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Einem Bericht von EM-Research zufolge, wird die Privatisierung von Videsh Sanchar Nigam (WKN 591070) nun doch gelingen.
Das Thema Privatisierung habe die Anleger von Videsh schon seit langer Zeit beschäftigt und nicht selten hätten neue Entwicklungen zu Kurssprüngen und Kurseinbrüchen geführt. Am 15. November 2000 sei der Grundstein für den Erfolg gelegt worden. Seinerzeit habe das indische "Privatisierungs-Ministerium" einen 20%igen Verkauf der Staatsanteile empfohlen. Diese Nachricht habe das Feuer wieder entfacht und umfangreiche und lang andauernde Diskussionen zur Folge gehabt. Relativ schnell habe eine Reduzierung unter 50% als sicher angesehen werden können, doch sei man sich über den Umfang noch keineswegs einig gewesen. Die zunächst angepeilten 20% seien von mancher Seite auf starken Widerstand gestoßen. Nach langem Hin und Her habe Ende Januar die "7% Reduzierungs-Variante" als die Wahrscheinlichste gegolten.
Die endgültige Entscheidung sei nun am 1. Februar nach Börsenschluss gefasst worden und sei ohne Zweifel äußerst überraschend ausgefallen. So habe die Regierung nämlich beschlossen, ihren Anteil um sage und schreibe 25% zu reduzieren. Besonders interessant sei für Videsh hierbei, dass der Anteil zum Großteil an einen oder mehrere große ausländische Telekommunikationsunternehmen abgegeben werden solle.Momentan gebe es bei der Abgabe der Anteile an ausländische Partner allerdings noch Probleme mit einem Reglement, welches besage, dass im Telekommunikationssektor Direktinvestitionen aus dem Ausland 49% nicht übersteigen dürfen. Damit könne aktuell ein ausländisches Unternehmen nur für etwa 19% bieten. Die Regierung habe aber bereits Kontakt mit dem "Securities and Exchange Board of India" (SEBI) aufgenommen und werde versuchen möglichst viel für Videsh herauszuholen.
Für Videsh sei die Privatisierung ein wichtiger Schritt, um in dem immer weiter liberalisierten Telekommunikations- und Internetmarkt Indiens nicht überrollt zu werden. In den Markt für Auslandsgespräche würden Anfang 2002 private Investoren strömen, da dann das Jahrzehnte alte Monopol VSNLs verfallen werde. Der Internetmarkt sei schon jetzt hart umkämpft und die Situation werde sich durch den Aufbau eigener Gateways seitens Satyam, Bharati, etc. noch verschärfen. Mit der Privatisierung werde Videsh durch seine strategischen Investoren und die größere Handlungsfreiheit gestärkt und könne so dem verschärften Wettbewerb besser entgegentreten.
Videsh sei ein schuldenfreies Unternehmen mit hohen Cashbeständen (60 Mrd. Rupien) und verfüge über hervorragende Infrastrukturen. Hinzu komme die niedrige Bewertung (KGV unter 10), welche ausländischen Unternehmen einen bezahlbaren und trotzdem weitreichenden Einstieg in die stark wachsenden indischen Märkte ermöglicht. Als Kandidaten würden momentan vor allem AT&T und Singtel gelten.
Die Aussichten für Videsh haben sich durch die Privatisierung ohne Zweifel verbessert und trotz der Kursanstiege ist die Aktie mit Sicherheit noch ein Stück attraktiver geworden. Das Management müsse aber nun auch beweisen, dass es mit den neuen Freiheiten gut umgehen, und diese in direkt erkennbare Ergebnisse, nämlich einer stabilen Marktposition trotz Liberalisierung und erhöhtem Wachstum insbesondere in den neuen Märkten, umsetzten könne.
Das Thema Privatisierung habe die Anleger von Videsh schon seit langer Zeit beschäftigt und nicht selten hätten neue Entwicklungen zu Kurssprüngen und Kurseinbrüchen geführt. Am 15. November 2000 sei der Grundstein für den Erfolg gelegt worden. Seinerzeit habe das indische "Privatisierungs-Ministerium" einen 20%igen Verkauf der Staatsanteile empfohlen. Diese Nachricht habe das Feuer wieder entfacht und umfangreiche und lang andauernde Diskussionen zur Folge gehabt. Relativ schnell habe eine Reduzierung unter 50% als sicher angesehen werden können, doch sei man sich über den Umfang noch keineswegs einig gewesen. Die zunächst angepeilten 20% seien von mancher Seite auf starken Widerstand gestoßen. Nach langem Hin und Her habe Ende Januar die "7% Reduzierungs-Variante" als die Wahrscheinlichste gegolten.
Für Videsh sei die Privatisierung ein wichtiger Schritt, um in dem immer weiter liberalisierten Telekommunikations- und Internetmarkt Indiens nicht überrollt zu werden. In den Markt für Auslandsgespräche würden Anfang 2002 private Investoren strömen, da dann das Jahrzehnte alte Monopol VSNLs verfallen werde. Der Internetmarkt sei schon jetzt hart umkämpft und die Situation werde sich durch den Aufbau eigener Gateways seitens Satyam, Bharati, etc. noch verschärfen. Mit der Privatisierung werde Videsh durch seine strategischen Investoren und die größere Handlungsfreiheit gestärkt und könne so dem verschärften Wettbewerb besser entgegentreten.
Videsh sei ein schuldenfreies Unternehmen mit hohen Cashbeständen (60 Mrd. Rupien) und verfüge über hervorragende Infrastrukturen. Hinzu komme die niedrige Bewertung (KGV unter 10), welche ausländischen Unternehmen einen bezahlbaren und trotzdem weitreichenden Einstieg in die stark wachsenden indischen Märkte ermöglicht. Als Kandidaten würden momentan vor allem AT&T und Singtel gelten.
Die Aussichten für Videsh haben sich durch die Privatisierung ohne Zweifel verbessert und trotz der Kursanstiege ist die Aktie mit Sicherheit noch ein Stück attraktiver geworden. Das Management müsse aber nun auch beweisen, dass es mit den neuen Freiheiten gut umgehen, und diese in direkt erkennbare Ergebnisse, nämlich einer stabilen Marktposition trotz Liberalisierung und erhöhtem Wachstum insbesondere in den neuen Märkten, umsetzten könne.
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