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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Evonik-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
In einem freundlichen Marktumfeld hätten die Anteilscheine des Chemieriesen Evonik zuletzt wieder etwas Boden gutmachen können. Nichtsdestotrotz bleibe das Umfeld für den konjunkturabhängigen MDAX-Konzern schwierig. So sei etwa die Industrieproduktion in der Eurozone im Juli geschrumpft. Die Fertigung sei im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gesunken, wie das Statistikamt Eurostat mitgeteilt habe.
Der Rückgang sei in etwa wie von Analysten erwartet ausgefallen. Im Juni habe die Produktion laut revidierten Daten stagniert. Zunächst sei ein Rückgang von 0,1 Prozent ermittelt worden. Belastet worden sei die Produktion durch einen Rückgang bei den Vorleistungs-, Investitions- und Gebrauchsgütern. Dagegen sei die Produktion von Verbrauchsgütern und im Industriesektor gestiegen.
Allerdings seien die Gesamtzahlen erneut durch Daten aus Irland verzerrt worden. Hier sei die Produktion überdurchschnittlich stark um 9,2 Prozent gestiegen. In Irland werde die Methode für die Saisonbereinigung derzeit überprüft. In Deutschland sei die Produktion hingegen um 3,0 Prozent gefallen. Im Jahresvergleich sei die Produktion in der Eurozone im Juli um 2,2 Prozent gefallen.
Und auch die jüngsten Daten des ifo-Instituts würden zur Vorsicht mahnen. So gebe es in der deutschen Industrie immer mehr Kurzarbeit. Die Zahl der Firmen, die von aktueller Kurzarbeit berichten würden, habe in einer Umfrage des Münchner ifo-Instituts im August bei 14,3 Prozent gelegen. Im Mai seien es erst 12,5 Prozent gewesen. Gleichzeitig hätten 23 Prozent der Betriebe angegeben, dass sie in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit erwarten würden. Im Mai seien es knapp 19 Prozent gewesen.
Im langjährigen Vergleich sei die Kurzarbeit leicht erhöht, habe es vom ifo geheißen. Der aktuelle Anstieg sei angesichts der schlechten Wirtschaftslage vergleichsweise gering. "Dies ist allerdings kein positives Zeichen", betone ifo-Experte Sebastian Link. "Vielmehr verdeutlicht es, dass viele betroffene Unternehmen die Krise als sehr schwerwiegend ansehen. Deshalb scheinen sie trotz Arbeitskräfteknappheit eher Beschäftigung abzubauen oder Standorte zu verlagern, statt diese mithilfe von Kurzarbeit zu überbrücken."
Besonders häufig hätten Möbelhersteller von Kurzarbeit berichtet. Bei ihnen seien es 29,2 Prozent gewesen. Dahinter gefolgt seien die Metallerzeugung mit 27,7 und die Herstellung elektrischer Ausrüstung mit 23,1 Prozent. Im Maschinenbau und der Autobranche seien es 19,8 beziehungsweise 19,3 Prozent der Betriebe gewesen, die von Kurzarbeit berichtet hätten. In der Chemie sei dagegen nicht von nennenswerter Kurzarbeit berichtet worden.
Die anhaltende Schwäche der Konjunktur in zahlreichen für Evonik wichtigen Märkten sei natürlich eine Belastung für den Aktienkurs. Allerdings sei der Essener Konzern auch sehr gut in zahlreichen nicht-zyklischen Bereichen aufgestellt, sodass die Chancen gut seien, dass sich Dividendenjäger weiterhin über stattliche Ausschüttungen freuen könnten. Aktuell locke die Aktie mit einer Rendite von sieben Prozent.
Wer investiert ist, sollte nach wie vor den Stoppkurs bei 16,00 Euro beachten, so Thorsten Küfner von "Der Aktionär" zur Evonik-Aktie. (Analyse vom 13.09.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Evonik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Evonik-Aktie:
20,02 EUR +0,907% (13.09.2024, 16:19)
XETRA-Aktienkurs Evonik-Aktie:
20,02 EUR +1,137% (13.09.2024, 16:02)
ISIN Evonik-Aktie:
DE000EVNK013
WKN Evonik-Aktie:
EVNK01
Ticker-Symbol Evonik-Aktie:
EVK
Kurzprofil Evonik Industries AG:
Evonik (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 15,3 Mrd. Euro und ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 1,66 Mrd. Euro. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Das Leben besser machen, Tag für Tag. (13.09.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Thorsten Küfner vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt die Aktie der Evonik Industries AG (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) in einer aktuellen Aktienanalyse unter die Lupe.
In einem freundlichen Marktumfeld hätten die Anteilscheine des Chemieriesen Evonik zuletzt wieder etwas Boden gutmachen können. Nichtsdestotrotz bleibe das Umfeld für den konjunkturabhängigen MDAX-Konzern schwierig. So sei etwa die Industrieproduktion in der Eurozone im Juli geschrumpft. Die Fertigung sei im Vergleich zum Vormonat um 0,3 Prozent gesunken, wie das Statistikamt Eurostat mitgeteilt habe.
