b.i.s. spekulativ




01.02.02 14:52
Prior Börse

Den Aktienexperten der "Prior Börse" zufolge ist die Aktie b.i.s. börseninformationssysteme AG (WKN 520470) spekulativ interessant.

Der Anbieter von Realtimekursen und Wirtschaftsnachrichten wolle 2002 wieder profitabel werden. Zwar würden die Unterfranken operativ seit acht Monaten schwarze Zahlen schreiben, doch hätten Abschreibungen auf mehrere Tochterfirmen die Bilanz verhagelt. Mithelfen solle der neue Großaktionär Fininfo. Der bisherige Wettbewerber aus Frankreich, der über 400 Millionen Euro auf die Börsenwaage bringe, habe sich zunächst 54 Prozent der Anteile gesichert.

Vorstandsvorsitzende Jürgen Schrollinger erläutere seine Strategie. 1. Die enge Zusammenarbeit mit Fininfo solle Kosten senken. Beträchtliches Einsparpotential wittere der Firmenlenker beim Einkauf und der Übertragung der Finanzdaten. 2. Mit aggressivem Vertrieb wolle b.i.s. bei institutionellen Kunden reüssieren. Dem Vernehmen nach habe die Deutsche Bank bereits 50 Systeme installiert. Doch die Konkurrenz sei hart. Die meisten Geldhäuser würden auf etablierte Agenturen wie Reuters oder Bloomberg vertrauen. 3. Das Lizenzgeschäft gewinne an Bedeutung. Nach erfolgreicher Kooperation mit ConSors möchte Schrollinger weitere Kreditinstitute ins Boot holen. Der Clou: Neben einer fixen Lizenzgebühr partizipiere b.i.s. auch an den Transaktionen der Depotinhaber.

Die Marktkapitalisierung in Höhe von zwölf Millionen Euro (akt. Kurs: 4,70 Euro) sei gut zur Hälfte durch den Kassenbestand abgedeckt. Trotz aller Dementis würden die Experten mittelfristig auf eine Übernahme durch Fininfo spekulieren. Dann könnte den freien Aktionären eine satte Prämie winken.

Somit ist die Aktie b.i.s. gemäß den Wertpapierexperten der "Prior Börse" ein spekulatives Investment.








 
 
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