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Zürich (aktiencheck.de AG) - Wie Tobias Brütsch, Analyst von Vontobel Research, in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" berichtet, werden das Rating und das Kursziel für die VP Bank-Aktie (ISIN LI0010737216 / WKN A0B653) überprüft.
Die VP Bank habe heute einen Jahresverlust für 2008 von CHF 80,3 Mio. berichtet. Der Betriebsgewinn in Höhe von CHF 119,7 Mio. (-41%, VontE: CHF 111,7 Mio.) sei zwar besser als erwartet gewesen, allerdings seien die Aufwendungen auf CHF 196,7 Mio. (+10,6%, VontE: 204,7 Mio.) gestiegen. Das Ergebnis sei durch Wertberichtigungen in der Höhe von CHF 172 Mio. und Rückstellungen von CHF 68,1 Mio. negativ beeinflusst worden. Die Dividende auf Inhaberaktien werde von CHF 11 auf CHF 2,50 reduziert.
Die Vorankündigung des Ergebnisses habe den erwarteten Rückgang der Rentabilität erbracht: Der Betriebsgewinn sei niedriger, die Kosten dagegen höher ausgefallen. Insgesamt liege der Betriebsgewinn nur geringfügig über den Erwartungen der Analysten. Grund für den Verlust 2008 seien Abschreibungen auf die eigenen Finanzanlagen von insgesamt CHF 172 Mio. Von diesen CHF 172 Mio. seien CHF 117 Mio. der Erfolgsrechnung und CHF 55,3 Mio. dem Eigenkapital belastet worden (2008: CHF 828,2 Mio.). Zudem müsse die VP Bank Rückstellungen in Höhe von CHF 68,1 Mio. leisten, wozu sie Wertpapiere aus ihrem Geldmarktfonds entnehmen und die eigenen Finanzanlagen damit aufstocken müsse.
Mit einer Kernkapitalquote von 13,5% (2007: 16%) sei die VP Bank nach wie vor gut kapitalisiert. Bezüglich der Nettoneugeldzuflüsse und der Entwicklung des verwalteten Vermögens seien keine Informationen geliefert worden. Für 2009 habe die VP Bank eine Kostensenkung von mindestens 10% angekündigt.
Wie erwartet habe die VP Bank unter steigenden Kosten und nachlassendem Einkommen gelitten. Die Analysten würden die für das Jahr 2009 angekündigten Kosteneinsparungsmaßnahmen begrüßen, nur habe die Bank bedauerlicherweise keine Informationen über die AuM und das NNM bekannt gegeben. Derzeit werde die VP Bank bei einem P/B09E von ca. 0,7 gehandelt.
Die Analysten von Vontobel Research werden ihre Schätzungen sowie ihr Rating und Kursziel für die VP Bank-Aktie überprüfen. (Analyse vom 23.02.2009) (23.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die VP Bank habe heute einen Jahresverlust für 2008 von CHF 80,3 Mio. berichtet. Der Betriebsgewinn in Höhe von CHF 119,7 Mio. (-41%, VontE: CHF 111,7 Mio.) sei zwar besser als erwartet gewesen, allerdings seien die Aufwendungen auf CHF 196,7 Mio. (+10,6%, VontE: 204,7 Mio.) gestiegen. Das Ergebnis sei durch Wertberichtigungen in der Höhe von CHF 172 Mio. und Rückstellungen von CHF 68,1 Mio. negativ beeinflusst worden. Die Dividende auf Inhaberaktien werde von CHF 11 auf CHF 2,50 reduziert.
Die Vorankündigung des Ergebnisses habe den erwarteten Rückgang der Rentabilität erbracht: Der Betriebsgewinn sei niedriger, die Kosten dagegen höher ausgefallen. Insgesamt liege der Betriebsgewinn nur geringfügig über den Erwartungen der Analysten. Grund für den Verlust 2008 seien Abschreibungen auf die eigenen Finanzanlagen von insgesamt CHF 172 Mio. Von diesen CHF 172 Mio. seien CHF 117 Mio. der Erfolgsrechnung und CHF 55,3 Mio. dem Eigenkapital belastet worden (2008: CHF 828,2 Mio.). Zudem müsse die VP Bank Rückstellungen in Höhe von CHF 68,1 Mio. leisten, wozu sie Wertpapiere aus ihrem Geldmarktfonds entnehmen und die eigenen Finanzanlagen damit aufstocken müsse.
Wie erwartet habe die VP Bank unter steigenden Kosten und nachlassendem Einkommen gelitten. Die Analysten würden die für das Jahr 2009 angekündigten Kosteneinsparungsmaßnahmen begrüßen, nur habe die Bank bedauerlicherweise keine Informationen über die AuM und das NNM bekannt gegeben. Derzeit werde die VP Bank bei einem P/B09E von ca. 0,7 gehandelt.
Die Analysten von Vontobel Research werden ihre Schätzungen sowie ihr Rating und Kursziel für die VP Bank-Aktie überprüfen. (Analyse vom 23.02.2009) (23.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.








