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Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Coinbase-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Philipp Schleu vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Coinbase Global Inc. (ISIN: US19260Q1076, WKN: A2QP7J, Ticker-Symbol: 1QZ, NASDAQ-Symbol: COIN) unter die Lupe.
Die Coinbase-Aktie setze ihre Seitwärtsbewegung der letzten zwei Wochen fort, obwohl sich im operativen Geschäft einiges getan habe. Während auf der einen Seite die EU mit ihrem Leitsatz, die Bürger schützen zu wollen, im aktuellen Fall - wie so oft - eher den Bürgern schade, könne auf der anderen Seite Coinbase einen großen Erfolg feiern.
In einer E-Mail vom 28. November, die von mehreren Empfängern auf X gepostet worden sei, habe Coinbase mitgeteilt, dass aufgrund der Gesetze der Europäischen Union über Märkte für Kryptoassets (MiCA) das USDC-Belohnungsprogramm für Stablecoins am 1. Dezember eingestellt werde. Bisher habe man allein durch das Halten von USDC 4,35 Prozent pro Jahr verdienen können.
"Ich bin der EU sehr dankbar, dass sie mich davor schützt, eine Rendite auf meine USDC-Bestände bei Coinbase zu erhalten", habe Paul Berg, Mitbegründer und CEO des Krypto-Infrastrukturanbieters Sablier, in einem sarkastischen X-Post vom 28. November geschrieben.
Kryptowährungsunternehmen wie Coinbase und USDC-Emittent Circle, die in der EU tätig würden bleiben wollen, müssten die MiCA-Gesetze bis zum 30. Dezember vollständig umsetzen.
"Es ist lustig, wie oft Gesetze Unternehmen daran hindern, Dinge zu tun, die unbestreitbar verbraucherfreundlich sind", habe David Schwartz, Chief Technology Officer von Ripple Labs, als Antwort auf Bergs Post geschrieben.
Auch Tether, der Emittent des gleichnamigen US-Dollar-Stablecoins, habe am 27. November angekündigt, die Unterstützung für seinen an den Euro gekoppelten Token einzustellen, und dies mit dem "sich entwickelnden regulatorischen Umfeld für Stablecoins auf dem europäischen Markt" begründet.
Aber es gebe auch Positives aus Sicht von Coinbase zu berichten. Das Unternehmen feiere mit der Layer-2-Blockchain Base, welche auf Ethereum laufe, einen Erfolg nach dem anderen.
Laut der Datenplattform Nansen sei die Zahl der Transaktionen auf aktuell 11,4 Millionen gestiegen. Anfang des Jahres seien es noch rund 263.000 gewesen. Das sei eine Steigerung von über 4.000 Prozent. Auch in Sachen Schnelligkeit habe Base große Sprünge gemacht. Laut Gründer Jesse Pollak seien zuletzt mehr als 200 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt worden. Zum Vergleich: Bei Ethereum liege die TPS bei elf.
Dass sich die EU wohl zu Tode regulieren wolle, sei kein Geheimnis mehr. Einzig ein großer Erfolg für Kryptowährungen unter Donald Trump in den USA könnte das ein oder andere Umdenken bewirken.
Glücklicherweise ist das Kerngeschäft von Coinbase von den neuen Regulierungen nicht allzu stark betroffen, sodass investierte Anleger weiterhin beruhigt an Bord bleiben können, so Philipp Schleu von "Der Aktionär". (Analyse vom 29.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (29.11.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Philipp Schleu vom Anlegermagazin "Der Aktionär" nimmt in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von Coinbase Global Inc. (ISIN: US19260Q1076, WKN: A2QP7J, Ticker-Symbol: 1QZ, NASDAQ-Symbol: COIN) unter die Lupe.
Die Coinbase-Aktie setze ihre Seitwärtsbewegung der letzten zwei Wochen fort, obwohl sich im operativen Geschäft einiges getan habe. Während auf der einen Seite die EU mit ihrem Leitsatz, die Bürger schützen zu wollen, im aktuellen Fall - wie so oft - eher den Bürgern schade, könne auf der anderen Seite Coinbase einen großen Erfolg feiern.
In einer E-Mail vom 28. November, die von mehreren Empfängern auf X gepostet worden sei, habe Coinbase mitgeteilt, dass aufgrund der Gesetze der Europäischen Union über Märkte für Kryptoassets (MiCA) das USDC-Belohnungsprogramm für Stablecoins am 1. Dezember eingestellt werde. Bisher habe man allein durch das Halten von USDC 4,35 Prozent pro Jahr verdienen können.
"Ich bin der EU sehr dankbar, dass sie mich davor schützt, eine Rendite auf meine USDC-Bestände bei Coinbase zu erhalten", habe Paul Berg, Mitbegründer und CEO des Krypto-Infrastrukturanbieters Sablier, in einem sarkastischen X-Post vom 28. November geschrieben.
Kryptowährungsunternehmen wie Coinbase und USDC-Emittent Circle, die in der EU tätig würden bleiben wollen, müssten die MiCA-Gesetze bis zum 30. Dezember vollständig umsetzen.
Auch Tether, der Emittent des gleichnamigen US-Dollar-Stablecoins, habe am 27. November angekündigt, die Unterstützung für seinen an den Euro gekoppelten Token einzustellen, und dies mit dem "sich entwickelnden regulatorischen Umfeld für Stablecoins auf dem europäischen Markt" begründet.
Aber es gebe auch Positives aus Sicht von Coinbase zu berichten. Das Unternehmen feiere mit der Layer-2-Blockchain Base, welche auf Ethereum laufe, einen Erfolg nach dem anderen.
Laut der Datenplattform Nansen sei die Zahl der Transaktionen auf aktuell 11,4 Millionen gestiegen. Anfang des Jahres seien es noch rund 263.000 gewesen. Das sei eine Steigerung von über 4.000 Prozent. Auch in Sachen Schnelligkeit habe Base große Sprünge gemacht. Laut Gründer Jesse Pollak seien zuletzt mehr als 200 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt worden. Zum Vergleich: Bei Ethereum liege die TPS bei elf.
Dass sich die EU wohl zu Tode regulieren wolle, sei kein Geheimnis mehr. Einzig ein großer Erfolg für Kryptowährungen unter Donald Trump in den USA könnte das ein oder andere Umdenken bewirken.
Glücklicherweise ist das Kerngeschäft von Coinbase von den neuen Regulierungen nicht allzu stark betroffen, sodass investierte Anleger weiterhin beruhigt an Bord bleiben können, so Philipp Schleu von "Der Aktionär". (Analyse vom 29.11.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne er Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link. (29.11.2024/ac/a/n)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 169,40 € | 169,86 € | -0,46 € | -0,27% | 27.04./15:22 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| US19260Q1076 | A2QP7J | 381,30 € | 118,80 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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167,42 € | -1,77% | 15:31 |
| Frankfurt | 170,90 € | +1,11% | 13:01 |
| AMEX | 199,55 $ | +0,95% | 24.04.26 |
| NYSE | 199,74 $ | +0,88% | 24.04.26 |
| Hannover | 170,52 € | +0,44% | 08:03 |
| Düsseldorf | 170,74 € | +0,31% | 12:30 |
| Nasdaq | 199,755 $ | 0,00% | 24.04.26 |
| Xetra | 169,40 € | -0,27% | 15:14 |
| München | 170,16 € | -0,57% | 09:15 |
| Stuttgart | 169,14 € | -0,66% | 15:17 |
| Hamburg | 169,78 € | -2,20% | 24.04.26 |
= Realtime
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