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Die Analysten der Sparkasse Bremen sehen derzeit von einem Einstieg in die WCM-Aktie (WKN 780100) ab.
Nach dem Rekordjahr 2001 (Gewinn vor Steuern: 430 Mio. Euro) wandere die WCM Beteiligungs- & Grundbesitz AG in diesem Jahr durch ein Tal der Tränen. Von Januar bis September 2002 sei ein Verlust vor Steuern von 121,4 Mio. Euro angefallen (Vorjahr: Gewinn von 75,3 Mio. Euro). Als Hauptgrund werde von WCM die schlechte Entwicklung der Börsenkurse angeführt, die erhebliche Abschreibungen auf das Beteiligungsportfolio notwendig gemacht hätten. Die drei größten Beteiligungsposten seien die Klöckner-Werke (Anteil: 82%), IVG Immobilien (51%) und die Commerzbank (5,5%). Die Aktien der drei genannten Firmen hätten im Laufe dieses Jahres deutliche Kursrückgänge verzeichnet.
Aus Sicht der Analysten greife die genannte Begründung jedoch zu kurz. Der Charme des Geschäftsmodells von WCM habe bisher darin gelegen, dass den naturgemäß volatilen Erträgen aus dem Beteiligungsportfolio stabile Gewinne im Immobiliengeschäft gegenüber gestanden hätten. Hierdurch schien ein gewisser Risikoausgleich möglich, so die Analysten der Sparkasse Bremen. Dieser Risikoausgleich funktioniere augenscheinlich nicht mehr, denn die Immobiliensparte schreibe aufgrund von Abschreibungen seit einem Jahr rote Zahlen. Als Beispiel für die schwache Entwicklung sei die 100%-ige WCM-Tochter Beamten-Baugesellschaft Bremen GmbH genannt. Sie habe in den ersten neun Monaten 2002 einen Rückgang des Vorsteuergewinns um 20% auf 4,4 Mio. Euro hinnehmen müssen.
Weiterer Belastungsfaktor für die WCM-Aktie sei in den letzten Monaten die Unsicherheit um die Hauptaktionäre Familie Ehlerding (Anteil insgesamt ca. 48%) gewesen. Aufgrund der schlechten Börsenkurse seien die Ehlerdings verschuldet und hätten ihre WCM-Aktien als Kreditsicherheit an Banken verpfändet. Mit den betroffenen Banken sei mittlerweile ein "Stillhalteabkommen" geschlossen worden, wonach diese bis 30.06.2004 auf eine Verwertung des Pfands verzichten würden. Verkäufe durch die Banken würden den Kurs der WCM-Aktie weiter belasten. Während des genannten Zeitraums solle ein strategischer Investor gefunden werden, der Teile des Pakets übernehme. Nach Aussage des WCM-Vorstands hätten bereits "eine Hand voll Investoren" Interesse bekundet.
Nachdem die Unsicherheit über das Aktienpaket der Ehlerdings vorerst beseitigt scheine, stehe die schlechte Geschäftsentwicklung bei WCM im Vordergrund.
Ohne anziehende Börsenkurse ist hier keine Besserung zu erwarten, weshalb die Analysten der Sparkasse Bremen von einem Einstieg in die WCM-Aktie absehen.
Nach dem Rekordjahr 2001 (Gewinn vor Steuern: 430 Mio. Euro) wandere die WCM Beteiligungs- & Grundbesitz AG in diesem Jahr durch ein Tal der Tränen. Von Januar bis September 2002 sei ein Verlust vor Steuern von 121,4 Mio. Euro angefallen (Vorjahr: Gewinn von 75,3 Mio. Euro). Als Hauptgrund werde von WCM die schlechte Entwicklung der Börsenkurse angeführt, die erhebliche Abschreibungen auf das Beteiligungsportfolio notwendig gemacht hätten. Die drei größten Beteiligungsposten seien die Klöckner-Werke (Anteil: 82%), IVG Immobilien (51%) und die Commerzbank (5,5%). Die Aktien der drei genannten Firmen hätten im Laufe dieses Jahres deutliche Kursrückgänge verzeichnet.
Weiterer Belastungsfaktor für die WCM-Aktie sei in den letzten Monaten die Unsicherheit um die Hauptaktionäre Familie Ehlerding (Anteil insgesamt ca. 48%) gewesen. Aufgrund der schlechten Börsenkurse seien die Ehlerdings verschuldet und hätten ihre WCM-Aktien als Kreditsicherheit an Banken verpfändet. Mit den betroffenen Banken sei mittlerweile ein "Stillhalteabkommen" geschlossen worden, wonach diese bis 30.06.2004 auf eine Verwertung des Pfands verzichten würden. Verkäufe durch die Banken würden den Kurs der WCM-Aktie weiter belasten. Während des genannten Zeitraums solle ein strategischer Investor gefunden werden, der Teile des Pakets übernehme. Nach Aussage des WCM-Vorstands hätten bereits "eine Hand voll Investoren" Interesse bekundet.
Nachdem die Unsicherheit über das Aktienpaket der Ehlerdings vorerst beseitigt scheine, stehe die schlechte Geschäftsentwicklung bei WCM im Vordergrund.
Ohne anziehende Börsenkurse ist hier keine Besserung zu erwarten, weshalb die Analysten der Sparkasse Bremen von einem Einstieg in die WCM-Aktie absehen.
Aktuelle Kursinformationen mehr >
| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 1,86 € | 1,85 € | 0,01 € | +0,54% | 17.04./13:16 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE000A1X3X33 | A1X3X3 | 2,02 € | 1,80 € | |
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
| Hamburg | 1,86 € | +0,54% | 10:27 |
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