Erweiterte Funktionen
Die aktuellen konjunkturellen Indikatoren deuten auf ein verlangsamtes Wachstum der Weltwirtschaft hin, berichten die Analysten der CommTrust.
Insbesondere der starke Anstieg beim Ölpreis hinterlasse seine Spuren. Durch die Ölpreissteigerung von ca. 40% seit Jahresanfang habe sich in den USA die Stimmung unter den Verbrauchern deutlich abgekühlt. So sei der Index des Verbrauchervertrauens von 106,1 auf 98,2 gefallen. Besonders stark habe die Erwartungskomponente nachgegeben, die sich von 105,3 auf 96,6 reduziert habe. Der ISM-Einkaufmanager-Index habe ebenfalls nicht überzeugen können.
Mit einem Rückgang von 62,0 auf 59,0 deute auch dieser wichtige Konjunkturindikator auf eine Abschwächung hin. Das hohe Niveau von 59 lasse aber weiterhin eine Fortsetzung des Aufschwungs in den USA erwarten. Ähnliche Schlussfolgerungen würden sich aus dem Industrie- und dem Immobilienbereich ableiten lassen, wo sich wichtige Indikatoren im August abgeschwächt hätten, sich aber nach wie vor in intakten Aufwärtstrends befänden. Unterstützt werde das Aufschwungszenario auch von den jüngsten Arbeitsmarktdaten. Mit 144.000 neugeschaffenen Stellen habe der amerikanische Arbeitsmarkt, nach den schwachen Juli Zahlen, im August wieder etwas an Dynamik gewinnen können.
In Europa zeige sich ein ähnliches Bild. So sei der Ifo-Index in den vergangenen 4 Monaten zum dritten Mal rückläufig gewesen. Die jüngsten Daten würden den Eindruck verfestigen, dass die wirtschaftliche Dynamik im Jahresverlauf an Schwung verlieren werde, ohne jedoch dabei gänzlich abzureißen. Der Anstieg bei der Beurteilung der aktuellen Lage sei zu einem Großteil auf das verbesserte Exportgeschäft zurückzuführen, während die Erwartungskomponente aufgrund überzogener Geschäftserwartungen sowie dem Ölpreisanstieg erneut rückläufig gewesen sei.
Der Einkaufsmanager-Index der Eurozone deute mit einem Rückgang von 54,7 auf 53,9 ebenfalls auf eine Fortsetzung des moderaten konjunkturellen Aufschwungs hin. Positiv seien die Einzelhandelsumsätze ausgefallen, die auf Jahressicht 1,1% hätten zulegen können und auf ein Anziehen der Binnennachfrage hoffen ließen.
Der Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September und die geopolitischen Unsicherheiten sollten im September für einen nervösen Handelsverlauf sorgen. Aufgrund der günstigen Bewertung der asiatischen und europäischen Aktienmärkte würden die Analysten für diese Regionen z.Zt. das größte Wertsteigerungspotential sehen. Mit den hohen Cash-Beständen würden die Analysten aber weiterhin vorsichtig bleiben.
Erst eine deutliche Verbesserung der technischen Situation der Märkte würde zu einem erneuten Aufstocken der Quoten führen. Auf der Rentenseite rechne man trotz der konjunkturellen Unsicherheiten bis zum Jahresende mit einem Anstieg des Renditeniveaus, so dass die Analysten den langfristigen Rentenbereich weiterhin meiden würden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Insbesondere der starke Anstieg beim Ölpreis hinterlasse seine Spuren. Durch die Ölpreissteigerung von ca. 40% seit Jahresanfang habe sich in den USA die Stimmung unter den Verbrauchern deutlich abgekühlt. So sei der Index des Verbrauchervertrauens von 106,1 auf 98,2 gefallen. Besonders stark habe die Erwartungskomponente nachgegeben, die sich von 105,3 auf 96,6 reduziert habe. Der ISM-Einkaufmanager-Index habe ebenfalls nicht überzeugen können.
Mit einem Rückgang von 62,0 auf 59,0 deute auch dieser wichtige Konjunkturindikator auf eine Abschwächung hin. Das hohe Niveau von 59 lasse aber weiterhin eine Fortsetzung des Aufschwungs in den USA erwarten. Ähnliche Schlussfolgerungen würden sich aus dem Industrie- und dem Immobilienbereich ableiten lassen, wo sich wichtige Indikatoren im August abgeschwächt hätten, sich aber nach wie vor in intakten Aufwärtstrends befänden. Unterstützt werde das Aufschwungszenario auch von den jüngsten Arbeitsmarktdaten. Mit 144.000 neugeschaffenen Stellen habe der amerikanische Arbeitsmarkt, nach den schwachen Juli Zahlen, im August wieder etwas an Dynamik gewinnen können.
Der Einkaufsmanager-Index der Eurozone deute mit einem Rückgang von 54,7 auf 53,9 ebenfalls auf eine Fortsetzung des moderaten konjunkturellen Aufschwungs hin. Positiv seien die Einzelhandelsumsätze ausgefallen, die auf Jahressicht 1,1% hätten zulegen können und auf ein Anziehen der Binnennachfrage hoffen ließen.
Der Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September und die geopolitischen Unsicherheiten sollten im September für einen nervösen Handelsverlauf sorgen. Aufgrund der günstigen Bewertung der asiatischen und europäischen Aktienmärkte würden die Analysten für diese Regionen z.Zt. das größte Wertsteigerungspotential sehen. Mit den hohen Cash-Beständen würden die Analysten aber weiterhin vorsichtig bleiben.
Erst eine deutliche Verbesserung der technischen Situation der Märkte würde zu einem erneuten Aufstocken der Quoten führen. Auf der Rentenseite rechne man trotz der konjunkturellen Unsicherheiten bis zum Jahresende mit einem Anstieg des Renditeniveaus, so dass die Analysten den langfristigen Rentenbereich weiterhin meiden würden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








