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Wiesbaden (www.aktiencheck.de) - Der Wiesbadener Zement- und Baustoffhersteller Dyckerhoff (ISIN DE0005591036 / WKN 559103) hat solide Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 präsentiert. Das Geschäft von Dyckerhoff hat auch vom milden Winter profitiert, der einen fast ganzjährigen Zement- und Betonabsatz ermöglichte. So legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 13,2% auf 1,6 Mrd. EUR zu und das EBITDA erhöhte sich um satte 33,1% auf 291,0 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Steuern nahm gegenüber dem 2010er-Wert von -20,5 Mio. EUR auf 102,2 Mio. EUR zu, allerdings wurde das Ergebnis damals durch die Maßnahmen im US-Werk Oglesby stark belastet. Das Ergebnis nach Steuern lag bei 72,9 Mio. EUR und der Konzernüberschuss beläuft sich auf 65,6 Mio. EUR.
aktiencheck.de EXKLUSIV führte ein kurzes Interview mit Frau Birgit Eggersmeier von der Investor Relations-Abteilung der Dyckerhoff AG.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Durchschnittserlöse für Zement sind in Deutschland, Luxemburg, Tschechien und in den USA gefallen, während sie z.B. in Polen und in der Ukraine gestiegen sind. Ist das alleine auf den verstärkten Infrastrukturausbau in diesen Ländern vor der EM 2012 zurückzuführen oder haben hier auch andere Faktoren eine wichtige Rolle gespielt?
Dyckerhoff: In Polen und der Ukraine gab es in der Tat einen Boom der Bauindustrie im Vorfeld der EM. Infolge dessen nahm der Zementverbrauch in Polen um 21% zu und in der Ukraine um 13%. Dies hatte auch Auswirkungen auf unsere Durchschnittserlöse, sie stiegen allerdings in der Ukraine deutlich stärker als in Polen (Polen +0,8%, Ukraine +16,8%). Nach der EM rechnen wir in Polen sogar mit sinkendem Zementverbrauch (-9% im Jahr 2012). In der Ukraine wird der Zementverbrauch weiter steigen.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Finanzkrise und die Flaute auf dem Bau haben der Dyckerhoff AG in den vergangenen Jahren hart zugesetzt. Die Baukonjunktur in Deutschland zieht aber inzwischen wieder an und auch auf dem wichtigen russischen Markt erzielen Sie deutlich höhere Umsätze gemacht. Sind die USA zurzeit Ihr einziges Sorgenkind?
Dyckerhoff: Die Portland Cement Association (PCA) ist optimistisch, dass sich in den USA eine Trendwende abzeichnet. In Tschechien und den Niederlanden sind die Erwartungen für die Bauwirtschaft zurückhaltend. Auch in den anderen europäischen Ländern erwarten wir bestenfalls eine verhalten positive Entwicklung. Die Erwartungen für die Baukonjunktur in der Ukraine und in Russland sind dagegen äußerst positiv.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Für das Jahr 2012 gehen Sie vom Konzernumsatz und EBITDA auf dem Niveau des Jahres 2011 aus. Warum sind Sie so konservativ in Ihren Geschäftserwartungen für die kommenden Quartale?
Dyckerhoff: Die Witterung im Jahr 2011 war für unsere Industrie ausgesprochen positiv, sowohl zu Beginn des Jahres als auch am Ende des Jahres war das Wetter ungewöhnlich mild. Da von Jahresbeginn ohne Unterbrechung bis spät in den Dezember 2011 hinein gebaut werden konnte, gehen wir davon aus, dass manche Bauvorhaben vorgeholt wurden. Diese Mengen werden uns im Jahr 2012 fehlen.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Ihre Gesellschaft konnte im letzten Geschäftsjahr die Nettoverschuldung um mehr als ein Drittel auf 261,7 Mio. EUR abbauen. Welches Ziel setzen Sie sich in dieser Hinsicht für das laufende Jahr?
Dyckerhoff: Wir wollen unsere Nettoverschuldung im Jahr 2012 weiter verringern.
aktiencheck.de EXKLUSIV bedankt sich für dieses Interview und wünscht der Dyckerhoff AG weiterhin viel geschäftlichen Erfolg.
(29.03.2012/ac/e/i)
Disclaimer
Diese Publikation wurde durch einen Redakteur der aktiencheck.de AG, erstellt. Die hierin geäußerten Ansichten stellen ausschließlich die Ansichten des Redakteurs und der aktiencheck.de AG dar. Die in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen können ohne vorherige Ankündigung jederzeit geändert werden.
