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Wien (www.aktiencheck.de) - ASML-Aktienanalyse von der Raiffeisen Bank International AG:
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von ASML Holding N.V. (ISIN: NL0010273215, WKN: A1J4U4, Ticker-Symbol: ASME, Euronext Amsterdam-Symbol: ASML) weiterhin zu kaufen.
Das Unternehmen habe im vergangenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von EUR 27,6 Mrd. verbuchen können, was einem deutlichen Anstieg von etwa 30% entspreche. So hätten auch die Erwartungen der Analyst:innen um 1,3% übertroffen werden können. Diese Steigerung hätten die Niederländer durch den Verkauf von 421 neuen und 28 gebrauchten Lithografie Maschinen geschafft. Dadurch habe das Unternehmen für das Jahr 2024 einen Nettogewinn von EUR 7,8 Mrd. verbuchen können, was einem Anstieg von fast 40% entspreche und um 2,7% über den Analystenschätzungen liege. Die Netto-Bestellungen seien im Jahresvergleich jedoch von EUR 30 Mrd. auf EUR 20 Mrd. zurückgegangen. Die Analyst:innen seien aber von einem noch stärkeren Rückgang auf EUR 14 Mrd. ausgegangen. In der Quartalsbetrachtung seien die Bestellungen jedoch wieder deutlich von EUR 2,6 Mrd. in Q3 auf EUR 9,2 Mrd. in Q4 angestiegen.
Monopolstellung: Der Trend hin zu immer kleiner werdenden Computerchips spiele ASML in die Karten. Der Konzern verfüge faktisch über ein Monopol auf Hardware für die Extrem-Ultraviolett-Lithografie, welche für Chips im 1-3 Nanometerbereich benötigt werde. Derzeit sehe es auch nicht danach aus, als ob in näherer Zukunft ein Mitbewerber diesen technologischen Vorsprung überwinden könnte.
KI-Verbreitung: Bevor sich Künstliche Intelligenz in allen Branchen durchsetzen könne, sei es nötig, dass die nötige Hardware für die Systeme bereitgestellt werde. Da dafür unzählige neue Rechnerzentren mit Halbleiter bestückt werden müssten, dürfte sich die Auftragslage für den Halbleiter-Equipment-Hersteller ASML deutlich erhöhen.
China-Handelsstreit: Die Einschränkungen des Exports von hoch entwickelter Technologie nach China würden weiterhin bestehen bleiben. Diese könnten sich durch eine neue mögliche Präsidentschaft Donald Trumps sogar noch erhöhen. Sollte sich der Westen aber infolge dazu entscheiden mehr Halbleiter-Produktionsanlagen in der Heimat zu errichten, könnten sich dadurch für ASML auch Chancen ergeben.
Ausblick: Für das erste Quartal erwarte ASML den Umsatz zwischen EUR 5,0 Mrd. und EUR 5,5 Mrd. mit einer Bruttomarge von 48% bis 49%. Das gesamte Geschäftsjahr 2024 sehe das Unternehmen als Übergangsjahr und rechne daher mit einem ähnlichen Umsatz wie im vergangenen Geschäftsjahr. Es würden jedoch aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen, sowie durch europäische Initiativen zur Stärkung des heimischen Produktionsstandortes werden positive Impulse erwartet.
ASML habe seit dem Jahresanfang deutlich vom aktuellen KI-Trend profitieren können, was zu einem YTD-Anstieg von fast 30% geführt habe. Dieser Aufwärtstrend sollte sich aber auch in der nächsten Zeit fortsetzen, da das Unternehmen weiterhin über eine faktische Monopolstellung am Markt für Halbleiter-Equipment verfüge. So führe in nächster Zeit auch weiterhin kein Weg an ASML vorbei, wenn es um den Aufbau der globalen digitalen Infrastruktur mit säkularen Wachstumstreibern wie 5G, Künstlicher Intelligenz und High Performance Computing-Lösungen, gehe.
