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Constantin Medien-Aktie: Die Irrfahrt des Dieter Hahn - Aktienanalyse
10.11.15 10:55
Vorstandswoche.de
Haar (www.aktiencheck.de) - Constantin Medien-Aktienanalyse von "Vorstandswoche.de":
Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Constantin Medien AG (ISIN: DE0009147207, WKN: 914720, Ticker-Symbol: EV4) unter die Lupe.
Seit über 15 Jahren würden die Experten die Constantin Medien (vorher: EM.TV) sowie die dazugehörende Highlight Communications als wohlwollend kritischer Beobachter begleiten. Ihnen gefalle das Management, wenngleich sie nicht immer einer Meinung seien - Stichwort Kauf der damaligen EM.TV oder bei einigen personellen Themen, wie etwa dem langjährigen Sesselwarmhalter Werner Klatten im Verwaltungsrat der Highlight Communications und Aufsichtsrat der Constantin Medien AG. Zahlenwerk und Strategie der Gesellschaft hätten die Experten regelmäßig beschrieben, zuletzt in Ausgabe Nummer 8 und 9. Doch was sie nun dank ihrer bekannt guten Quellen im Markt, im Unternehmen sowie in der Branche gehört hätten, verschlage sie schlicht die Sprache.
Constantin Medien-Aufsichtsratschef Dieter Hahn, kein Unbekannter in der Medienbranche, führe wie man wisse den Aufsichtsrat mit seinen Getreuen recht stramm, der Streubesitz oder Institutionelle würden keine Rolle spielen. Diese Machtfülle, Hahn kenne das aus seinem alten Job bei der Kirch-Gruppe, scheine Hahn jedoch nicht gut zu bekommen. Höhenluft beeinträchtige bekanntlich das Denkvermögen. So habe der Aufsichtsrat mit einer satten Mehrheit auf einer seiner letzten Sitzung im Sommer beschlossen, die Constantin Film AG aus dem Konzernverbund der Constantin Medien herauszulösen. Die Constantin Film AG sei eine Tochtergesellschaft der Schweizer Highlight-Gruppe. Constantin Medien halte die Mehrheit an Highlight. Hahn sitze bei Highlight im Verwaltungsrat.
Hahn wolle die profitable und volatile Filmtochter zügig loswerden, was dank aktuell guter Erfolge wie "Er ist wieder da" und "Fack ju Göhte II" nicht sonderlich schwer fallen dürfte. Wie man aus dem Umfeld des Aufsichtsrates höre, seien in den Planspielen der Räte bis zu 200 Mio. Euro Verkaufserlös angepeilt worden. Eine stattliche Summe. Was Hahn mit dem potenziellen Spielgeld vorhabe, liege auf der Hand - er möchte für die Fußball-Bundesliga-Rechte mitbieten. Aus 200 Mio. Euro Eigenkapital ließe sich via Bankhebel sicherlich das 5- oder 6-fache Volumen erschließen. Und damit wäre Hahn wieder dort, wo er früher bei Kirch schon gewesen sei - ganz groß im Geschäft mit der Fußball-Bundesliga, einem der attraktivsten Produkte des hiesigen Sports. Auf diesem Weg sollten ihm die M/A-Berater von Leonardo & Co. helfen, in der Medienbranche gut vernetzt und mit beeindruckendem Track-Record versehen.
Beraterseitig habe der Aufsichtsrat von Constantin damit eine gute Wahl getroffen. Was den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" hygienisch nur nicht gefällt ist, dass Constantin-Aufsichtsratsmitglied-Mitglied Jan Weidner auch Managing Director von Leonardo ist. Das nenne man einen handfesten Interessenkonflikt. Auf Anfrage habe den Experten die Gesellschaft das Abstimmungsverhalten von Weidner in der maßgeblichen Aufsichtsratssitzung nicht nennen wollen. Verständlich, denn man höre aus dem Unternehmensumfeld in München, dass der vom Frankfurter Leonardo-Büro aus agierende Weidner brav für den Deal gestimmt haben solle. Und ausweislich der uns vorliegenden Projektunterlagen zum angedachten Verkauf der Constantin Film AG, ist genau dieser Weidner auch der Senior Project Manager, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". So schließe sich der Kreis, und das müsse jedem Aktionär sauer aufstoßen.
