Erweiterte Funktionen
München (www.aktiencheck.de) - Aufgrund des US-Feiertages war der gestrige Devisenhandel sehr ausgedünnt und durch geringe Aktivitäten gekennzeichnet, so die Analysten von UniCredit Research.
Offensichtlich hätten die Märkte auch noch, wie vermutet, die Turbulenzen der letzten Woche zu verarbeiten gehabt. Letzteres sollte sich jedoch schon bald legen. Bereits heute könnte EUR/USD im Zuge eines erneut verbesserten deutschen ZEW-Index etwas Boden gutmachen und sich durch einen positiven NAHB-Häusermarktindex weiter stabilisieren. Morgen stehe dann der französische INSEE-Report auf dem Programm, gefolgt von den vorläufigen Einkaufsmanagerindices aus der Eurozone und dem ifo-Index am Freitag. Dazwischen liege noch die Bekanntgabe des FOMC-Sitzungsprotokolls. Sofern alle genannten Einflussfaktoren das globale Risikobild weiter aufhellen würden, hätte EUR/USD aus Sicht der Analysten Aufwärtspotenzial bis knapp oberhalb 1,35. Für mehr dürfte es allerdings im Vorfeld der italienischen Wahlen nicht reichen.
Wie vermutet, hätten sich die Auswirkungen der letztwöchigen Treffen vor allem bei USD/JPY positiv bemerkbar gemacht. Der JPY sei in den beiden Statements (G7 und G20) nicht explizit hervorgehoben worden und die USA hätten bereits Anfang letzter Woche Verständnis für die geldpolitischen Maßnahmen Japans gezeigt. USD/JPY sollte alsbald auf die 95 zusteuern und EUR/JPY mitziehen. Allzu dynamisch dürfte hier der Anstieg dennoch nicht vonstatten gehen, da bei EUR/USD, wie erwähnt, bis zum italienischen Wahlergebnis noch einige Zurückhaltung geübt werden werde.
Die Erwähnung von Inflations- plus Wachstumsproblemen im BoE-Inflation-Report sei so ziemlich das Ungünstigste gewesen, was Pfund Sterling habe widerfahren können. Falls die "Minutes", der UK-Arbeitsmarktbericht und der CBI-Report nichts unerwartet Positives liefern würden, dürfte dies Cable weiter belasten und EUR/GBP zusätzlich Auftrieb verleihen. (19.02.2013/ac/a/m)
Offensichtlich hätten die Märkte auch noch, wie vermutet, die Turbulenzen der letzten Woche zu verarbeiten gehabt. Letzteres sollte sich jedoch schon bald legen. Bereits heute könnte EUR/USD im Zuge eines erneut verbesserten deutschen ZEW-Index etwas Boden gutmachen und sich durch einen positiven NAHB-Häusermarktindex weiter stabilisieren. Morgen stehe dann der französische INSEE-Report auf dem Programm, gefolgt von den vorläufigen Einkaufsmanagerindices aus der Eurozone und dem ifo-Index am Freitag. Dazwischen liege noch die Bekanntgabe des FOMC-Sitzungsprotokolls. Sofern alle genannten Einflussfaktoren das globale Risikobild weiter aufhellen würden, hätte EUR/USD aus Sicht der Analysten Aufwärtspotenzial bis knapp oberhalb 1,35. Für mehr dürfte es allerdings im Vorfeld der italienischen Wahlen nicht reichen.
Wie vermutet, hätten sich die Auswirkungen der letztwöchigen Treffen vor allem bei USD/JPY positiv bemerkbar gemacht. Der JPY sei in den beiden Statements (G7 und G20) nicht explizit hervorgehoben worden und die USA hätten bereits Anfang letzter Woche Verständnis für die geldpolitischen Maßnahmen Japans gezeigt. USD/JPY sollte alsbald auf die 95 zusteuern und EUR/JPY mitziehen. Allzu dynamisch dürfte hier der Anstieg dennoch nicht vonstatten gehen, da bei EUR/USD, wie erwähnt, bis zum italienischen Wahlergebnis noch einige Zurückhaltung geübt werden werde.
Die Erwähnung von Inflations- plus Wachstumsproblemen im BoE-Inflation-Report sei so ziemlich das Ungünstigste gewesen, was Pfund Sterling habe widerfahren können. Falls die "Minutes", der UK-Arbeitsmarktbericht und der CBI-Report nichts unerwartet Positives liefern würden, dürfte dies Cable weiter belasten und EUR/GBP zusätzlich Auftrieb verleihen. (19.02.2013/ac/a/m)









