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London (www.aktiencheck.de) - Noch während der Pressekonferenz von EZB-Chef Mario Draghi legte der Kurs des EUR/USD gestern ein böses Intraday-Reversal hin, das die Euro-Bullen im Mark erschüttert haben könnte, so Oliver Bossmann, Analyst bei ETX Capital.
Kurz vor der EZB-Sitzung habe es so ausgesehen, als könne der EUR/USD-Kurs die 1,40er Marke knacken. Damit hätte der EUR gegenüber dem USD neue Mehrjahreshochs geschrieben. Doch der Wechselkurs sei an der magischen Marke von 1,40 USD gescheitert, nachdem Mario Draghi die Einheitswährung mit seinen Aussagen geschwächt habe.
Der EZB-Chef habe auf der Pressekonferenz angedeutet, dass die EZB bereit sei, beim nächsten Treffen im Juni aktiv zu werden, sollten es die Rahmendaten zulassen. Diese Aussage könnten die Devisenmarktteilnehmer in den nächsten Wochen mit einem Sentimentwechsel im EUR gegenüber wichtigen Währungen gleichsetzen.
Während andere Notenbanken weltweit ihren geldpolitischen Stimulus zurücksetzen würden, bereite sich die EZB auf expansive Maßnahmen vor. Die US-FED könnte den eingeschlagenen Tapering-Pfad beibehalten und sich somit von den Offenmarktgeschäften verabschieden. Die neuseeländische Notenbank habe die Leitzinsen schon erhöht und die Bank of England könnte der nächste Kandidat für Zinserhöhungen sein.
Die charttechnische Verfassung des EUR/USD zeige noch keinen nachhaltigen Trendwechsel an. Die Aussagen des EZB-Chefs könnten den Aufwärtstrend im EUR/USD in den nächsten Wochen belasten und eine charttechnische Wende einläuten. Ein Bruch der Marke bei 1,37 USD könnte das positive Chartbild im EUR/USD schnell kippen lassen. Bemerkenswert im Zusammenhang mit einem möglichen Sentimentwechsel im EUR/USD sei, dass die nächste EZB-Sitzung am 5. Juni stattfinde, während die US-FED erst zwei Wochen danach tage. (09.05.2014/ac/a/m)
Kurz vor der EZB-Sitzung habe es so ausgesehen, als könne der EUR/USD-Kurs die 1,40er Marke knacken. Damit hätte der EUR gegenüber dem USD neue Mehrjahreshochs geschrieben. Doch der Wechselkurs sei an der magischen Marke von 1,40 USD gescheitert, nachdem Mario Draghi die Einheitswährung mit seinen Aussagen geschwächt habe.
Während andere Notenbanken weltweit ihren geldpolitischen Stimulus zurücksetzen würden, bereite sich die EZB auf expansive Maßnahmen vor. Die US-FED könnte den eingeschlagenen Tapering-Pfad beibehalten und sich somit von den Offenmarktgeschäften verabschieden. Die neuseeländische Notenbank habe die Leitzinsen schon erhöht und die Bank of England könnte der nächste Kandidat für Zinserhöhungen sein.
Die charttechnische Verfassung des EUR/USD zeige noch keinen nachhaltigen Trendwechsel an. Die Aussagen des EZB-Chefs könnten den Aufwärtstrend im EUR/USD in den nächsten Wochen belasten und eine charttechnische Wende einläuten. Ein Bruch der Marke bei 1,37 USD könnte das positive Chartbild im EUR/USD schnell kippen lassen. Bemerkenswert im Zusammenhang mit einem möglichen Sentimentwechsel im EUR/USD sei, dass die nächste EZB-Sitzung am 5. Juni stattfinde, während die US-FED erst zwei Wochen danach tage. (09.05.2014/ac/a/m)
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,176 | 1,1797 | -0,0037 | -0,31% | 01.01./01:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| EU0009652759 | 965275 | 1,20 | 1,11 | |
Werte im Artikel
= Realtime
Aktuell
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