Erweiterte Funktionen
Dem Yen geht es schlecht, so die Analysten der Bank Austria.
Sogar so schlecht, dass selbst die zuletzt von den Märkten als miserabel eingeordneten US-Daten dem Währungspaar US-Dollar/Yen nur begrenztes Abwärtspotenzial hätten verschaffen können. Die Gründe seien simpel und hartnäckig zugleich.
Erstens sitze die Enttäuschung über das klägliche japanische BIP Ergebnis des 2. Quartals bei den Marktteilnehmern noch immer sehr tief, die restlichen Konjunkturdaten seien auch nicht überzeugend gewesen. Zum anderen seien nach vielfachen Stellungnahmen seitens Bank of Japan-Gouverneur Fukui in den letzten Wochen die Aussichten auf eine Abkehr von der ultra-leichten Geldpolitik für dieses Jahr gegen Null gesunken, und drittens belaste der stetig steigende Ölpreis die stark rohölabhängige japanische Wirtschaft. Zwar hätten hohe Ölpreise in Japan auch eine stark inflationäre Wirkung, die den Verantwortlichen einerseits sehr zugegen komme, andererseits dürfte hier aber der negative investitionsbremsende Effekt überwiegen, wie an der engen Korrelation zwischen Ölpreisentwicklung und Aktienkursen erkennbar sei.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Sogar so schlecht, dass selbst die zuletzt von den Märkten als miserabel eingeordneten US-Daten dem Währungspaar US-Dollar/Yen nur begrenztes Abwärtspotenzial hätten verschaffen können. Die Gründe seien simpel und hartnäckig zugleich.
Erstens sitze die Enttäuschung über das klägliche japanische BIP Ergebnis des 2. Quartals bei den Marktteilnehmern noch immer sehr tief, die restlichen Konjunkturdaten seien auch nicht überzeugend gewesen. Zum anderen seien nach vielfachen Stellungnahmen seitens Bank of Japan-Gouverneur Fukui in den letzten Wochen die Aussichten auf eine Abkehr von der ultra-leichten Geldpolitik für dieses Jahr gegen Null gesunken, und drittens belaste der stetig steigende Ölpreis die stark rohölabhängige japanische Wirtschaft. Zwar hätten hohe Ölpreise in Japan auch eine stark inflationäre Wirkung, die den Verantwortlichen einerseits sehr zugegen komme, andererseits dürfte hier aber der negative investitionsbremsende Effekt überwiegen, wie an der engen Korrelation zwischen Ölpreisentwicklung und Aktienkursen erkennbar sei.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.









