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Allianz: Die Pflichtversicherung für Kunden scheint vom Tisch - Aktienanalyse
20.06.24 10:26
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Allianz-Aktienanalyse von "Der Aktionär":
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Allianz SE (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) weiterhin zu kaufen.
Vor zwei Wochen habe ein Hochwasser in Süddeutschland für Milliardenschäden gesorgt. Reflexartig seien die Rufe nach einer Pflichtversicherung aufgekommen. Die Versicherer hätten sich dagegen gewehrt. Heute komme es nun zum Showdown in Sachen Pflichtversicherung - inklusive einer neuen Alternativlösung.
Zwei Wochen nach dem Hochwasser mit Milliardenschäden in Süddeutschland würden die Ministerpräsidenten der 16 Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz an diesem Donnerstag über eine Versicherungspflicht gegen Überschwemmungen beraten. Die Bundesländer würden seit einem Jahr die Einführung einer Pflichtversicherung für Hausbesitzer fordern. Die deutschen Versicherer wie auch Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) würden das ablehnen.
Vom Bund komme nun ein neuer Vorschlag: Eine umgekehrte Versicherungspflicht. Sie solle nicht für Hausbesitzer, sondern für die Versicherer gelten. Die Unternehmen müssten demnach jedem Hauseigentümer, der sich gegen Elementarschäden versichern wolle, auch einen Vertrag anbieten. Bisher fänden Hausbesitzer für Gebäude in stark hochwassergefährdeten Gebieten häufig keine Versicherung, die das hohe Risiko übernehmen wolle.
Gegen eine Pflicht seien in erster Linie die Versicherer, Hauseigentümerverbände und Justizminister Buschmann. Vor allem die Versicherer würden auf bessere Prävention setzen, wie etwa Investitionen in Dämme oder Bauverbote in Hochwasserzonen.
Olaf Scholz habe jüngst im Bundestag eine umgekehrte Versicherungspflicht angedeutet: "Eigentümer von Häusern und Wohnungen müssen sich gegen Elementarschäden versichern können." Justizminister Buschmann habe das näher ausgeführt: Jeder Hausbesitzer solle ein Angebot bekommen. Bestehende Versicherungsverträge sollten demnach um den Elementarschutz ergänzt werden können.
In Angeboten für Neuverträge solle dem Modell zufolge eine Elementarschadenversicherung enthalten sein. Diese müssten aber abgewählt werden können. Der Versicherungsverband GDV habe dieses Modell erklärt für "besser als eine alleinige Pflichtversicherung oder das teilstaatliche französische Naturgefahren-System". Knackpunkt wäre am Ende der Preis einer solchen Versicherung. In besonders gefährdeten Hochwasserzonen dürfte er kaum bezahlbar sein.
Die Pflichtversicherung für Kunden scheine vom Tisch. Die Versicherer dürfte das freuen. Sie würde zwar mehr Umsatz bedeuten, aber lukrativ wäre eine solche Pflichtversicherung wohl nicht. Mit der umgekehrten Versicherungspflicht könnten sie deutlich besser leben. Mit dem Preishebel hätten sie weiter einen wichtigen Mechanismus selbst in der Hand. Anleger von Allianz und Talanx (ISIN DE000TLX1005 / WKN TLX100) sollten sich davon ohnehin nicht verunsichern lassen. Die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft der beiden Versicherungsriesen seien überschaubar, zumal beide bei weitem nicht nur in Deutschland aktiv seien.
Beiden Aktien bleiben ein Kauf, so Michael Herrmann von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 20.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Börsenplätze Allianz-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs Allianz-Aktie:
259,00 EUR +0,43% (20.06.2024, 10:05)
XETRA-Aktienkurs Allianz-Aktie:
259,10 EUR +0,39% (20.06.2024, 09:52)
ISIN Allianz-Aktie:
DE0008404005
WKN Allianz-Aktie:
840400
Ticker-Symbol Allianz-Aktie:
ALV
NASDAQ OTC-Symbol Allianz-Aktie:
ALIZF
Kurzprofil Allianz SE:
Die Allianz Gruppe (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut rund 125 Millionen Privat- und Unternehmenskunden in knapp 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung.
Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 737 Milliarden Euro. Zudem verwalten die Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors etwa 1,7 Billionen Euro für Dritte. Mit der systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in die Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen ist das Unternehmen unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index.
2023 erwirtschafteten über 157.000 Mitarbeiter für den Konzern einen Umsatz von 161,7 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 14,7 Milliarden Euro. (20.06.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Michael Herrmann vom Anlegermagazin "Der Aktionär" rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie der Allianz SE (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) weiterhin zu kaufen.
Vor zwei Wochen habe ein Hochwasser in Süddeutschland für Milliardenschäden gesorgt. Reflexartig seien die Rufe nach einer Pflichtversicherung aufgekommen. Die Versicherer hätten sich dagegen gewehrt. Heute komme es nun zum Showdown in Sachen Pflichtversicherung - inklusive einer neuen Alternativlösung.
Zwei Wochen nach dem Hochwasser mit Milliardenschäden in Süddeutschland würden die Ministerpräsidenten der 16 Länder und Bundeskanzler Olaf Scholz an diesem Donnerstag über eine Versicherungspflicht gegen Überschwemmungen beraten. Die Bundesländer würden seit einem Jahr die Einführung einer Pflichtversicherung für Hausbesitzer fordern. Die deutschen Versicherer wie auch Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) würden das ablehnen.