Diese Publikation stellt nur die persönliche Meinung des Redakteurs dar und ist auf keinen Fall mit einer Finanzanalyse gleichzustellen. Bevor Sie irgendwelche Investments tätigen, ist eine professionelle Beratung durch ihre Bank unumgänglich.
Diese Publikation stellt kein Verkaufsangebot für Wertpapiere dar und ist nicht Teil eines solchen und keine Aufforderung für ein Angebot zum Kauf von Wertpapieren und ist nicht in diesem Sinne auszulegen; noch darf sie oder ein Teil davon als Grundlage für einen verbindlichen Vertrag, welcher Art auch immer, dienen oder in einem solchen Zusammenhang als verlässlich herangezogen werden. Eine Entscheidung im Zusammenhang mit einem voraussichtlichen Verkaufsangebot für Wertpapiere von der sollte ausschließlich auf der Grundlage von Informationen in Prospekten oder Angebotsrundschreiben getroffen werden, die in Zusammenhang mit einem solchen Angeboten herausgegeben werden.
Die Verfasser dieser Publikation stützen sich auf als zuverlässig und genau geltende Quellen und haben die größtmögliche Sorgfalt darauf verwandt, sicherzustellen, dass die verwendeten Fakten und dargestellten Meinungen angemessen und zutreffend sind. Gleichwohl sind die in diesem Dokument enthaltenen Informationen von der aktiencheck.de AG nicht gesondert geprüft worden, daher übernimmt die aktiencheck.de AG für die Angemessenheit, Genauigkeit, Richtigkeit und Vollständigkeit der in dieser Publikation enthaltenen Informationen und Meinungen sowie für übersetzungsfehler keine Haftung oder Gewährleistung - weder ausdrücklich noch stillschweigend. Für unvollständige oder falsch wiedergegebene Meldungen sowie für redaktionelle Versehen in Form von Schreibfehlern, übersetzungsfehlern, falschen Kursangaben o.ä. wird ebenfalls keine Haftung übernommen. Wir übernehmen auch keine Garantie dafür, dass der angedeutete Ertrag oder die angedeuteten Kursziele erreicht werden. Die aktiencheck.de AG übernimmt keine Haftung für Schäden, die auf Grund der Nutzung dieses Dokumentes oder seines Inhaltes oder auf andere Weise in diesem Zusammenhang entstehen. Wir geben zu bedenken, dass Investments in Aktien grundsätzlich mit Risiken verbunden sind. Der Totalverlust des eingesetzten Kapitals kann nicht ausgeschlossen werden.
Diese Dokumentation ist Ihnen lediglich zur Information zugegangen. Sie darf zu keinem Zweck vollständig oder teilweise nachgedruckt, vervielfältigt, veröffentlicht oder an andere Personen weitergegeben werden.
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Dyckerhoff: In Polen und der Ukraine gab es in der Tat einen Boom der Bauindustrie im Vorfeld der EM. Infolge dessen nahm der Zementverbrauch in Polen um 21% zu und in der Ukraine um 13%. Dies hatte auch Auswirkungen auf unsere Durchschnittserlöse, sie stiegen allerdings in der Ukraine deutlich stärker als in Polen (Polen +0,8%, Ukraine +16,8%). Nach der EM rechnen wir in Polen sogar mit sinkendem Zementverbrauch (-9% im Jahr 2012). In der Ukraine wird der Zementverbrauch weiter steigen.
aktiencheck.de EXKLUSIV: Die Finanzkrise und die Flaute auf dem Bau haben der Dyckerhoff AG in den vergangenen Jahren hart zugesetzt. Die Baukonjunktur in Deutschland zieht aber inzwischen wieder an und auch auf dem wichtigen russischen Markt erzielen Sie deutlich höhere Umsätze gemacht. Sind die USA zurzeit Ihr einziges Sorgenkind?
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Dyckerhoff: Die Witterung im Jahr 2011 war für unsere Industrie ausgesprochen positiv, sowohl zu Beginn des Jahres als auch am Ende des Jahres war das Wetter ungewöhnlich mild. Da von Jahresbeginn ohne Unterbrechung bis spät in den Dezember 2011 hinein gebaut werden konnte, gehen wir davon aus, dass manche Bauvorhaben vorgeholt wurden. Diese Mengen werden uns im Jahr 2012 fehlen.
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Dyckerhoff: Wir wollen unsere Nettoverschuldung im Jahr 2012 weiter verringern.
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(29.03.2012/ac/e/i)
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