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Die Stimmung an den weltweiten Aktienmärkten hat sich in den letzten Tagen wieder merklich eingetrübt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Hauptgrund sei die zunehmende Angst vor den weitreichenden Auswirkungen eines immer wahrscheinlicher werdenden Kriegs im Irak. Diese grundlegende Verunsicherung werde noch durch trübe Wirtschaftsprognosen untermauert. So habe der Bundesverband deutscher Banken in seiner aktuellen Konjunkturprognose einen noch einige Monate auf sich wartenden Aufschwung in Deutschland prognostiziert. Die übrigen Rahmendaten, - der hohe Ölpreis, ein auf Sechsjahreshöchststand liegender Goldpreis und der starke Euro - würden zusätzlich belasten.
Insbesondere die Umsatz- und Gewinnentwicklung der exportstarken Unternehmen werde immer mehr in Frage gestellt. Entsprechend seien die Kurse einiger in den Indizes hochgewichteten Titel unter Druck. So notiere DaimlerChrysler auf einem 10-Jahrestiefststand. Auch sei feststellbar, dass sich einige Firmen (aktuelles Beispiel ist TUI) gar nicht mehr mit Zukunftsprognosen an die Öffentlichkeit wagen würden, was der Aussicht auf eine mögliche Stimmungsbesserung weiteren Boden entziehe.
Befürchtungen kämen außerdem von der charttechnischen Seite her. Im DAX sei die seit Oktober letzten Jahres intakte Konsolidierungsrange zwischen rund 2.950 und 3.400 Punkten nach unten hin verlassen worden. Der Blick jenseits des Atlantiks biete ebenfalls Grund zur Ernüchterung. Die wichtigsten amerikanischen Indizes hätten ihre kurzfristigen Aufwärtstrends verlassen und damit weiteres Rückschlagspotenzial. Solange sich keine nachhaltige Lösung des Irakkonflikts abzeichnet, würden die Risiken in den Märkten überwiegen. Ein Test der im letzten Jahr erreichten Jahrestiefststände in den Indizes (im DAX würden sie bei rund 2.500 Punkten liegen) seien somit nicht auszuschließen.
Hauptgrund sei die zunehmende Angst vor den weitreichenden Auswirkungen eines immer wahrscheinlicher werdenden Kriegs im Irak. Diese grundlegende Verunsicherung werde noch durch trübe Wirtschaftsprognosen untermauert. So habe der Bundesverband deutscher Banken in seiner aktuellen Konjunkturprognose einen noch einige Monate auf sich wartenden Aufschwung in Deutschland prognostiziert. Die übrigen Rahmendaten, - der hohe Ölpreis, ein auf Sechsjahreshöchststand liegender Goldpreis und der starke Euro - würden zusätzlich belasten.
Insbesondere die Umsatz- und Gewinnentwicklung der exportstarken Unternehmen werde immer mehr in Frage gestellt. Entsprechend seien die Kurse einiger in den Indizes hochgewichteten Titel unter Druck. So notiere DaimlerChrysler auf einem 10-Jahrestiefststand. Auch sei feststellbar, dass sich einige Firmen (aktuelles Beispiel ist TUI) gar nicht mehr mit Zukunftsprognosen an die Öffentlichkeit wagen würden, was der Aussicht auf eine mögliche Stimmungsbesserung weiteren Boden entziehe.
Befürchtungen kämen außerdem von der charttechnischen Seite her. Im DAX sei die seit Oktober letzten Jahres intakte Konsolidierungsrange zwischen rund 2.950 und 3.400 Punkten nach unten hin verlassen worden. Der Blick jenseits des Atlantiks biete ebenfalls Grund zur Ernüchterung. Die wichtigsten amerikanischen Indizes hätten ihre kurzfristigen Aufwärtstrends verlassen und damit weiteres Rückschlagspotenzial. Solange sich keine nachhaltige Lösung des Irakkonflikts abzeichnet, würden die Risiken in den Märkten überwiegen. Ein Test der im letzten Jahr erreichten Jahrestiefststände in den Indizes (im DAX würden sie bei rund 2.500 Punkten liegen) seien somit nicht auszuschließen.










