Vignette investiert bleiben




30.03.01 00:00
Nice*Letter

Das Wort „Mittelstand“ sei auch Vignette (WKN 919207)-CEO Greg Peters ein Begriff, denn es markiert die ASP-Strategie (Applications Service Providing) des Unternehmens, so die Analysten vom „Nice*Letter“.

Die Software von Vignette werde nämlich üblicherweise (fast) nur für Grossunternehmen eingesetzt – Kunststück bei Projektgrößen von 0,5 Mio. USD an aufwärts. Doch die Software sei gut, und Mittelständler würden sie auch verwenden wollen. Mit dem deutschen Unternehmen Convigate Network Solutions GmbH; einer Tochter der United Internet AG würden schon 2.500 Fachhändler die eBusiness-Lösung „WebBusiness“ nutzen. Diese Klientel könnten nun darauf aufbauend auch die Vignette-Sofware auf ASP-Basis nutzen. Convigate lizensiere sozusagen das große Paket, und vermiete es stückchenweise an die WebBusiness-Kunden weiter.

Gemäß Peters werde ab dem zweiten Quartal eine große Marketing- und Vertriebsoffensive gestartet. Aber erst in der zweiten Jahreshälfte seien echte nennenswerte Umsätze zu erwarten. Darüber hinaus hätten auf der CeBIT mit der Volkswagen AG und der schweizerischen SAirGroup weitere Kunden bekannt gegeben werden können.

Der „Vignette Global Marketplace (VGM)“ sorge für etwas Fantasie. Hierbei handele es sich um einen Online-Applikationsservice für bestehende Vignette-Kunden, der dabei helfen solle schneller und effizienter auf den Markt zu gelangen.

Nach Meinung der Analysen solle man in Vignette investiert bleiben. Der Titel habe in der Schwäche der Nasdaq vergangene Woche erstaunliche Stabilität gezeigt. Das lasse hoffen.








 
 
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