Constantin-Vorstand und langjähriger Gesprächspartner der Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" Bernhard Burgener, habe zu den Vorgängen auf ihre Nachfragen keinen Kommentar abgeben wollen. Ein Sprecher der Highlight-Gruppe habe den Experten gesagt, dass es oft viele Gerüchte im Markt gebe und sich Gerüchte oftmals auch nicht bewahrheiten würden. Die Experten von "Vorstandswoche.de" kennen Burgener als überaus ruhigen und besonnenen Vertreter seiner Zunft und deuten das "No Comment", dass ihre Informationen wie gewohnt richtig sind. Der Unternehmenslenker handle hier nicht so, wie man als schreibende Zunft es gerne hätte - er plaudere diesmal nicht. Doch nachvollziehbar sei das, denn unserer Recherchen dürften weder Burgener noch Hahn noch dem Berater Leonardo gefallen, so die Experten von "Vorstandswoche.de".
Unter dem Projektnamen "Casablanca" werde die bisher am Markt nicht bekannte Transaktion von Leonardo bearbeitet. Ob dieser Name clever gewählt sei? Den Filmklassiker kenne fast jeder. Das Melodram ende typisch Hollywood, doch der Satz "Louis, ich glaube dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" werde nicht für Constantin und deren Aktionäre gelten. Denn das was Dieter Hahn hier vorhabe, gleiche einer Zerschlagung der verschachtelten Medienkonstruktion namens Highlight/Constantin. Hahn halte direkt 8,7% an Constantin Medien und über sein Vehikel KF 15 weitere 18,1%. In den Augen der Experten zu wenig, um solch einen Parforceritt durchzuführen.
Spannend werde sein, wie Bernhard Burgener reagiere. Er halte 6% an der Gesellschaft. Was in seinem Umfeld liege, sei schwerlich zu sagen, jedoch dürfte auch Burgener irgendwo um die 25% der Anteile "kennen". Nicht unterschätzen sollte man dabei Martin Hellstern, Mitglied im Verwaltungsrat der Highlight. Der als zurückhaltend geltende Investor aus der Schweiz sei schon lange im Mediengeschäft aktiv und das erfolgreich. Ob dieser den Verkauf des Tafelsilbers der Constantin Medien AG mittrage - für mich sehr zweifelhaft. Hellstern dürfte eher auf der Seite von Burgener stehen.
Die Experten von "Vorstandswoche.de" sind dem Projekt "Casablanca" überaus skeptisch eingestellt, sehen zudem die gute Corporate Governance als nicht eingehalten an und können sich bewertungsseitig nicht vorstellen, wo die positiven Effekte für Constantin herkommen sollen. Würde das Cash aus dem möglichen Verkauf in Strukturmaßnahmen der Gruppe fließen oder den Aktionären via Sonderausschüttung zukommen, wäre der Fall anders gelagert und die Experten offen. Doch so sähen sie die Gefahr, dass Dieter Hahn hier seine Pläne auf Kosten des Streubesitzes durchsetze und damit Aktionärsvermögen vernichte. Man konnte ja bei der Kirch-Gruppe sehen, wie das ausgeht, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 10.11.2015)
Börsenplätze Constantin Medien-Aktie:
XETRA-Aktienkurs Constantin Medien-Aktie:
1,80 EUR +1,58% (10.11.2015, 09:18)
Tradegate-Aktienkurs Constantin Medien-Aktie:
1,78 EUR +0,85% (10.11.2015, 10:07)
ISIN Constantin Medien-Aktie:
DE0009147207
WKN Constantin Medien-Aktie:
914720
Ticker-Symbol Constantin Medien-Aktie:
EV4
Kurzprofil Constantin Medien AG:
Die Constantin Medien AG (ISIN: DE0009147207, WKN: 914720, Ticker-Symbol: EV4) ist ein international agierendes Medienunternehmen mit Sitz in Ismaning bei München. Ausgerichtet ist der Konzern auf das Segment Sport sowie über die Beteiligung an dem Schweizer Medienunternehmen Highlight Communications AG auf die Segmente Film, Sport- und Event-Marketing sowie das Segment Übrige Geschäftsaktivitäten.
