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Die Analysten von Renaissance Capital stufen die Aktie von Yukos unverändert mit "buy" ein und bestätigen das Kursziel von 26,8 USD je ADR.
Yukos habe gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ein Moskauer Gericht die Erlaubnis erteilt habe, alle Einlagen der Produktionsgesellschaften von Yukos einzufrieren. Die Einlagen würden sich auf 2,6 Mrd. USD belaufen. Dadurch würde die Produktion gefährdet. Nach Angaben des Unternehmens sei die Bezahlung von Zulieferern, Vertragspartner, Steuern und Gehältern bedroht.
Bei oberflächlicher Betrachtung sehen die Analysten durch den Schritt eine Bedrohung der Produktion. Falls die Behörden die Konten blockiert halten, wäre es für Yukos schwer die Geschäfte für wenig mehr als ein paar Tage ohne Geld aufrecht zu erhalten. Die meisten Transportkosten seien zwar bis Ende September bezahlt, doch gäbe es noch andere operative Ausgaben. Die Analysten zeigen sich jedoch weiterhin davon überzeugt, dass es höchst unwahrscheinlich sei, dass der Kreml den Stillstand der Produktion erlauben würde. Der internationale Druck angeführt von den USA, China und anderen Regierungen wäre gewichtig. Es wäre dann keine interne russische Angelegenheit mehr, sondern ein internationaler Skandal, der Russland`s internationale politische Position schwächen würde.
Die derzeitige Situation ändere auch nichts an den verschiedenen Szenarios der Analysten, zumindest kurzfristig nicht. Der Verkauf von YuganskNG scheine immer noch als das wahrscheinlichste Szenario. Nach Ansicht der Analysten dürfte der größte Teil der schlechten Nachrichten im Aktienkurs berücksichtigt sein, was der Markt scheinbar auch so sehe. Nach der Pressemitteilung sei der Aktienkurs zwar gefallen, doch am Ende des Tages habe nur ein marginales Minus zu Buche gestanden. Die Regierung dürfte wohl die Zahlung von allen unwichtigen Dingen blockieren, vermutlich aber der Zahlung von operativen Kosten zustimmen.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Renaissance Capital für die Yukos-Aktie bei ihrer Kaufempfehlung.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Yukos habe gestern in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass ein Moskauer Gericht die Erlaubnis erteilt habe, alle Einlagen der Produktionsgesellschaften von Yukos einzufrieren. Die Einlagen würden sich auf 2,6 Mrd. USD belaufen. Dadurch würde die Produktion gefährdet. Nach Angaben des Unternehmens sei die Bezahlung von Zulieferern, Vertragspartner, Steuern und Gehältern bedroht.
Die derzeitige Situation ändere auch nichts an den verschiedenen Szenarios der Analysten, zumindest kurzfristig nicht. Der Verkauf von YuganskNG scheine immer noch als das wahrscheinlichste Szenario. Nach Ansicht der Analysten dürfte der größte Teil der schlechten Nachrichten im Aktienkurs berücksichtigt sein, was der Markt scheinbar auch so sehe. Nach der Pressemitteilung sei der Aktienkurs zwar gefallen, doch am Ende des Tages habe nur ein marginales Minus zu Buche gestanden. Die Regierung dürfte wohl die Zahlung von allen unwichtigen Dingen blockieren, vermutlich aber der Zahlung von operativen Kosten zustimmen.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Renaissance Capital für die Yukos-Aktie bei ihrer Kaufempfehlung.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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