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Hamburg (aktiencheck.de AG) - Tim Wunderlich, Analyst von SES Research, bewertet die VBH Holding-Aktie (ISIN DE0007600702 / WKN 760070) unverändert mit "kaufen".
Die endgültigen Neunmonatszahlen von VBH seien wie erwartet ausgefallen. Am 22.Oktober habe das Unternehmen bereits vorläufige Zahlen berichtet und seine Guidance für das Geschäftsjahr 2008 reduziert.
Der Umsatzanstieg um 8% in 9M 08 sei durch die Akquisition von Hody SA und Fericom (gut EUR 19 Mio. oder 3,1 PP) sowie die zunehmende Anzahl an Renovierungen aufgrund steigender Energiepreise angetrieben worden. Die Wachstumsraten seien in Q3 jedoch aufgrund einer allgemeinen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Westeuropa zurückgegangen. Ein Blick auf die Regionen zeige ein solides Wachstum in Deutschland (Anstieg um 6% auf EUR 290 Mio.) - dies deute auf Marktanteilsgewinne in Deutschland, da dieser Markt bestenfalls stagniere - sowie in Osteuropa (Anstieg um 9,5% auf EUR 231 Mio.).
In der westeuropäischen Region sei der Umsatz organisch um circa EUR 6 Mio. oder 5% zurückgegangen. Dies lasse sich auf die stark schrumpfenden Immobilienmärkte in Spanien und Großbritannien zurückführen. Tatsächlich breche der Fenstermarkt in diesen beiden Ländern derzeit um circa 35% ein. Dennoch sei der Umsatz von VBH in beiden Regionen "nur" um circa 15% rückläufig (ohne Wechselkurseffekte), was erneut den Gewinn von Marktanteilen impliziere und ein Beweis dafür sei, dass Kunden die hohe Servicequalität des Unternehmens wahrnehmen und schätzen würden.
Trotz eines verbesserten Finanzergebnisses durch die Umwandlung eines großen Teils der Wandelanleihe sei das EBT in Q3 aufgrund von verschiedenen Faktoren gesunken: So wegen des Preisdrucks sowie stark steigenden Löhnen in Osteuropa (Lohnanstieg um gut 10 bis 15%). Dies habe sich in einem Rückgang der Bruttomarge von VBH um 0,6 PP niedergeschlagen. Darüber hinaus hätten Verzögerungen bei der Restrukturierung der italienischen Lagerhäuser dazu beigetragen, was in Q3 zu einer Belastung des EBIT in Höhe von circa EUR 1 Mio. geführt habe. Aber auch eine weitere Verschlechterung des UK-Marktes, wodurch VBH in dieser Region gut EUR 1 Mio. des erwarteten EBIT verloren habe.
Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits umgesetzt worden und würden zu erwarteten Kosteneinsparungen von circa EUR 2,5 Mio. in 2009 führen. Der Newsflow sollte durch die bevorstehenden Akquisitionen in Südosteuropa positiv beeinflusst werden, die - sollten sie realisiert werden - die Top-Line von VBH in 2009 um gut EUR 15 bis 20 Mio. erhöhen würden.
Die Kaufempfehlung der Analysten von SES Research für die VBH Holding-Aktie wird auf Basis des DCF-Modells und des FCF-Yield 2008e bestätigt. Das Kursziel sehe man bei EUR 7,50. (Analyse vom 17.11.2008) (17.11.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die endgültigen Neunmonatszahlen von VBH seien wie erwartet ausgefallen. Am 22.Oktober habe das Unternehmen bereits vorläufige Zahlen berichtet und seine Guidance für das Geschäftsjahr 2008 reduziert.
Der Umsatzanstieg um 8% in 9M 08 sei durch die Akquisition von Hody SA und Fericom (gut EUR 19 Mio. oder 3,1 PP) sowie die zunehmende Anzahl an Renovierungen aufgrund steigender Energiepreise angetrieben worden. Die Wachstumsraten seien in Q3 jedoch aufgrund einer allgemeinen Abschwächung des Wirtschaftswachstums in Westeuropa zurückgegangen. Ein Blick auf die Regionen zeige ein solides Wachstum in Deutschland (Anstieg um 6% auf EUR 290 Mio.) - dies deute auf Marktanteilsgewinne in Deutschland, da dieser Markt bestenfalls stagniere - sowie in Osteuropa (Anstieg um 9,5% auf EUR 231 Mio.).
Trotz eines verbesserten Finanzergebnisses durch die Umwandlung eines großen Teils der Wandelanleihe sei das EBT in Q3 aufgrund von verschiedenen Faktoren gesunken: So wegen des Preisdrucks sowie stark steigenden Löhnen in Osteuropa (Lohnanstieg um gut 10 bis 15%). Dies habe sich in einem Rückgang der Bruttomarge von VBH um 0,6 PP niedergeschlagen. Darüber hinaus hätten Verzögerungen bei der Restrukturierung der italienischen Lagerhäuser dazu beigetragen, was in Q3 zu einer Belastung des EBIT in Höhe von circa EUR 1 Mio. geführt habe. Aber auch eine weitere Verschlechterung des UK-Marktes, wodurch VBH in dieser Region gut EUR 1 Mio. des erwarteten EBIT verloren habe.
Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits umgesetzt worden und würden zu erwarteten Kosteneinsparungen von circa EUR 2,5 Mio. in 2009 führen. Der Newsflow sollte durch die bevorstehenden Akquisitionen in Südosteuropa positiv beeinflusst werden, die - sollten sie realisiert werden - die Top-Line von VBH in 2009 um gut EUR 15 bis 20 Mio. erhöhen würden.
Die Kaufempfehlung der Analysten von SES Research für die VBH Holding-Aktie wird auf Basis des DCF-Modells und des FCF-Yield 2008e bestätigt. Das Kursziel sehe man bei EUR 7,50. (Analyse vom 17.11.2008) (17.11.2008/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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