Viacom Fusion mit CBS positiv




01.10.99 00:00
INVESTools

In der letzten Ausgabe des Finanzdienstes INVESTools äußert sich Chuck Carlson, Editor des DRIP Investors, zur Fusion von Viacom (WKN: 873920, VIA) und CBS Corp. (WKN: 852881, CBS).

Generell betrachte er Fusionen skeptisch. Was auf den Papier gut aussehe, gehe verloren, wenn verschiedene Menschen, Unternehmenskulturen und Technologien zusammen geschmissen würden. Außerdem würden viele Unternehmen zu viel für einen Kandidaten zahlen. Was ihn jedoch am meisten störe, sei die Tatsache, daß man dadurch eine Investmentmöglichkeit in ein gutes Unternehmen verlieren könne. So sollten sich Anleger einmal vorstellen, wieviel Geld man verdient hätte, wenn Unternehmen wie Microsoft (WKN: 870747, MSFT), Cisco Systems (WKN: 878841, CSCO) oder Intel Corp. (WKN: 855681, INTC) vor 10 Jahren aufgekauft worden wären.

Eine der wenigen aussichtsreichen Übernahmen sei die der CBS Corp. (WKN: 852881, CBS) durch Viacom (WKN: 873920, VIA). Seit 1994 sei die CBS-Aktie von $10 auf jetzt $40+ gestiegen. Viacom bezahle $35,9 Mrd. für CBS. Andere Besitztümer Viacoms im Kabelbereich (Nickelodeon, VH-1, MTV) sowie im Filmbereich und in der TV Distribution (Paramount) sowie im Publishing-Sektor (Simon & Schuster), seien eine gute Plattform für CBS-Chef Karmazion sein Werk fortzuführen.

Carlson glaubt, daß Karmazin die neue Firma in die weltweit erfolgreichste Entertainment- und Mediengesellschaft transformieren könne, sofern Viacoms Vorstand ihm genug Raum lasse. Carlton gibt zu, daß letztere Bedingung natürlich ausschlaggebend sei.






 
 
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