Vom Bund komme nun ein neuer Vorschlag: Eine umgekehrte Versicherungspflicht. Sie solle nicht für Hausbesitzer, sondern für die Versicherer gelten. Die Unternehmen müssten demnach jedem Hauseigentümer, der sich gegen Elementarschäden versichern wolle, auch einen Vertrag anbieten. Bisher fänden Hausbesitzer für Gebäude in stark hochwassergefährdeten Gebieten häufig keine Versicherung, die das hohe Risiko übernehmen wolle.
Gegen eine Pflicht seien in erster Linie die Versicherer, Hauseigentümerverbände und Justizminister Buschmann. Vor allem die Versicherer würden auf bessere Prävention setzen, wie etwa Investitionen in Dämme oder Bauverbote in Hochwasserzonen.
Olaf Scholz habe jüngst im Bundestag eine umgekehrte Versicherungspflicht angedeutet: "Eigentümer von Häusern und Wohnungen müssen sich gegen Elementarschäden versichern können." Justizminister Buschmann habe das näher ausgeführt: Jeder Hausbesitzer solle ein Angebot bekommen. Bestehende Versicherungsverträge sollten demnach um den Elementarschutz ergänzt werden können.
In Angeboten für Neuverträge solle dem Modell zufolge eine Elementarschadenversicherung enthalten sein. Diese müssten aber abgewählt werden können. Der Versicherungsverband GDV habe dieses Modell erklärt für "besser als eine alleinige Pflichtversicherung oder das teilstaatliche französische Naturgefahren-System". Knackpunkt wäre am Ende der Preis einer solchen Versicherung. In besonders gefährdeten Hochwasserzonen dürfte er kaum bezahlbar sein.
Die Pflichtversicherung für Kunden scheine vom Tisch. Die Versicherer dürfte das freuen. Sie würde zwar mehr Umsatz bedeuten, aber lukrativ wäre eine solche Pflichtversicherung wohl nicht. Mit der umgekehrten Versicherungspflicht könnten sie deutlich besser leben. Mit dem Preishebel hätten sie weiter einen wichtigen Mechanismus selbst in der Hand. Anleger von Allianz und Talanx (ISIN DE000TLX1005 / WKN TLX100) sollten sich davon ohnehin nicht verunsichern lassen. Die Auswirkungen auf das Gesamtgeschäft der beiden Versicherungsriesen seien überschaubar, zumal beide bei weitem nicht nur in Deutschland aktiv seien.
Beiden Aktien bleiben ein Kauf, so Michael Herrmann von "Der Aktionär" in einer aktuellen Aktienanalyse. (Analyse vom 20.06.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU unter folgendem Link.
Tradegate-Aktienkurs Allianz-Aktie:
259,00 EUR +0,43% (20.06.2024, 10:05)
XETRA-Aktienkurs Allianz-Aktie:
259,10 EUR +0,39% (20.06.2024, 09:52)
ISIN Allianz-Aktie:
DE0008404005
WKN Allianz-Aktie:
840400
Ticker-Symbol Allianz-Aktie:
ALV
NASDAQ OTC-Symbol Allianz-Aktie:
ALIZF
Kurzprofil Allianz SE:
Die Allianz Gruppe (ISIN: DE0008404005, WKN: 840400, Ticker-Symbol: ALV, NASDAQ OTC-Symbol: ALIZF) zählt zu den weltweit führenden Versicherern und Asset Managern und betreut rund 125 Millionen Privat- und Unternehmenskunden in knapp 70 Ländern. Versicherungskunden der Allianz nutzen ein breites Angebot von der Sach-, Lebens- und Krankenversicherung über Assistance-Dienstleistungen und Kreditversicherung bis hin zur Industrieversicherung.
Die Allianz ist einer der weltweit größten Investoren und betreut im Auftrag ihrer Versicherungskunden ein Investmentportfolio von etwa 737 Milliarden Euro. Zudem verwalten die Asset Manager PIMCO und Allianz Global Investors etwa 1,7 Billionen Euro für Dritte. Mit der systematischen Integration von ökologischen und sozialen Kriterien in die Geschäftsprozesse und Investitionsentscheidungen ist das Unternehmen unter den führenden Versicherern im Dow Jones Sustainability Index.
2023 erwirtschafteten über 157.000 Mitarbeiter für den Konzern einen Umsatz von 161,7 Milliarden Euro und erzielten ein operatives Ergebnis von 14,7 Milliarden Euro. (20.06.2024/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 385,50 € | 386,00 € | -0,50 € | -0,13% | 17.04./08:31 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0008404005 | 840400 | 395,90 € | 332,00 € | |
Werte im Artikel
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
|
|
385,50 € | -0,13% | 08:31 |
| Nasdaq OTC Other | 452,525 $ | +2,10% | 16.04.26 |
| Hannover | 387,80 € | +0,67% | 16.04.26 |
| Hamburg | 387,70 € | +0,39% | 16.04.26 |
| Düsseldorf | 385,90 € | +0,21% | 08:10 |
| Frankfurt | 385,90 € | +0,10% | 08:00 |
| Stuttgart | 386,00 € | +0,03% | 08:16 |
| Xetra | 385,90 € | -0,05% | 16.04.26 |
| München | 386,10 € | -0,26% | 08:15 |
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