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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten vom "Wertpapier" raten zum Verkauf der Unilever-Aktie (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB).
Unilever habe den Ausblick für die kommenden zwei Jahre zurückgenommen. Nach Meinung von Unilever-Chef Paul Polmann könne niemand das genaue Ausmaß der Rezession oder die Geschwindigkeit einer Erholung abschätzen. Dies habe bei Analysten zu tiefen Misstrauen bezüglich der aktuellen Verfassung und der künftigen Perspektiven des Konzerns geführt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 habe der Konsumartikelhersteller noch alle Erwartungen geschlagen. So sei bei einem Umsatzanstieg um 1% auf 40,5 Mrd. Euro eine Gewinnverbesserung um 28% auf 5,3 Mrd. Euro erzielt worden. Auch das Schlussquartal 2008 sei noch gut verlaufen. Es werde jedoch von den Experten darauf hingewiesen, dass die Gewinnsteigerung nur aufgrund von Preiserhöhungen erreicht worden sei.
Doch die Zeiten von steigenden Gewinnen scheinen vorerst vorüber zu sein. So werde gut die Hälfte der Einnahmen in den Schwellenländern erzielt. Doch in Rezessionszeiten werde als erstes an Luxusartikeln gespart und das betreffe in den Emerging Markets auch Markenartikel.
Der Markt habe auf die Nachrichten negativ reagiert und das Papier auf Talfahrt geschickt.
Anleger, die derzeit in Unilever investiert sind, sollten nach Meinung der Experten vom "Wertpapier" angesichts des aufziehenden Gegenwinds für den Konzern über einen Ausstieg nachdenken. (Ausgabe 04) (19.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Unilever habe den Ausblick für die kommenden zwei Jahre zurückgenommen. Nach Meinung von Unilever-Chef Paul Polmann könne niemand das genaue Ausmaß der Rezession oder die Geschwindigkeit einer Erholung abschätzen. Dies habe bei Analysten zu tiefen Misstrauen bezüglich der aktuellen Verfassung und der künftigen Perspektiven des Konzerns geführt.
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 habe der Konsumartikelhersteller noch alle Erwartungen geschlagen. So sei bei einem Umsatzanstieg um 1% auf 40,5 Mrd. Euro eine Gewinnverbesserung um 28% auf 5,3 Mrd. Euro erzielt worden. Auch das Schlussquartal 2008 sei noch gut verlaufen. Es werde jedoch von den Experten darauf hingewiesen, dass die Gewinnsteigerung nur aufgrund von Preiserhöhungen erreicht worden sei.
Der Markt habe auf die Nachrichten negativ reagiert und das Papier auf Talfahrt geschickt.
Anleger, die derzeit in Unilever investiert sind, sollten nach Meinung der Experten vom "Wertpapier" angesichts des aufziehenden Gegenwinds für den Konzern über einen Ausstieg nachdenken. (Ausgabe 04) (19.02.2009/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
| Handelsplatz | Letzter | Veränderung | Zeit |
= Realtime
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