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proALPHA Software zeichnen




22.11.00 00:00
IPO-Reporter

Die Analysten von IPO-Reporter empfehlen derzeit die Aktien von proALPHA Software (WKN 565830) zur Zeichnung.

Mit klassischer ERP-Software versuche die proALPHA AG derzeit die Herzen der Anleger zu erwärmen. In diesem Segment habe man sich auf die Integration dieser Produkte beim Kunden spezialisiert. Zu der Zielgruppe würden insbesondere mittelständische Unternehmen mit einer Größe von bis zu 1000 Mitarbeitern gehören. Durch diese Zielgruppenfestlegung wolle man sich stark vom Branchenkrösus SAP differenzieren. Den Firmen biete das Unternehmen neben den klassischen ERP-Bestandteilen Finanzbuchhaltung, Personal- und Lagerwirtschaft noch weitere interessante Komponenten an. So werde die Software durch CRM- oder DMS-Anwendungen sinnvoll erweitert. Darüber hinaus sei auch eine E-Commerce-Software für den B2B-Bereich in die Software integriert worden. Diese zeichne sich durch ihren modularen Aufbau und die Plattformunabhängigkeit aus. Die meisten der Bestandteile seien von proALPHA selbst entwickelt worden. Neben der Integration der Software sei proALPHA aber auch beim Einsatz der Systeme bei Kunden behilflich. So würden auch Mitarbeiter Schulungen zum Dienstleistungsprogramm der Softwareschmiede gehören.

Der ERP-Markt wachse in den nächsten Jahren nach Ansicht von Experten jährlich um circa 30%. Durch die Fokussierung auch auf andere Bereich wie CRM oder E-Business wolle proALPHA jedoch in Teilbereichen noch höhere Wachstumsraten erreichen. Bereits seit fünf Jahren arbeite das Unternehmen profitabel. Im vergangenen Jahr sei bei einem Umsatz von 20,5 Millionen Euro ein EBIT in Höhe von 3,25 Millionen Euro erreicht worden. Bis zum Jahr 2002/03 werde mit einem deutlichen Anstieg dieser Zahlen auf 70 Millionen Euro Umsatz gerechnet. Bis dahin solle die EBIT-Marge auch von bisher 15 auf 19% wachsen.

Durch den Börsengang solle insbesondere das zukünftige Wachstum gesichert werden. Dies wolle das Unternehmen durch eine konsequente Ausweitung der Geschäftstätigkeit auf andere europäische Staaten erreichen. Dieses Ziel wolle man weniger durch Akquisitionen, als durch die Gründung von Niederlassungen erreichen. Als nächstes sollten hier die Standworte Polen und Tschechien in Angriff genommen werden.

Mit proALPHA komme in diesen stürmischen Zeiten zur Abwechslung noch mal ein kernsolides Unternehmen an den Neuen Markt. Das Unternehmen verfüge über gut eingefügte Produkte. Viel wichtiger sei jedoch die Tatsache, dass man bereits profitabel arbeite. Am Neuen Markt werde man insbesondere auf die Konkurrenten Infor, Bäurer und PSI treffen. Diese hätten in der letzten Zeit einige Kursverluste hinnehmen müssen. Nach Schätzungen von IPO-Reporter werde das Unternehmen zwar mit einem 2002er KGV von 14 moderat bewertet. Dennoch würde IPO-Reporter nicht von großen Emissionsgewinnen ausgehen. Sollte sich die Stimmung im Bereich der Softwarehäuser am Neuen Markt aufhellen und proAlpha auch in der Internationalisierung weiter erfolgreich sein, könnten die Aktien auf lange Sicht für Kursgewinne gut sein.








 
 

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