Der Rückgang sei in etwa wie von Analysten erwartet ausgefallen. Im Juni habe die Produktion laut revidierten Daten stagniert. Zunächst sei ein Rückgang von 0,1 Prozent ermittelt worden. Belastet worden sei die Produktion durch einen Rückgang bei den Vorleistungs-, Investitions- und Gebrauchsgütern. Dagegen sei die Produktion von Verbrauchsgütern und im Industriesektor gestiegen.
Allerdings seien die Gesamtzahlen erneut durch Daten aus Irland verzerrt worden. Hier sei die Produktion überdurchschnittlich stark um 9,2 Prozent gestiegen. In Irland werde die Methode für die Saisonbereinigung derzeit überprüft. In Deutschland sei die Produktion hingegen um 3,0 Prozent gefallen. Im Jahresvergleich sei die Produktion in der Eurozone im Juli um 2,2 Prozent gefallen.
Und auch die jüngsten Daten des ifo-Instituts würden zur Vorsicht mahnen. So gebe es in der deutschen Industrie immer mehr Kurzarbeit. Die Zahl der Firmen, die von aktueller Kurzarbeit berichten würden, habe in einer Umfrage des Münchner ifo-Instituts im August bei 14,3 Prozent gelegen. Im Mai seien es erst 12,5 Prozent gewesen. Gleichzeitig hätten 23 Prozent der Betriebe angegeben, dass sie in den kommenden drei Monaten Kurzarbeit erwarten würden. Im Mai seien es knapp 19 Prozent gewesen.
Im langjährigen Vergleich sei die Kurzarbeit leicht erhöht, habe es vom ifo geheißen. Der aktuelle Anstieg sei angesichts der schlechten Wirtschaftslage vergleichsweise gering. "Dies ist allerdings kein positives Zeichen", betone ifo-Experte Sebastian Link. "Vielmehr verdeutlicht es, dass viele betroffene Unternehmen die Krise als sehr schwerwiegend ansehen. Deshalb scheinen sie trotz Arbeitskräfteknappheit eher Beschäftigung abzubauen oder Standorte zu verlagern, statt diese mithilfe von Kurzarbeit zu überbrücken."
Besonders häufig hätten Möbelhersteller von Kurzarbeit berichtet. Bei ihnen seien es 29,2 Prozent gewesen. Dahinter gefolgt seien die Metallerzeugung mit 27,7 und die Herstellung elektrischer Ausrüstung mit 23,1 Prozent. Im Maschinenbau und der Autobranche seien es 19,8 beziehungsweise 19,3 Prozent der Betriebe gewesen, die von Kurzarbeit berichtet hätten. In der Chemie sei dagegen nicht von nennenswerter Kurzarbeit berichtet worden.
Die anhaltende Schwäche der Konjunktur in zahlreichen für Evonik wichtigen Märkten sei natürlich eine Belastung für den Aktienkurs. Allerdings sei der Essener Konzern auch sehr gut in zahlreichen nicht-zyklischen Bereichen aufgestellt, sodass die Chancen gut seien, dass sich Dividendenjäger weiterhin über stattliche Ausschüttungen freuen könnten. Aktuell locke die Aktie mit einer Rendite von sieben Prozent.
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Evonik-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Evonik-Aktie:
20,02 EUR +0,907% (13.09.2024, 16:19)
XETRA-Aktienkurs Evonik-Aktie:
20,02 EUR +1,137% (13.09.2024, 16:02)
ISIN Evonik-Aktie:
DE000EVNK013
WKN Evonik-Aktie:
EVNK01
Ticker-Symbol Evonik-Aktie:
EVK
Kurzprofil Evonik Industries AG:
Evonik (ISIN: DE000EVNK013, WKN: EVNK01, Ticker-Symbol: EVK) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Spezialchemie. Der Konzern ist in über 100 Ländern aktiv und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 15,3 Mrd. Euro und ein Ergebnis (bereinigtes EBITDA) von 1,66 Mrd. Euro. Dabei geht Evonik weit über die Chemie hinaus, um den Kunden innovative, wertbringende und nachhaltige Lösungen zu schaffen. Mehr als 33.000 Mitarbeiter verbindet dabei ein gemeinsamer Antrieb: Das Leben besser machen, Tag für Tag. (13.09.2024/ac/a/d)
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 17,20 € | 16,75 € | 0,45 € | +2,69% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000EVNK013 | EVNK01 | 20,78 € | 12,49 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
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17,19 € | +2,63% | 16.04.26 |
| Xetra | 17,20 € | +2,69% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 17,13 € | +2,57% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 17,22 € | +2,50% | 16.04.26 |
| Hannover | 16,73 € | +0,72% | 16.04.26 |
| München | 16,78 € | 0,00% | 16.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 20,00 $ | - | 09.04.26 |
| Hamburg | 16,74 € | -0,71% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 16,73 € | -0,95% | 16.04.26 |
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