Wella mit 40 Euro fair bewertet




19.07.00 00:00
Bankhaus Delbrück

Die Analysten des Bankhauses Delbrück empfehlen die Aktie des Kosmetikkonzerns Wella (WKN 776563) weiterhin zum Kauf .

Nach Einschätzung des zuständigen Analysten Markus Glockenmeier wird die Gewinnsituation auch in Zukunft gut sein, außerdem gelte das Unternehmen unverändert als Übernahmekandidat. Die geplante Neustrukturierung der Sparten Haarkosmetik Friseur und Haarkosmetik Retail seien sicherlich sinnvoll, dürften jedoch nicht überbewertet werden. Damit wolle der neue Vorstandsvorsitzende Heiner Gürtler vielmehr ein Zeichen setzen, um den Konzern weiter voranzutreiben.

Eine Übernahme durch Henkel hält der Experte für wenig sinnvoll. Aufgrund der Überschneidungen zwischen den Konzernen könnten zwar die Kosten gesenkt werden. Dadurch ergäbe sich aber noch keine bessere globale Expansionsposition, auch nicht in den USA. Eine Übernahme durch Beiersdorf und damit die Schaffung eines zweiten Kosmetikkonzerns sei hingegen eher denkbar.

Interessanter sei jedoch, in welchem Umfange die Darmstädter in Zukunft Marketing und Vertriebskosten erhöhen würden, um die Marke Wella weltweit verstärkt zu etablieren. Das angekündigte Umsatzwachstum von 7 Prozent im Jahresverlauf, verbunden mit einem überproportionalen Gewinnzuwachs, hält der Experte für realistisch.

Für die Geschäftsjahre 2000 und 2001 rechnet der Analyst mit einem Ergebnis je Aktie von 1,43 Euro und 1,65 Euro.

Angesichts der guten Geschäftsentwicklung biete der MDAX-Titel dem Investor gute Kurschancen. Das Papier sei mit 40 Euro fair bewertet.








 
 
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