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Die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe sind im Januar relativ schwach ausgefallen, berichten die Wirtschaftsexperten der Dresdner Bank.
Gegenüber dem Vormonat seien sie in saison- und arbeitstäglich bereinigter Rechnung um 3,9% geschrumpft. Ausschlaggebend für den Rückgang seien die Auslandsaufträge mit einem Minus von 6 ¾% gewesen, während die Aufträge aus dem Inland nur um 1 ½% geschrumpft seien. Der deutliche Rückgang bei den Auslandsaufträgen relativiere sich angesichts der überproportionalen Steigerungsraten der Vormonate. Nach einem kräftigen Auftragsplus sei eine Ruhepause mit einem deutlichen Minus bei der Verlaufsrate nichts ungewöhnliches. Im Vorjahresvergleich würden die Auslandsaufträge immerhin noch einen kräftigen Anstieg um 14% verzeichnen.
Trotzdem solle in den nächsten Monaten bei den Auslandsaufträgen aufgrund der weltwirtschaftlichen Tendenzen mit einer verhalteneren Entwicklung gerechnet werden. Der gesamte Auftragseingang dürfte sich daher in den nächsten Monaten unter Schwankungen eher seitwärts bewegen. Hieraus allerdings Rückschlüsse auf die Produktion zu ziehen erscheine verfrüht. So liege der Indexstand der Auftragseingänge derzeit im Verarbeitenden Gewerbe immer noch um reichlich 4% über dem der Produktion. In der Regel würden sich beide Indizes aber auf dem gleichen Niveau bewegen. Vermutlich sei die Differenz durch hohe Auftragsbestände in einigen Branchen zu erklären, die nicht kurzfristig abgearbeitet werden könnten. Dies spreche trotz der geringeren Dynamik bei den Auftragseingängen für einen weiteren und stabilen Anstieg der Produktion.
Neben der Industrieproduktion dürfte auch die Entwicklung in den Sektoren Handel und Verkehr sowie Dienstleister im ersten Quartal dieses Jahres weiterhin aufwärts gerichtet sein. Hier könne die Einkommensverbesserung aufgrund der Steuerreform schon stützend gewirkt haben. Erste Meldungen würden zumindest auf einen lebhaften Groß- und Einzelhandelsumsatz schließen lassen. Alles in allem würden die Experten der Dresdner Bank für das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal gegenüber dem gedämpften Vorquartal in saison- und arbeitstäglich bereinigter Rechnung einen Anstieg um bis zu 1% erwarten. Damit dürfte das Wirtschaftswachstum Anfang 2001 wieder kräftiger ausfallen als im 2. Halbjahr 2000.
Gegenüber dem Vormonat seien sie in saison- und arbeitstäglich bereinigter Rechnung um 3,9% geschrumpft. Ausschlaggebend für den Rückgang seien die Auslandsaufträge mit einem Minus von 6 ¾% gewesen, während die Aufträge aus dem Inland nur um 1 ½% geschrumpft seien. Der deutliche Rückgang bei den Auslandsaufträgen relativiere sich angesichts der überproportionalen Steigerungsraten der Vormonate. Nach einem kräftigen Auftragsplus sei eine Ruhepause mit einem deutlichen Minus bei der Verlaufsrate nichts ungewöhnliches. Im Vorjahresvergleich würden die Auslandsaufträge immerhin noch einen kräftigen Anstieg um 14% verzeichnen.
Neben der Industrieproduktion dürfte auch die Entwicklung in den Sektoren Handel und Verkehr sowie Dienstleister im ersten Quartal dieses Jahres weiterhin aufwärts gerichtet sein. Hier könne die Einkommensverbesserung aufgrund der Steuerreform schon stützend gewirkt haben. Erste Meldungen würden zumindest auf einen lebhaften Groß- und Einzelhandelsumsatz schließen lassen. Alles in allem würden die Experten der Dresdner Bank für das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal gegenüber dem gedämpften Vorquartal in saison- und arbeitstäglich bereinigter Rechnung einen Anstieg um bis zu 1% erwarten. Damit dürfte das Wirtschaftswachstum Anfang 2001 wieder kräftiger ausfallen als im 2. Halbjahr 2000.