Daher bleibt Alexander Frank, Analyst der RBI, bei seiner "Kauf"-Empfehlung für die ASML-Aktie und erhöht sein Kursziel auf EUR 1.100. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum breiten Markt berücksichtige. (Analyse vom 13.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
7. Der zuständige Analyst oder eine sonstige an der Erstellung der Finanzanalyse mitwirkende natürliche Person oder eine sonstige natürliche Person von Raiffeisen Research besitzt Finanzinstrumente des von ihm analysierten Emittenten.
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze ASML-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs ASML-Aktie:
898,50 EUR -0,39% (13.03.2024, 14:28)
Euronext Amsterdam-Aktienkurs ASML-Aktie:
898,50 EUR +0,69% (13.03.2024, 14:14)
ISIN ASML-Aktie:
NL0010273215
WKN ASML-Aktie:
A1J4U4
Ticker-Symbol ASML-Aktie:
ASME
Euronext Amsterdam-Symbol ASML-Aktie:
ASML
Kurzprofil ASML Holding N.V.:
ASML (ISIN: NL0010273215, WKN: A1J4U4, Ticker-Symbol: ASME, Euronext Amsterdam-Symbol: ASML) ist ein niederländischer Halbleiter-Konzern. Das Unternehmen mit Sitz in Veldhoven ist der weltgrößte Anbieter von Lithographiesystemen. Die hochkomplexen Maschinen spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Mikrochips. Eine große Mehrheit der Chiphersteller weltweit sind Kunden von ASML. Der globale Marktanteil des niederländischen Unternehmens liegt derzeit bei gut zwei Drittel. (13.03.2024/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Alexander Frank, Analyst der Raiffeisen Bank International AG (RBI), rät in einer aktuellen Aktienanalyse die Aktie von ASML Holding N.V. (ISIN: NL0010273215, WKN: A1J4U4, Ticker-Symbol: ASME, Euronext Amsterdam-Symbol: ASML) weiterhin zu kaufen.
Das Unternehmen habe im vergangenen Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von EUR 27,6 Mrd. verbuchen können, was einem deutlichen Anstieg von etwa 30% entspreche. So hätten auch die Erwartungen der Analyst:innen um 1,3% übertroffen werden können. Diese Steigerung hätten die Niederländer durch den Verkauf von 421 neuen und 28 gebrauchten Lithografie Maschinen geschafft. Dadurch habe das Unternehmen für das Jahr 2024 einen Nettogewinn von EUR 7,8 Mrd. verbuchen können, was einem Anstieg von fast 40% entspreche und um 2,7% über den Analystenschätzungen liege. Die Netto-Bestellungen seien im Jahresvergleich jedoch von EUR 30 Mrd. auf EUR 20 Mrd. zurückgegangen. Die Analyst:innen seien aber von einem noch stärkeren Rückgang auf EUR 14 Mrd. ausgegangen. In der Quartalsbetrachtung seien die Bestellungen jedoch wieder deutlich von EUR 2,6 Mrd. in Q3 auf EUR 9,2 Mrd. in Q4 angestiegen.
Monopolstellung: Der Trend hin zu immer kleiner werdenden Computerchips spiele ASML in die Karten. Der Konzern verfüge faktisch über ein Monopol auf Hardware für die Extrem-Ultraviolett-Lithografie, welche für Chips im 1-3 Nanometerbereich benötigt werde. Derzeit sehe es auch nicht danach aus, als ob in näherer Zukunft ein Mitbewerber diesen technologischen Vorsprung überwinden könnte.
KI-Verbreitung: Bevor sich Künstliche Intelligenz in allen Branchen durchsetzen könne, sei es nötig, dass die nötige Hardware für die Systeme bereitgestellt werde. Da dafür unzählige neue Rechnerzentren mit Halbleiter bestückt werden müssten, dürfte sich die Auftragslage für den Halbleiter-Equipment-Hersteller ASML deutlich erhöhen.
China-Handelsstreit: Die Einschränkungen des Exports von hoch entwickelter Technologie nach China würden weiterhin bestehen bleiben. Diese könnten sich durch eine neue mögliche Präsidentschaft Donald Trumps sogar noch erhöhen. Sollte sich der Westen aber infolge dazu entscheiden mehr Halbleiter-Produktionsanlagen in der Heimat zu errichten, könnten sich dadurch für ASML auch Chancen ergeben.
