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Die Aktie der Viva Media AG (WKN 617106) zu zeichnen, ist nach Auffassung der Börsenexperten vom Platow Brief die schlechtere Wahl.
Noch bis zum 17. Juli biete das Unternehmen inklusive Greenshoe 5,35 Millionen Aktien zur Zeichnung an. Das Angebot für den Gang an den Neuen Markt bestehe ausschließlich aus einer Kapitalerhöhung. Das Bankenkonsortium setze sich aus Merrill Lynch sowie der Commerzbank, Sal. Oppenheim und der Stadtsparkasse Köln zusammen. Die Erstnotiz sei für den 19. Juli vorgesehen.
Viva bezeichne sich als eine der führenden Lifestylemarken Deutschlands. Neben den Privatsendern Viva und Viva2, deren Werbeerlöse bislang nahezu den kompletten Umsatz ausmachten, planten die Kölner, in den kommenden Jahren das Geschäft zu erweitern.
Neben der bereits in der Schweiz und Polen begonnenen Internationalisierung wäre kürzlich eine Kommunikationsagentur erworben worden. Weiterhin strebten die Westdeutschen in die Bereiche Internet und Radio.
Viva habe zum Börsengang bis auf ein geplantes durchschnittliches Umsatzwachstum von 20% jährlich, inklusive Akquisitionen, überhaupt keine Planzahlen bekannt gegeben. Das führe nach Einschätzung der Börsenexperten neben der extrem breiten Preisspanne von 16 bis 23 € nicht wirklich zur Transparenz in der Beurteilung durch den Anleger.
Von 1997 bis 1999 sei der Umsatz um rund 4% auf 48,7 Millionen € gestiegen. Das Ergebnis je Aktie sei im gleichen Zeitraum von 0,11 auf 0,10 € zurückgegangen. In dieser Hinsicht betrachte das Platow Team eine Marktkapitalisierung von bis zu 900 Millionen DM als recht ambitioniert.
Bis auf den Vorstand Dieter Gorny, der nach IPO jedoch nur mager 0,7% der Aktien halte, hätten alle Altaktionäre sich der gesetzlich vorgeschriebenen Haltefrist von 6 Monaten unterworfen. Interessierte Anleger sollten, wenn überhaupt, mit einem Limit nahe dem unteren Ende der Preisspanne zeichnen.
Die bessere Alternative werde darin gesehen, an der Zeichnung nicht teilzunehmen und an der Börse erst einmal einige Quartalsberichte abzuwarten, um zu sehen, welche Wachstumsdynamik Viva an den Tag lege, so das Platow Team.
Noch bis zum 17. Juli biete das Unternehmen inklusive Greenshoe 5,35 Millionen Aktien zur Zeichnung an. Das Angebot für den Gang an den Neuen Markt bestehe ausschließlich aus einer Kapitalerhöhung. Das Bankenkonsortium setze sich aus Merrill Lynch sowie der Commerzbank, Sal. Oppenheim und der Stadtsparkasse Köln zusammen. Die Erstnotiz sei für den 19. Juli vorgesehen.
Viva bezeichne sich als eine der führenden Lifestylemarken Deutschlands. Neben den Privatsendern Viva und Viva2, deren Werbeerlöse bislang nahezu den kompletten Umsatz ausmachten, planten die Kölner, in den kommenden Jahren das Geschäft zu erweitern.
Viva habe zum Börsengang bis auf ein geplantes durchschnittliches Umsatzwachstum von 20% jährlich, inklusive Akquisitionen, überhaupt keine Planzahlen bekannt gegeben. Das führe nach Einschätzung der Börsenexperten neben der extrem breiten Preisspanne von 16 bis 23 € nicht wirklich zur Transparenz in der Beurteilung durch den Anleger.
Von 1997 bis 1999 sei der Umsatz um rund 4% auf 48,7 Millionen € gestiegen. Das Ergebnis je Aktie sei im gleichen Zeitraum von 0,11 auf 0,10 € zurückgegangen. In dieser Hinsicht betrachte das Platow Team eine Marktkapitalisierung von bis zu 900 Millionen DM als recht ambitioniert.
Bis auf den Vorstand Dieter Gorny, der nach IPO jedoch nur mager 0,7% der Aktien halte, hätten alle Altaktionäre sich der gesetzlich vorgeschriebenen Haltefrist von 6 Monaten unterworfen. Interessierte Anleger sollten, wenn überhaupt, mit einem Limit nahe dem unteren Ende der Preisspanne zeichnen.
Die bessere Alternative werde darin gesehen, an der Zeichnung nicht teilzunehmen und an der Börse erst einmal einige Quartalsberichte abzuwarten, um zu sehen, welche Wachstumsdynamik Viva an den Tag lege, so das Platow Team.
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