Das Segment Sport beinhaltet die Aktivitäten im Bereich Fernsehen mit dem Free-TV-Sender SPORT1, dem Pay-TV-Sender SPORT1+ und seit 1. August 2013 auch dem neuen Pay-TV-Sender SPORT1 US. Darüber hinaus zählen das Online-Portal SPORT1.de, die mobilen SPORT1-Applikationen für iPhone/iPad und Android sowie seit 19. Juli 2013 das neue digitale Sportradio SPORT1.fm zum Portfolio unter der Dachmarke SPORT1. Weitere wesentliche Konzerngesellschaft ist PLAZAMEDIA, die mit ihren Tochterunternehmen umfangreiche Dienstleistungen im Bereich Produktion anbietet. Zudem ist der Zentralvermarkter Constantin Sport Marketing für die integrierte und plattformübergreifende Vermarktung der konzerneigenen Marken des Sportsegments verantwortlich und als Drittvermarkter auch für externe Anbieter und deren Plattformen tätig.
Im Segment Film sind die Aktivitäten der Constantin Film AG und deren Tochtergesellschaften sowie der Highlight Communications-Tochtergesellschaften Rainbow Home Entertainment zusammengefasst. Die Constantin Film-Gruppe ist der bedeutendste unabhängige deutsche Hersteller und Verleiher von Kinofilmen. Das Tätigkeitsfeld der Constantin Film AG umfasst die Produktion von Filmen sowie die Auswertung von eigenproduzierten und erworbenen Filmrechten. Zur Verwertung der Videorechte an Eigen- und Lizenztiteln verfügt die Highlight Communications AG über eine eigene Vertriebsorganisation. In der Schweiz und in Österreich erfolgt der Vertrieb über die Gesellschaften der Rainbow Home Entertainment. Im deutschen Markt arbeitet die Highlight Communications (Deutschland) GmbH mit der Paramount Home Entertainment zusammen.
Das Segment Sport- und Event-Marketing umfasst die Aktivitäten der Team Holding AG (TEAM) und deren Tochtergesellschaften. Die TEAM-Gruppe ist auf die globale Vermarktung internationaler Sport-Großveranstaltungen spezialisiert. Als eine der weltweit führenden Agenturen auf diesem Gebiet vermarktet sie im Auftrag des Europäischen Fußballverbands (UEFA) exklusiv sowohl die UEFA Champions League als auch die UEFA Europa League und den UEFA Super Cup.
Das Segment Übrige Geschäftsaktivitäten umfasst die Aktivitäten der Highlight Event & Entertainment AG. Das Unternehmen agiert im Event- und Entertainment-Geschäft und besitzt die Vermarktungsmandate für den Eurovision Song Contest und die Wiener Philharmoniker. Die Highlight Communications-Tochtergesellschaft Rainbow Home Entertainment hält einen Anteil von 50,004 Prozent an der Full-Service-Agentur Pokermania GmbH, Köln, die sich auf die Entwicklung von online-Gaming-Geschäftsmodellen und auf den Markt der Social Games spezialisiert hat. Die Pokermania-Aktivitäten werden dennoch weiterhin dem Segment Übrige Geschäftsaktivitäten zugerechnet.
