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Evonik rechnet nach einem schwierigen Jahr 2023 mit keiner raschen Erholung - Aktienanalyse
04.03.24 10:08
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Evonik-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Evonik zeige sich für das laufende Jahr nicht sonderlich optimistisch. So rechne der Chemiekonzern nach einem schwierigen Jahr 2023 mit keiner raschen Erholung. Immerhin werde beim operativen Gewinn mit einem Wert gerechnet, der mit einer Spanne von 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres liege.
Beim Umsatz würden indes 15 bis 17 Milliarden Euro erwartet. "Wir dürfen uns auch bei leichten Erholungssignalen nichts vormachen: Was wir derzeit erleben, ist keine konjunkturelle Schwankung, sondern eine massive, konsequente Veränderung unseres wirtschaftlichen Umfelds", habe Konzernchef Christian Kullmann gesagt.
2023 habe Evonik bei einem Umsatzrückgang um 17 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Euro einen Rutsch des operativen Ergebnisses um ein Drittel auf 1,66 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Unter dem Strich stehe ein Verlust von 465 Millionen Euro - nach einem Überschuss von 540 Millionen im Jahr zuvor. Das Minus resultiere auch aus Wertminderungen für Geschäftsteile.
Indes streiche der MDAX-Konzern im Zuge eines groß angelegten Verwaltungsumbaus viele Stellen. "Weltweit sollen bis zu 2.000 Stellen entfallen, davon überproportional viele Führungspositionen", wie Evonik mitgeteilt habe. In Deutschland seien davon rund 1.500 Arbeitsplätze betroffen. Insgesamt beschäftige das Unternehmen derzeit 33.000 Mitarbeiter. Die jährlichen Kosten sollten nach Abschluss des Programms 2026 um rund 400 Millionen Euro niedriger liegen als bisher, erste Auswirkungen werde es bereits im laufenden Jahr geben.
Evonik habe bereits im September angekündigt, die Verwaltung auf Basis eines - zu erarbeitenden Modells - spürbar straffen zu wollen. "Die erste Phase ist jetzt abgeschlossen", habe es nun geheißen. Die neue Zielorganisation solle bis Ende 2026 etabliert werden.
Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für den breit aufgestellten Chemiekonzern seien durchaus gut und die Bewertung im historischen und im Branchenvergleich relativ günstig. Da das Marktumfeld angesichts der anhaltend schwachen Entwicklung der Weltkonjunktur und auch das Chartbild eher mau seien, dränge sich jedoch aktuell noch kein Einstieg auf. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stoppkurs bei 15,00 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Evonik-Aktie. (Analyse vom 04.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Evonik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Evonik-Aktie:
17,38 EUR +1,25% (04.03.2024, 10:02)
XETRA-Aktienkurs Evonik-Aktie:
17,405 EUR +1,40% (04.03.2024, 09:47)
ISIN Evonik-Aktie:
DE000EVNK013
WKN Evonik-Aktie:
EVNK01
Ticker-Symbol Evonik-Aktie:
EVK
Kurzprofil Evonik Industries AG:
Evonik (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 15,3 Mrd. Euro und ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 1,66 Mrd. Euro. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Das Leben besser machen, Tag für Tag. (04.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
Evonik zeige sich für das laufende Jahr nicht sonderlich optimistisch. So rechne der Chemiekonzern nach einem schwierigen Jahr 2023 mit keiner raschen Erholung. Immerhin werde beim operativen Gewinn mit einem Wert gerechnet, der mit einer Spanne von 1,7 bis 2,0 Milliarden Euro leicht über dem Niveau des Vorjahres liege.
Beim Umsatz würden indes 15 bis 17 Milliarden Euro erwartet. "Wir dürfen uns auch bei leichten Erholungssignalen nichts vormachen: Was wir derzeit erleben, ist keine konjunkturelle Schwankung, sondern eine massive, konsequente Veränderung unseres wirtschaftlichen Umfelds", habe Konzernchef Christian Kullmann gesagt.
2023 habe Evonik bei einem Umsatzrückgang um 17 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden Euro einen Rutsch des operativen Ergebnisses um ein Drittel auf 1,66 Milliarden Euro hinnehmen müssen. Unter dem Strich stehe ein Verlust von 465 Millionen Euro - nach einem Überschuss von 540 Millionen im Jahr zuvor. Das Minus resultiere auch aus Wertminderungen für Geschäftsteile.
Indes streiche der MDAX-Konzern im Zuge eines groß angelegten Verwaltungsumbaus viele Stellen. "Weltweit sollen bis zu 2.000 Stellen entfallen, davon überproportional viele Führungspositionen", wie Evonik mitgeteilt habe. In Deutschland seien davon rund 1.500 Arbeitsplätze betroffen. Insgesamt beschäftige das Unternehmen derzeit 33.000 Mitarbeiter. Die jährlichen Kosten sollten nach Abschluss des Programms 2026 um rund 400 Millionen Euro niedriger liegen als bisher, erste Auswirkungen werde es bereits im laufenden Jahr geben.
Evonik habe bereits im September angekündigt, die Verwaltung auf Basis eines - zu erarbeitenden Modells - spürbar straffen zu wollen. "Die erste Phase ist jetzt abgeschlossen", habe es nun geheißen. Die neue Zielorganisation solle bis Ende 2026 etabliert werden.
Die mittel- bis langfristigen Perspektiven für den breit aufgestellten Chemiekonzern seien durchaus gut und die Bewertung im historischen und im Branchenvergleich relativ günstig. Da das Marktumfeld angesichts der anhaltend schwachen Entwicklung der Weltkonjunktur und auch das Chartbild eher mau seien, dränge sich jedoch aktuell noch kein Einstieg auf. Wer bereits investiert ist, beachtet den Stoppkurs bei 15,00 Euro, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Evonik-Aktie. (Analyse vom 04.03.2024)
Börsenplätze Evonik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Evonik-Aktie:
17,38 EUR +1,25% (04.03.2024, 10:02)
XETRA-Aktienkurs Evonik-Aktie:
17,405 EUR +1,40% (04.03.2024, 09:47)
ISIN Evonik-Aktie:
DE000EVNK013
WKN Evonik-Aktie:
EVNK01
Ticker-Symbol Evonik-Aktie:
EVK
Kurzprofil Evonik Industries AG:
Evonik (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 15,3 Mrd. Euro und ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 1,66 Mrd. Euro. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Das Leben besser machen, Tag für Tag. (04.03.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 17,20 € | 16,75 € | 0,45 € | +2,69% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000EVNK013 | EVNK01 | 20,78 € | 12,49 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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17,19 € | +2,63% | 16.04.26 |
| Xetra | 17,20 € | +2,69% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 17,13 € | +2,57% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 17,22 € | +2,50% | 16.04.26 |
| Hannover | 16,73 € | +0,72% | 16.04.26 |
| München | 16,78 € | 0,00% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 20,00 $ | - | 09.04.26 |
| Hamburg | 16,74 € | -0,71% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 16,73 € | -0,95% | 16.04.26 |
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