Ausblick: Für das erste Quartal erwarte ASML den Umsatz zwischen EUR 5,0 Mrd. und EUR 5,5 Mrd. mit einer Bruttomarge von 48% bis 49%. Das gesamte Geschäftsjahr 2024 sehe das Unternehmen als Übergangsjahr und rechne daher mit einem ähnlichen Umsatz wie im vergangenen Geschäftsjahr. Es würden jedoch aufgrund der makroökonomischen Entwicklungen, sowie durch europäische Initiativen zur Stärkung des heimischen Produktionsstandortes werden positive Impulse erwartet.
ASML habe seit dem Jahresanfang deutlich vom aktuellen KI-Trend profitieren können, was zu einem YTD-Anstieg von fast 30% geführt habe. Dieser Aufwärtstrend sollte sich aber auch in der nächsten Zeit fortsetzen, da das Unternehmen weiterhin über eine faktische Monopolstellung am Markt für Halbleiter-Equipment verfüge. So führe in nächster Zeit auch weiterhin kein Weg an ASML vorbei, wenn es um den Aufbau der globalen digitalen Infrastruktur mit säkularen Wachstumstreibern wie 5G, Künstlicher Intelligenz und High Performance Computing-Lösungen, gehe.
Daher bleibt Alexander Frank, Analyst der RBI, bei seiner "Kauf"-Empfehlung für die ASML-Aktie und erhöht sein Kursziel auf EUR 1.100. Das Kursziel ergebe sich mittels eines relativen Bewertungsansatzes, welcher basierend auf Multiples für die nächsten zwölf Monate auch einen im historischen Vergleich angemessenen Bewertungsaufschlag zum breiten Markt berücksichtige. (Analyse vom 13.03.2024)
Bitte beachten Sie auch Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenskonflikten im Sinne der Richtlinie 2014/57/EU und entsprechender Verordnungen der EU für das genannte Analysten-Haus:
Offenlegung von Umständen und Interessen, die die Objektivität der RBI gefährden könnten: www.raiffeisenresearch.com/disclosuresobjectivity
Börsenplätze ASML-Aktie:
Tradegate-Aktienkurs ASML-Aktie:
898,50 EUR -0,39% (13.03.2024, 14:28)
Euronext Amsterdam-Aktienkurs ASML-Aktie:
898,50 EUR +0,69% (13.03.2024, 14:14)
ISIN ASML-Aktie:
NL0010273215
WKN ASML-Aktie:
A1J4U4
Ticker-Symbol ASML-Aktie:
ASME
Euronext Amsterdam-Symbol ASML-Aktie:
ASML
Kurzprofil ASML Holding N.V.:
ASML (ISIN: NL0010273215, WKN: A1J4U4, Ticker-Symbol: ASME, Euronext Amsterdam-Symbol: ASML) ist ein niederländischer Halbleiter-Konzern. Das Unternehmen mit Sitz in Veldhoven ist der weltgrößte Anbieter von Lithographiesystemen. Die hochkomplexen Maschinen spielen eine wichtige Rolle bei der Herstellung von Mikrochips. Eine große Mehrheit der Chiphersteller weltweit sind Kunden von ASML. Der globale Marktanteil des niederländischen Unternehmens liegt derzeit bei gut zwei Drittel. (13.03.2024/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1.237,2 € | 1.201,4 € | 35,80 € | +2,98% | 17.04./21:59 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| NL0010273215 | A1J4U4 | 1.327 € | 548,90 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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1.237,2 € | +2,98% | 17.04.26 |
| Frankfurt | 1.243,6 € | +3,89% | 17.04.26 |
| Stuttgart | 1.236,4 € | +3,29% | 17.04.26 |
| Hamburg | 1.241,2 € | +2,95% | 17.04.26 |
| München | 1.237,8 € | +2,74% | 17.04.26 |
| Nasdaq OTC Other | 1.455 $ | +2,54% | 17.04.26 |
| Düsseldorf | 1.228,4 € | +2,20% | 17.04.26 |
| Xetra | 1.243,8 € | +1,87% | 17.04.26 |
| Hannover | 1.238,6 € | +1,84% | 17.04.26 |
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Aktuell
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