Zusammen mit der Highlight Communications-Gruppe verfolgt der Constantin Medien-Konzern das strategische Ziel, einen im deutschsprachigen Raum führenden Medienkonzern zu formen. (10.11.2015/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" nehmen in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Constantin Medien AG (ISIN: DE0009147207, WKN: 914720, Ticker-Symbol: EV4) unter die Lupe.
Seit über 15 Jahren würden die Experten die Constantin Medien (vorher: EM.TV) sowie die dazugehörende Highlight Communications als wohlwollend kritischer Beobachter begleiten. Ihnen gefalle das Management, wenngleich sie nicht immer einer Meinung seien - Stichwort Kauf der damaligen EM.TV oder bei einigen personellen Themen, wie etwa dem langjährigen Sesselwarmhalter Werner Klatten im Verwaltungsrat der Highlight Communications und Aufsichtsrat der Constantin Medien AG. Zahlenwerk und Strategie der Gesellschaft hätten die Experten regelmäßig beschrieben, zuletzt in Ausgabe Nummer 8 und 9. Doch was sie nun dank ihrer bekannt guten Quellen im Markt, im Unternehmen sowie in der Branche gehört hätten, verschlage sie schlicht die Sprache.
Constantin Medien-Aufsichtsratschef Dieter Hahn, kein Unbekannter in der Medienbranche, führe wie man wisse den Aufsichtsrat mit seinen Getreuen recht stramm, der Streubesitz oder Institutionelle würden keine Rolle spielen. Diese Machtfülle, Hahn kenne das aus seinem alten Job bei der Kirch-Gruppe, scheine Hahn jedoch nicht gut zu bekommen. Höhenluft beeinträchtige bekanntlich das Denkvermögen. So habe der Aufsichtsrat mit einer satten Mehrheit auf einer seiner letzten Sitzung im Sommer beschlossen, die Constantin Film AG aus dem Konzernverbund der Constantin Medien herauszulösen. Die Constantin Film AG sei eine Tochtergesellschaft der Schweizer Highlight-Gruppe. Constantin Medien halte die Mehrheit an Highlight. Hahn sitze bei Highlight im Verwaltungsrat.
Hahn wolle die profitable und volatile Filmtochter zügig loswerden, was dank aktuell guter Erfolge wie "Er ist wieder da" und "Fack ju Göhte II" nicht sonderlich schwer fallen dürfte. Wie man aus dem Umfeld des Aufsichtsrates höre, seien in den Planspielen der Räte bis zu 200 Mio. Euro Verkaufserlös angepeilt worden. Eine stattliche Summe. Was Hahn mit dem potenziellen Spielgeld vorhabe, liege auf der Hand - er möchte für die Fußball-Bundesliga-Rechte mitbieten. Aus 200 Mio. Euro Eigenkapital ließe sich via Bankhebel sicherlich das 5- oder 6-fache Volumen erschließen. Und damit wäre Hahn wieder dort, wo er früher bei Kirch schon gewesen sei - ganz groß im Geschäft mit der Fußball-Bundesliga, einem der attraktivsten Produkte des hiesigen Sports. Auf diesem Weg sollten ihm die M/A-Berater von Leonardo & Co. helfen, in der Medienbranche gut vernetzt und mit beeindruckendem Track-Record versehen.
Beraterseitig habe der Aufsichtsrat von Constantin damit eine gute Wahl getroffen. Was den Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" hygienisch nur nicht gefällt ist, dass Constantin-Aufsichtsratsmitglied-Mitglied Jan Weidner auch Managing Director von Leonardo ist. Das nenne man einen handfesten Interessenkonflikt. Auf Anfrage habe den Experten die Gesellschaft das Abstimmungsverhalten von Weidner in der maßgeblichen Aufsichtsratssitzung nicht nennen wollen. Verständlich, denn man höre aus dem Unternehmensumfeld in München, dass der vom Frankfurter Leonardo-Büro aus agierende Weidner brav für den Deal gestimmt haben solle. Und ausweislich der uns vorliegenden Projektunterlagen zum angedachten Verkauf der Constantin Film AG, ist genau dieser Weidner auch der Senior Project Manager, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". So schließe sich der Kreis, und das müsse jedem Aktionär sauer aufstoßen.
