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Nach Meinung der Analysten von Baader ist die Aktie von Unilog Integrata Training (WKN 621310) deutlich unterbewertet.
Die im Freiverkehr an den Börsen Stuttgart und Frankfurt notierte Unilog Integrata Training AG habe im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz ihren Jahresabschluss 2001 vorgelegt. Seit Mai vergangenen Jahres spiegele sich der französische Großaktionär Unilog S.A. im Firmennamen der Gesellschaft wider.
Integrata blicke auf eine Erfahrung von 38 Jahren zurück. 1994 sei die Umwandlung in eine AG und 1997 der Börsengang erfolgt. Seit 1998 befinde sich die Muttergesellschaft und Holding Unilog Integrata AG (nicht börsennotiert) zu nahezu 100% im Besitz der Unilog S.A. Die Unilog Integrata Training AG sei Deutschlands führender herstellerunabhängige Anbieter von Seminaren und Qualifizierungsprojekten rund um die Informationstechnologie, Personal- und Organisationsentwicklung. Das Leistungsangebot umfasse die drei Bereiche öffentliche Seminare, Inhouse-Seminare und Qualifizierungsprojekte.
Für die öffentlichen Seminare, die im Geschäftsjahr 2001 mit 16,8% den höchsten Umsatzzuwachs gezeigt und rund 59% zum Gesamtumsatz beigetragen hätten, stünden zwölf, auf ganz Deutschland verteilte Trainingszentren zur Verfügung. Der rund 450 Seiten starke Seminarkatalog umfasse 650 verschiedene Themen. In 2001 habe das Unternehmen 85.000 Seminarteilnehmer gezählt.
Die Bandbreite der Kursangebote reiche vom einfachen Word-Kurs über Seminare zu Themen wie Change Management, Controlling, Web-Design oder E-Commerce bis hin zur System- und Netzwerkadministration für IT-Profis. Zum Stamm von 186 festen Mitarbeitern (Vj. 160) komme eine Fülle externer, freiberuflicher Fachkräfte als Referenten hinzu. Im Kundenkreis fänden sich rund 90 der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen, darunter Allianz, BASF, Commerzbank, Daimler Chrysler, MAN, Siemens und Volkswagen.
Geradezu bilderbuchmäßig sei die Geschäftsentwicklung der vergangenen sechs Jahre verlaufen. Zwischen 1996 und 2001 seien die Umsätze um durchschnittlich 17% pro Jahr (CAGR), der Jahresüberschuss um 66% und der operative Cash Flow um 32% gewachsen. Im Geschäftsjahr 2001 habe die Gesellschaft einen Konzernumsatz in Höhe von 55,6 Mio. Euro (+18%) erzielt. Davon würden rund 4,5 Mio. Euro aus der erstmals konsolidierten Schweizer Tochter TIS live AG stammen, die inzwischen in Unilog Integrata Training AG, Schweiz, umbenannt worden sei. Der Jahresüberschuss sei um knapp 31% auf 3,9 Mio. Euro gestiegen.
Zugute gekommen sei dabei die spürbare Herabsetzung der Ertragsteuerbelastung von 48,6% auf 35,5%. Deutliche Zuwächse habe es auch beim Cash Flow (6,8 Mio. Euro; Vj. 4,9 Mio. Euro) und der Eigenkapitalquote (44%; Vj. 37%) gegeben. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 10,6 Mio. Euro (Vj. 7,4 Mio. Euro) sei die Kriegskasse prall gefüllt. Nach weiteren interessanten Akquisitionsobjekten halte man Ausschau, so der Vorstand. Der Hauptversammlung werde eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro pro Aktie (Vj. 0,92 Euro + 0,15 Euro Bonus) vorgeschlagen.
Die Unilog Integrata Training AG werde gegenwärtig mit einem KGV 2001 von knapp 10 bewertet. Dies sei sowohl im Vergleich zum durchschnittlichen KGV der an deutschen Börsen gehandelten Werte als auch im Vergleich zur französischen Mutter Unilog S.A., die ein KGV 2001 von rund 30 aufweise, äußerst günstig. Der deutsche Mitbewerber GfN AG habe im vergangenen Jahr bei einem Umsatz in Höhe von 34 Mio. Euro einen Verlust von 15 Mio. Euro ausgewiesen. Ein Grund für die niedrige Bewertung liege sicherlich im Streubesitz von knapp 18% und den geringen Börsenumsätzen. Nach Auskunft von Vorstandssprecher Gerhard Wächter zeige der Großaktionär Unilog S.A. derzeit keinerlei Ambitionen, seinen in 2001 unveränderten Anteil von 82,3% weiter aufzustocken.
Allem Anschein nach seien immer weniger freie Altaktionäre zu einem Verkauf ihrer Aktien bereit, da sie auf ein lukratives Übernahmeangebot hoffen würden. Ob und wann letzteres komme, sei unsicher. Die neue Squeeze-Out-Regelung, wonach Großaktionäre mit einem Anteil von mindestens 95% die restlichen Aktionäre aus dem Unternehmen "herausdrücken" könnten, greife in diesem Fall noch nicht. Setze man ein realistisches KGV von 20 an, so betrage der fair value pro Aktie rund 126 Euro, d.h. mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses.
