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Noch bis zum 17. Juli können laut GoingPublic Research die Aktien der curasan AG (WKN 549453) aus Kleinostheim in einer Spanne von 15,50 bis 18,50 Euro gezeichnet werden. Die Erstnotiz am Neuen Markt sei für den 20. Juli geplant.
Unter der Führung der Concord Effekten AG würden insgesamt bis zu 1.467.000 Aktien ausgegeben. Dabei stamme 1 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 349.640 aus dem Besitz der Altaktionäre. Die restlichen 117.360 Aktien seien für eine Mehrzuteilungsoption vorgesehen und würden von den Altaktionären abgegeben.
Das Konsortium werde von der Landesbank Baden-Württemberg und der Deutschen Apotheker- und Ärztebank komplettiert. Nach Ausübung des Greenshoe werde der Free Float bei rund 29 % liegen.
Die 1988 gegründete curasan sei in drei Geschäftsfeldern aktiv. Produkte zur besseren Wundheilung und zur Blutstillung gehörten zum Gebiet "Biologicals". Im Bereich "Pharmaceuticals" verkaufe das Unternehmen Betäubungsmittel und Antibiotika. Mit dem Börsengang sei ein Produkt aus dem dritten Bereich "Biomaterials" in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, das bei der Behandlung von Knochenbrüchen neue Standards setzen könne: Cerasorb. Bisher würden bei Brüchen, die mit einem Verlust von Knochensubstanz
verbunden seien, Knochenteile von Rindern, Leichen oder vom Patienten selbst als Ersatz verwendet. Die ersten beiden Möglichkeiten bergten das Risiko von Infektionen, die letztere Alternative der Knochentransplantation sei sehr schmerzhaft und führe oft zu Komplikationen an der Entnahmestelle, die Folgebehandlungen notwendig machten. Cerasorb sei als künstlich hergestelltes Calcium-Phosphat mit spezieller Struktur frei von diesen Nachteilen. Es fördere die Neubildung von Knochen und werde vom Körper im Verlauf des Heilungsprozesses rückstandslos durch körpereigene Substanzen ersetzt. Knochendefekte bis zu einer Größe von 10 cm³ könnten so behandelt werden.
Mit Cerasorb ziele curasan auf einen Markt mit einem weltweiten Volumen von rund 1 Mrd. Euro und einem jährlichen Wachstum von 10 % ab. Etwa 200.000 Schädelbohrungen und mehrere Mio. Kieferbehandlungen fänden derzeit jedes Jahr allein in Deutschland statt. Nach einem Umsatz von 7,8 Mio. Euro und einem Verlust von 1 Mio. Euro im Jahr 1999 würden im laufenden Jahr Umsätze in Höhe von 12,2 Mio. Euro und ein Fehlbetrag von 1,9 Mio. Euro erwartet. GoingPublic Research rechne damit, daß curasan im Jahr 2001 bei
Umsätzen von 22,5 Mio. Euro den Break Even erreichen werde. Zu den Konkurrenten gehöre das Schweizer Unternehmen Geistlich Biomaterials und Interpore Cross Int. aus den USA. Die Technologien beider Gesellschaften wiesen aber gegenüber Cerasorb Nachteile wie Infektionsrisiken oder mangelnde Resorbierbarkeit der Materialien auf.
curasan könne sich mit seiner Technologie zur Behandlung von Knochendefekten in den nächsten Jahren zum führenden Anbieter in diesem Bereich entwickeln. Der vom Unternehmen auf 3 Jahre geschätzte Wissensvorsprung dürfte den IPO-Experten zufolge die Marktposition sichern. Am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne liege das KUV auf Basis des Jahres 2001 bei 4,1 und das KGV für 2002 bei etwa 33. Angesichts der jährlichen Umsatzwachstumsraten von rund 50 % bis 2003 sei dies ein attraktives Bewertungsniveau. Daher rät GoingPublic zur Zeichnung der curasan-Aktien.
Unter der Führung der Concord Effekten AG würden insgesamt bis zu 1.467.000 Aktien ausgegeben. Dabei stamme 1 Mio. Aktien aus einer Kapitalerhöhung und 349.640 aus dem Besitz der Altaktionäre. Die restlichen 117.360 Aktien seien für eine Mehrzuteilungsoption vorgesehen und würden von den Altaktionären abgegeben.
Die 1988 gegründete curasan sei in drei Geschäftsfeldern aktiv. Produkte zur besseren Wundheilung und zur Blutstillung gehörten zum Gebiet "Biologicals". Im Bereich "Pharmaceuticals" verkaufe das Unternehmen Betäubungsmittel und Antibiotika. Mit dem Börsengang sei ein Produkt aus dem dritten Bereich "Biomaterials" in den Mittelpunkt des Interesses gerückt, das bei der Behandlung von Knochenbrüchen neue Standards setzen könne: Cerasorb. Bisher würden bei Brüchen, die mit einem Verlust von Knochensubstanz
verbunden seien, Knochenteile von Rindern, Leichen oder vom Patienten selbst als Ersatz verwendet. Die ersten beiden Möglichkeiten bergten das Risiko von Infektionen, die letztere Alternative der Knochentransplantation sei sehr schmerzhaft und führe oft zu Komplikationen an der Entnahmestelle, die Folgebehandlungen notwendig machten. Cerasorb sei als künstlich hergestelltes Calcium-Phosphat mit spezieller Struktur frei von diesen Nachteilen. Es fördere die Neubildung von Knochen und werde vom Körper im Verlauf des Heilungsprozesses rückstandslos durch körpereigene Substanzen ersetzt. Knochendefekte bis zu einer Größe von 10 cm³ könnten so behandelt werden.
Mit Cerasorb ziele curasan auf einen Markt mit einem weltweiten Volumen von rund 1 Mrd. Euro und einem jährlichen Wachstum von 10 % ab. Etwa 200.000 Schädelbohrungen und mehrere Mio. Kieferbehandlungen fänden derzeit jedes Jahr allein in Deutschland statt. Nach einem Umsatz von 7,8 Mio. Euro und einem Verlust von 1 Mio. Euro im Jahr 1999 würden im laufenden Jahr Umsätze in Höhe von 12,2 Mio. Euro und ein Fehlbetrag von 1,9 Mio. Euro erwartet. GoingPublic Research rechne damit, daß curasan im Jahr 2001 bei
Umsätzen von 22,5 Mio. Euro den Break Even erreichen werde. Zu den Konkurrenten gehöre das Schweizer Unternehmen Geistlich Biomaterials und Interpore Cross Int. aus den USA. Die Technologien beider Gesellschaften wiesen aber gegenüber Cerasorb Nachteile wie Infektionsrisiken oder mangelnde Resorbierbarkeit der Materialien auf.
curasan könne sich mit seiner Technologie zur Behandlung von Knochendefekten in den nächsten Jahren zum führenden Anbieter in diesem Bereich entwickeln. Der vom Unternehmen auf 3 Jahre geschätzte Wissensvorsprung dürfte den IPO-Experten zufolge die Marktposition sichern. Am oberen Ende der Bookbuilding-Spanne liege das KUV auf Basis des Jahres 2001 bei 4,1 und das KGV für 2002 bei etwa 33. Angesichts der jährlichen Umsatzwachstumsraten von rund 50 % bis 2003 sei dies ein attraktives Bewertungsniveau. Daher rät GoingPublic zur Zeichnung der curasan-Aktien.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
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