Constantin-Vorstand und langjähriger Gesprächspartner der Aktienexperten von "Vorstandswoche.de" Bernhard Burgener, habe zu den Vorgängen auf ihre Nachfragen keinen Kommentar abgeben wollen. Ein Sprecher der Highlight-Gruppe habe den Experten gesagt, dass es oft viele Gerüchte im Markt gebe und sich Gerüchte oftmals auch nicht bewahrheiten würden. Die Experten von "Vorstandswoche.de" kennen Burgener als überaus ruhigen und besonnenen Vertreter seiner Zunft und deuten das "No Comment", dass ihre Informationen wie gewohnt richtig sind. Der Unternehmenslenker handle hier nicht so, wie man als schreibende Zunft es gerne hätte - er plaudere diesmal nicht. Doch nachvollziehbar sei das, denn unserer Recherchen dürften weder Burgener noch Hahn noch dem Berater Leonardo gefallen, so die Experten von "Vorstandswoche.de".
Unter dem Projektnamen "Casablanca" werde die bisher am Markt nicht bekannte Transaktion von Leonardo bearbeitet. Ob dieser Name clever gewählt sei? Den Filmklassiker kenne fast jeder. Das Melodram ende typisch Hollywood, doch der Satz "Louis, ich glaube dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft" werde nicht für Constantin und deren Aktionäre gelten. Denn das was Dieter Hahn hier vorhabe, gleiche einer Zerschlagung der verschachtelten Medienkonstruktion namens Highlight/Constantin. Hahn halte direkt 8,7% an Constantin Medien und über sein Vehikel KF 15 weitere 18,1%. In den Augen der Experten zu wenig, um solch einen Parforceritt durchzuführen.
Spannend werde sein, wie Bernhard Burgener reagiere. Er halte 6% an der Gesellschaft. Was in seinem Umfeld liege, sei schwerlich zu sagen, jedoch dürfte auch Burgener irgendwo um die 25% der Anteile "kennen". Nicht unterschätzen sollte man dabei Martin Hellstern, Mitglied im Verwaltungsrat der Highlight. Der als zurückhaltend geltende Investor aus der Schweiz sei schon lange im Mediengeschäft aktiv und das erfolgreich. Ob dieser den Verkauf des Tafelsilbers der Constantin Medien AG mittrage - für mich sehr zweifelhaft. Hellstern dürfte eher auf der Seite von Burgener stehen.
Die Experten von "Vorstandswoche.de" sind dem Projekt "Casablanca" überaus skeptisch eingestellt, sehen zudem die gute Corporate Governance als nicht eingehalten an und können sich bewertungsseitig nicht vorstellen, wo die positiven Effekte für Constantin herkommen sollen. Würde das Cash aus dem möglichen Verkauf in Strukturmaßnahmen der Gruppe fließen oder den Aktionären via Sonderausschüttung zukommen, wäre der Fall anders gelagert und die Experten offen. Doch so sähen sie die Gefahr, dass Dieter Hahn hier seine Pläne auf Kosten des Streubesitzes durchsetze und damit Aktionärsvermögen vernichte. Man konnte ja bei der Kirch-Gruppe sehen, wie das ausgeht, so die Aktienexperten von "Vorstandswoche.de". (Analyse vom 10.11.2015)
Börsenplätze Constantin Medien-Aktie:
1,80 EUR +1,58% (10.11.2015, 09:18)
Tradegate-Aktienkurs Constantin Medien-Aktie:
1,78 EUR +0,85% (10.11.2015, 10:07)
ISIN Constantin Medien-Aktie:
DE0009147207
WKN Constantin Medien-Aktie:
914720
Ticker-Symbol Constantin Medien-Aktie:
EV4
Kurzprofil Constantin Medien AG:
Die Constantin Medien AG (ISIN: DE0009147207, WKN: 914720, Ticker-Symbol: EV4) ist ein international agierendes Medienunternehmen mit Sitz in Ismaning bei München. Ausgerichtet ist der Konzern auf das Segment Sport sowie über die Beteiligung an dem Schweizer Medienunternehmen Highlight Communications AG auf die Segmente Film, Sport- und Event-Marketing sowie das Segment Übrige Geschäftsaktivitäten.