Die Analysten von Baader rechnen damit, dass die Unilog Integrata Training AG trotz der konjunkturell bedingten Marktschwäche auch im laufenden Geschäftsjahr bei Umsatz und Ergebnis (Konzern) um über 10% zulegen wird und raten mittel- bis langfristig orientierten Anlegern zum Nachkauf.
Die im Freiverkehr an den Börsen Stuttgart und Frankfurt notierte Unilog Integrata Training AG habe im Rahmen einer Bilanzpressekonferenz ihren Jahresabschluss 2001 vorgelegt. Seit Mai vergangenen Jahres spiegele sich der französische Großaktionär Unilog S.A. im Firmennamen der Gesellschaft wider.
Integrata blicke auf eine Erfahrung von 38 Jahren zurück. 1994 sei die Umwandlung in eine AG und 1997 der Börsengang erfolgt. Seit 1998 befinde sich die Muttergesellschaft und Holding Unilog Integrata AG (nicht börsennotiert) zu nahezu 100% im Besitz der Unilog S.A. Die Unilog Integrata Training AG sei Deutschlands führender herstellerunabhängige Anbieter von Seminaren und Qualifizierungsprojekten rund um die Informationstechnologie, Personal- und Organisationsentwicklung. Das Leistungsangebot umfasse die drei Bereiche öffentliche Seminare, Inhouse-Seminare und Qualifizierungsprojekte.
Für die öffentlichen Seminare, die im Geschäftsjahr 2001 mit 16,8% den höchsten Umsatzzuwachs gezeigt und rund 59% zum Gesamtumsatz beigetragen hätten, stünden zwölf, auf ganz Deutschland verteilte Trainingszentren zur Verfügung. Der rund 450 Seiten starke Seminarkatalog umfasse 650 verschiedene Themen. In 2001 habe das Unternehmen 85.000 Seminarteilnehmer gezählt.
Geradezu bilderbuchmäßig sei die Geschäftsentwicklung der vergangenen sechs Jahre verlaufen. Zwischen 1996 und 2001 seien die Umsätze um durchschnittlich 17% pro Jahr (CAGR), der Jahresüberschuss um 66% und der operative Cash Flow um 32% gewachsen. Im Geschäftsjahr 2001 habe die Gesellschaft einen Konzernumsatz in Höhe von 55,6 Mio. Euro (+18%) erzielt. Davon würden rund 4,5 Mio. Euro aus der erstmals konsolidierten Schweizer Tochter TIS live AG stammen, die inzwischen in Unilog Integrata Training AG, Schweiz, umbenannt worden sei. Der Jahresüberschuss sei um knapp 31% auf 3,9 Mio. Euro gestiegen.
Zugute gekommen sei dabei die spürbare Herabsetzung der Ertragsteuerbelastung von 48,6% auf 35,5%. Deutliche Zuwächse habe es auch beim Cash Flow (6,8 Mio. Euro; Vj. 4,9 Mio. Euro) und der Eigenkapitalquote (44%; Vj. 37%) gegeben. Mit liquiden Mitteln in Höhe von 10,6 Mio. Euro (Vj. 7,4 Mio. Euro) sei die Kriegskasse prall gefüllt. Nach weiteren interessanten Akquisitionsobjekten halte man Ausschau, so der Vorstand. Der Hauptversammlung werde eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro pro Aktie (Vj. 0,92 Euro + 0,15 Euro Bonus) vorgeschlagen.
Die Unilog Integrata Training AG werde gegenwärtig mit einem KGV 2001 von knapp 10 bewertet. Dies sei sowohl im Vergleich zum durchschnittlichen KGV der an deutschen Börsen gehandelten Werte als auch im Vergleich zur französischen Mutter Unilog S.A., die ein KGV 2001 von rund 30 aufweise, äußerst günstig. Der deutsche Mitbewerber GfN AG habe im vergangenen Jahr bei einem Umsatz in Höhe von 34 Mio. Euro einen Verlust von 15 Mio. Euro ausgewiesen. Ein Grund für die niedrige Bewertung liege sicherlich im Streubesitz von knapp 18% und den geringen Börsenumsätzen. Nach Auskunft von Vorstandssprecher Gerhard Wächter zeige der Großaktionär Unilog S.A. derzeit keinerlei Ambitionen, seinen in 2001 unveränderten Anteil von 82,3% weiter aufzustocken.
Allem Anschein nach seien immer weniger freie Altaktionäre zu einem Verkauf ihrer Aktien bereit, da sie auf ein lukratives Übernahmeangebot hoffen würden. Ob und wann letzteres komme, sei unsicher. Die neue Squeeze-Out-Regelung, wonach Großaktionäre mit einem Anteil von mindestens 95% die restlichen Aktionäre aus dem Unternehmen "herausdrücken" könnten, greife in diesem Fall noch nicht. Setze man ein realistisches KGV von 20 an, so betrage der fair value pro Aktie rund 126 Euro, d.h. mehr als das Doppelte des aktuellen Kurses.
Die Analysten von Baader rechnen damit, dass die Unilog Integrata Training AG trotz der konjunkturell bedingten Marktschwäche auch im laufenden Geschäftsjahr bei Umsatz und Ergebnis (Konzern) um über 10% zulegen wird und raten mittel- bis langfristig orientierten Anlegern zum Nachkauf.








