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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - DWS-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der DWS Group GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000DWS1007, WKN: DWS100, Ticker-Symbol: DWS) unter die Lupe.
Die DWS müsse in Deutschland erneute eine Strafe wegen Greenwashing-Vorwürfen zahlen. Nach der US-Börsenaufsicht SEC sehe nun auch die Staatsanwalt Frankfurt ihre Greenwashing-Vorwürfe bestätigt. Sie habe gegen den Vermögensverwalter ein Bußgeld i.H.v. 25 Mio. Euro verhängt. Die Behörde habe wegen des Anfangsverdachts auf Kapitalanlagebetrug ermittelt. Es gehe um mutmaßlich irreführende Werbeaussagen zu nachhaltigen Investments.
Konkret sei der DWS vorgeworfen worden, sogenannte ESG-Produkte (Environment, Social, Governance) in Marketingkampagnen als "grüner" dargestellt zu haben, als sie tatsächlich gewesen seien. Aussagen wie "ESG ist ein fester Bestandteil unserer DNA" hätten laut den Ermittlern den Eindruck einer marktführenden Nachhaltigkeitsstrategie erweckt - ein Anspruch, den die internen Prozesse und Produktinhalte allerdings nicht gedeckt hätten.
"Wir begrüßen es, dass die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main gegen die DWS nunmehr abgeschlossen sind", habe das Unternehmen mitgeteilt. Man habe bereits zuvor eingeräumt, dass das Marketing in der Vergangenheit "teilweise überschwänglich" gewesen sei. Interne Dokumentations- und Kontrollprozesse seien mittlerweile verbessert worden.
Die DWS habe zwischen Mitte 2020 und Januar 2023 verstärkt auf ESG-Produkte gesetzt - ein Trend, der von wachsendem Anlegerinteresse an nachhaltigen Geldanlagen sowie regulatorischem Druck der EU, etwa durch die Taxonomie-Verordnung, begünstigt worden sei. Die Fondsbranche habe in dieser Zeit eine Vielzahl entsprechender Produkte aufgegelgt, oft ohne klare Definitionen, was tatsächlich "nachhaltig" sei.
Bereits in den USA sei die DWS im Visier der Behörden gewesen. Im Herbst 2023 habe die US-Börsenaufsicht SEC das Unternehmen zur Zahlung von 25 Mio. USD verdonnert - ebenfalls wegen irreführender ESG-Angaben sowie Verstößen gegen Anti-Geldwäsche-Vorgaben. Auch dort habe die DWS lange jegliches Fehlverhalten bestritten, sich aber 2022 vom damaligen CEO Asoka Wöhrmann getrennt. Ihm sei Deutsche-Bank-Manager Stefan Hoops gefolgt.
Das Greenwashing-Kapitel der DWS dürfte nun zumindest juristisch vorerst abgeschlossen sein. Investoren dürften das positiv zur Kenntnis nehmen. Investierte Anleger sollten an der DWS-Aktie festhalten. Sie locke auch mit einer attraktiven Dividende. Im Juni sollten 2,20 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, was eine Dividendenrendite von 4,2% bedeute, so Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 02.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (02.04.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der DWS Group GmbH & Co. KGaA (ISIN: DE000DWS1007, WKN: DWS100, Ticker-Symbol: DWS) unter die Lupe.
Die DWS müsse in Deutschland erneute eine Strafe wegen Greenwashing-Vorwürfen zahlen. Nach der US-Börsenaufsicht SEC sehe nun auch die Staatsanwalt Frankfurt ihre Greenwashing-Vorwürfe bestätigt. Sie habe gegen den Vermögensverwalter ein Bußgeld i.H.v. 25 Mio. Euro verhängt. Die Behörde habe wegen des Anfangsverdachts auf Kapitalanlagebetrug ermittelt. Es gehe um mutmaßlich irreführende Werbeaussagen zu nachhaltigen Investments.
Konkret sei der DWS vorgeworfen worden, sogenannte ESG-Produkte (Environment, Social, Governance) in Marketingkampagnen als "grüner" dargestellt zu haben, als sie tatsächlich gewesen seien. Aussagen wie "ESG ist ein fester Bestandteil unserer DNA" hätten laut den Ermittlern den Eindruck einer marktführenden Nachhaltigkeitsstrategie erweckt - ein Anspruch, den die internen Prozesse und Produktinhalte allerdings nicht gedeckt hätten.
Die DWS habe zwischen Mitte 2020 und Januar 2023 verstärkt auf ESG-Produkte gesetzt - ein Trend, der von wachsendem Anlegerinteresse an nachhaltigen Geldanlagen sowie regulatorischem Druck der EU, etwa durch die Taxonomie-Verordnung, begünstigt worden sei. Die Fondsbranche habe in dieser Zeit eine Vielzahl entsprechender Produkte aufgegelgt, oft ohne klare Definitionen, was tatsächlich "nachhaltig" sei.
Bereits in den USA sei die DWS im Visier der Behörden gewesen. Im Herbst 2023 habe die US-Börsenaufsicht SEC das Unternehmen zur Zahlung von 25 Mio. USD verdonnert - ebenfalls wegen irreführender ESG-Angaben sowie Verstößen gegen Anti-Geldwäsche-Vorgaben. Auch dort habe die DWS lange jegliches Fehlverhalten bestritten, sich aber 2022 vom damaligen CEO Asoka Wöhrmann getrennt. Ihm sei Deutsche-Bank-Manager Stefan Hoops gefolgt.
Das Greenwashing-Kapitel der DWS dürfte nun zumindest juristisch vorerst abgeschlossen sein. Investoren dürften das positiv zur Kenntnis nehmen. Investierte Anleger sollten an der DWS-Aktie festhalten. Sie locke auch mit einer attraktiven Dividende. Im Juni sollten 2,20 Euro je Aktie ausgeschüttet werden, was eine Dividendenrendite von 4,2% bedeute, so Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 02.04.2025)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (02.04.2025/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 57,80 € | 57,75 € | 0,05 € | +0,09% | 16.04./22:00 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000DWS1007 | DWS100 | 65,80 € | 41,84 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
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57,70 € | -0,26% | 16.04.26 |
| Frankfurt | 57,90 € | +0,87% | 16.04.26 |
| Hannover | 57,75 € | +0,70% | 16.04.26 |
| Hamburg | 57,65 € | +0,52% | 16.04.26 |
| München | 57,65 € | +0,26% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 57,60 € | +0,17% | 16.04.26 |
| Xetra | 57,80 € | +0,17% | 16.04.26 |
| Stuttgart | 57,75 € | +0,09% | 16.04.26 |
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