Das Segment Sport beinhaltet die Aktivitäten im Bereich Fernsehen mit dem Free-TV-Sender SPORT1, dem Pay-TV-Sender SPORT1+ und seit 1. August 2013 auch dem neuen Pay-TV-Sender SPORT1 US. Darüber hinaus zählen das Online-Portal SPORT1.de, die mobilen SPORT1-Applikationen für iPhone/iPad und Android sowie seit 19. Juli 2013 das neue digitale Sportradio SPORT1.fm zum Portfolio unter der Dachmarke SPORT1. Weitere wesentliche Konzerngesellschaft ist PLAZAMEDIA, die mit ihren Tochterunternehmen umfangreiche Dienstleistungen im Bereich Produktion anbietet. Zudem ist der Zentralvermarkter Constantin Sport Marketing für die integrierte und plattformübergreifende Vermarktung der konzerneigenen Marken des Sportsegments verantwortlich und als Drittvermarkter auch für externe Anbieter und deren Plattformen tätig.
Im Segment Film sind die Aktivitäten der Constantin Film AG und deren Tochtergesellschaften sowie der Highlight Communications-Tochtergesellschaften Rainbow Home Entertainment zusammengefasst. Die Constantin Film-Gruppe ist der bedeutendste unabhängige deutsche Hersteller und Verleiher von Kinofilmen. Das Tätigkeitsfeld der Constantin Film AG umfasst die Produktion von Filmen sowie die Auswertung von eigenproduzierten und erworbenen Filmrechten. Zur Verwertung der Videorechte an Eigen- und Lizenztiteln verfügt die Highlight Communications AG über eine eigene Vertriebsorganisation. In der Schweiz und in Österreich erfolgt der Vertrieb über die Gesellschaften der Rainbow Home Entertainment. Im deutschen Markt arbeitet die Highlight Communications (Deutschland) GmbH mit der Paramount Home Entertainment zusammen.
Das Segment Sport- und Event-Marketing umfasst die Aktivitäten der Team Holding AG (TEAM) und deren Tochtergesellschaften. Die TEAM-Gruppe ist auf die globale Vermarktung internationaler Sport-Großveranstaltungen spezialisiert. Als eine der weltweit führenden Agenturen auf diesem Gebiet vermarktet sie im Auftrag des Europäischen Fußballverbands (UEFA) exklusiv sowohl die UEFA Champions League als auch die UEFA Europa League und den UEFA Super Cup.
Das Segment Übrige Geschäftsaktivitäten umfasst die Aktivitäten der Highlight Event & Entertainment AG. Das Unternehmen agiert im Event- und Entertainment-Geschäft und besitzt die Vermarktungsmandate für den Eurovision Song Contest und die Wiener Philharmoniker. Die Highlight Communications-Tochtergesellschaft Rainbow Home Entertainment hält einen Anteil von 50,004 Prozent an der Full-Service-Agentur Pokermania GmbH, Köln, die sich auf die Entwicklung von online-Gaming-Geschäftsmodellen und auf den Markt der Social Games spezialisiert hat. Die Pokermania-Aktivitäten werden dennoch weiterhin dem Segment Übrige Geschäftsaktivitäten zugerechnet.
Zusammen mit der Highlight Communications-Gruppe verfolgt der Constantin Medien-Konzern das strategische Ziel, einen im deutschsprachigen Raum führenden Medienkonzern zu formen. (10.11.2015/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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