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Weltkonjunktur weiter im Aufwind




04.01.06 10:21
PARTNERS VermögensManagement

Die Weltkonjunktur bleibt weiter im Aufwind, so die Experten von "PARTNERS VermögensManagement".

Bei niedrigem Zinsniveau und ansteigenden Unternehmensgewinnen würden ausgesuchte Aktien eine interessante Investitionsalternative bleiben. Der US-Aktienmarkt werde für Anleger wieder attraktiver. Die "happy hour" mit Schnäppchenpreisen für europäische und deutsche Aktien sei vorbei, die Aktienmärkte würden aber weiterhin im Aufwärtstrend bleiben. Man rechne in Deutschland, auch durch die angekündigte MwSt-Erhöhung für 2007, mit einem dynamischen Anstieg der Ausgaben für gehobene Konsumgüter. Die vorgezogenen Käufe deutscher Konsumenten und die Fußball-WM würden zu einem Wirtschaftswachstum von 2% führen.

Internationale "Private-Equity-Heuschrecken" würden auch weiterhin in Deutschland investieren. Davon sollten diverse DAX-Werte profitieren. Die DAX-Party gehe also weiter, allerdings fülle sich langsam die Tanzfläche. Man erwarte beim DAX einen Höchststand von bis zu 6.400 Punkten, jedoch in der zweiten Jahreshälfte 2006 eine stärkere Korrektur auf ca. 5.800 Punkte. Der Nikkei 225-Index in Japan sei mit einem Kursziel von 18.000 Punkten weiterhin interessant. Emerging Markets würden langfristig attraktiv bleiben, würden jedoch derzeit überhitzt erscheinen und seien nach Erachten der Experten von "PARTNERS VermögensManagement" für eine Korrektur anfällig.

Die zu erwartende dynamische Konsumentwicklung halte die Inflationsrate in Europa relativ hoch und die Realverzinsung unverändert niedrig. Man rechne in den USA mit maximal 2 weiteren Zinserhöhungen und im Verlauf des Jahres mit einem moderaten Anstieg des Zinsniveaus für 10-jährige Anleihen um 0,30%. In Europa sehe man einen Zinsanstieg bei 10-jährigen Anleihen um 0,5%. Bei diesem Szenario sollten Anleger auf Rentenfonds verzichten und direkt in Anleihen bzw. Floaters mit überschaubarer Laufzeit und guter Bonität investieren.

Durch eine kleiner werdende Zinsdifferenz zu EUR und JPY werde der USD im Verlauf des Jahres unattraktiver. Die Probleme bei Haushalt- und Leistungsbilanz der USA würden damit wieder stärker in den Fokus rücken. Die Experten von "PARTNERS VermögensManagement" würden mit einem seitwärts tendierenden USD im Rahmen 1,15 bis 1,28 USD/EUR rechnen. Bereits im vergangenen Jahr hätten Manager führender Ölkonzerne beim Ölpreis einen relativ hohen Marktanteil spekulativ orientierter Investoren gesehen. Seitdem habe sich diese Quote eher noch erhöht. Die Experten von "PARTNERS VermögensManagement" würden im Jahr 2006 mit starken Schwankungen und einer ausgeprägten Konsolidierung bei Metall- und Ölpreisen rechnen, würden jedoch auch langfristig eine ansteigende Rohstoffnachfrage sehen.








 
 

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