte der schon in den Garagen in den USA stehenden Fahrzeuge nun noch zusätzlich an Wert gewinnen dürften. Der Experte habe dementsprechend an seiner Kaufempfehlung festgehalten. Sein Kursziel laute 575 Dollar.
Fakt sei, dass Ferrari nach wie vor eine Ausnahmestellung innerhalb der europäischen Automobil-Szene innehabe. Der Schlüssel für den weiteren Verlauf des Aktienkurses seien die sechs neuen Modelle, die 2025 im Fokus stünden, darunter der12 Cilindri und der F80. Dadurch könnte es möglich sein, das EBITDA pro Auto trotz der ganzen Zollproblematik im Jahr 2026 auf über 200.000 Euro zu steigern. Aktuell liege diese Kennziffer bei rund 186.000 Euro pro Fahrzeug.
Positiv könnte sich die Eröffnung einer Fabrik am Standort Maranello entwickeln, die Platz für mehr Sonderanfertigungen und Personalisierung biete. Bereits 2024 hätten Sonderanfertigungen und Personalisierung 20 Prozent vom Umsatz erzielt. Zusätzlich habe sich dies positiv auf die Marge ausgewirkt.
Die Outperformance von Ferrari sei zuletzt ins Stocken geraten. Der Anteilsverkauf der Familie Agnelli sowie die US-Zölle würden den Kurs belasten. Mit der Preiserhöhung sowie der Bestätigung der Finanzziele bekomme das Papier wieder Rückenwind. Neue Modelle würden den Trend bei Umsatz und Gewinn fortsetzen. Die Ausnahmestellung bei Margen, die Anziehungs- sowie Strahlkraft der Marke Ferrari lasse die hohen Bewertungsmultiplen in puncto KUV und KGV zu.
Langfristig ist das aktuelle Kursniveau eine interessante Einstiegschance, so Jochen Kauper von "Der Aktionär" zur Ferrari-Aktie. (Analyse vom 27.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.03.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Jochen Kauper vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Ferrari N.V. (ISIN: NL0011585146, WKN: A2ACKK, Ticker-Symbol: 2FE, Borsa Italiana-Symbol: RACE, NYSE-Symbol: RACE) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Die Aktien von Ferrari hätten am Donnerstag im schwachen Branchenumfeld frischen Schwung erhalten und einen Erholungskurs eingeschlagen. Nach einem Rekordhoch bei knapp unter 500 Euro Mitte Februar sei es für die Aktie fast nur noch abwärts gegangen. An diesem Morgen hätten sie bei 373,80 Euro den tiefsten Stand seit August 2024 erreicht.
Trotz der von US-Präsident Trump angekündigten hohen Zölle für Importe von Autos und Autoteilen habe der Sportwagenbauer seine Finanzziele für das laufende Jahr bestätigt. Die Gewinnmargen könnten allerdings sinken, habe es geheißen. Um den Zöllen Rechnung zu tragen, plane Ferrari zudem, die Preise für einige seiner Fahrzeuge um bis zu 10 Prozent anzuheben.
Die Verkäufe von Ferraris in die USA, - alle würden im italienischen Maranello produziert -, seien im vergangenen Jahr um 6 Prozent auf knapp 3.500 Fahrzeuge gestiegen.
Fakt sei, dass Ferrari nach wie vor eine Ausnahmestellung innerhalb der europäischen Automobil-Szene innehabe. Der Schlüssel für den weiteren Verlauf des Aktienkurses seien die sechs neuen Modelle, die 2025 im Fokus stünden, darunter der12 Cilindri und der F80. Dadurch könnte es möglich sein, das EBITDA pro Auto trotz der ganzen Zollproblematik im Jahr 2026 auf über 200.000 Euro zu steigern. Aktuell liege diese Kennziffer bei rund 186.000 Euro pro Fahrzeug.
Positiv könnte sich die Eröffnung einer Fabrik am Standort Maranello entwickeln, die Platz für mehr Sonderanfertigungen und Personalisierung biete. Bereits 2024 hätten Sonderanfertigungen und Personalisierung 20 Prozent vom Umsatz erzielt. Zusätzlich habe sich dies positiv auf die Marge ausgewirkt.
Die Outperformance von Ferrari sei zuletzt ins Stocken geraten. Der Anteilsverkauf der Familie Agnelli sowie die US-Zölle würden den Kurs belasten. Mit der Preiserhöhung sowie der Bestätigung der Finanzziele bekomme das Papier wieder Rückenwind. Neue Modelle würden den Trend bei Umsatz und Gewinn fortsetzen. Die Ausnahmestellung bei Margen, die Anziehungs- sowie Strahlkraft der Marke Ferrari lasse die hohen Bewertungsmultiplen in puncto KUV und KGV zu.
Langfristig ist das aktuelle Kursniveau eine interessante Einstiegschance, so Jochen Kauper von "Der Aktionär" zur Ferrari-Aktie. (Analyse vom 27.03.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (27.03.2025/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 356,645 $ | 356,61 $ | 0,035 $ | +0,01% | 17.04./00:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| NL0011585146 | A2ACKK | 518,91 $ | 312,62 $ | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
303,10 € | +0,15% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 308,00 € | +2,67% | 16.04.26 |
| Hannover | 303,15 € | +0,95% | 16.04.26 |
| Xetra | 304,30 € | +0,51% | 16.04.26 |
| München | 304,15 € | +0,25% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 303,10 € | +0,03% | 16.04.26 |
| Nasdaq | 356,645 $ | +0,01% | 16.04.26 |
| NYSE | 356,52 $ | 0,00% | 01:00 |
| Düsseldorf | 301,55 € | -0,02% | 16.04.26 |
| Hamburg | 303,25 € | -0,16% | 16.04.26 |
| AMEX | 357,56 $ | -0,63% | 16.04.26 |
= Realtime
Aktuell
|
Meistgelesene Artikel
Aktuelle Diskussionen
| Antw. | Thema | Zeit |
| 148 | Ferrari Aktie - WKN: A141GE. | 05.04.26 |
| Löschung | 16.01.16 | |
| Nobelhobel auch Kult an der Bö. | 05.01.16 | |
| 70 | Ferrari an den Börsen | 17.11.15 |
| 'News' zur Ferrari | 03.11.15 |








