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Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Aktie von Unilever (ISIN NL0000009355 / WKN A0JMZB) ein positives Chance/Risiko-Profil.
Als der Aktienkurs des Konsumgüterkonzerns zuletzt an zwei Tagen um fast 10 Prozent gestiegen sei, habe prompt das Gerücht die Runde gemacht, dass Unilever vor der Aufspaltung und dem Verkauf von Unternehmensteilen an Finanzinvestoren stünde. Immerhin habe gerade Cadbury Schweppes die Abspaltung vom Süßwarengeschäft angekündigt - angeblich auf Druck von Finanzinvestoren. Allerdings sei Unilever nicht Schweppes. Allein der Unternehmenswert des Konsumgütergiganten übersteige mit 70 Mrd. EUR den des Süßwarenherstellers um knapp das Dreifache. Dieser Wert dürfte selbst für große Finanzinvestoren wie Blackstone oder KKR etwas zu groß sein.
Hinzu komme, dass der Private-Equity-Branche der Treibstoff auszugehen drohe. Große US-Pensionskassen, die mit ihren Milliarden den Private-Equity-Boom in den letzten Jahren befeuert hätten, würden mittlerweile das Risikoprofil ihrer Anlagen überdenken. Dabei würden sich die Risiken mit Anleihen sowie mit hochkapitalisierten und renditestarken Aktien aus defensiven Branchen begrenzen lassen. Unilever passe in dieses Profil. Der Konzern schütte rund 60 Prozent der Gewinne als Dividende aus. Für 2007 würden Analysten mit 79 Cents je Aktie kalkulieren, was einer Rendite von 3,6 Prozent entspreche. Unilever wolle zudem für 1,5 Mrd. EUR eigene Aktien erwerben. Per Saldo sollte der Kursauftrieb eher von den Defensivqualitäten ausgehen, als von der Zerschlagungsfantasie.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Unilever-Aktie ein positives Chance/Risiko-Profil. (Ausgabe 14) (02.04.2007/ac/a/a)
Als der Aktienkurs des Konsumgüterkonzerns zuletzt an zwei Tagen um fast 10 Prozent gestiegen sei, habe prompt das Gerücht die Runde gemacht, dass Unilever vor der Aufspaltung und dem Verkauf von Unternehmensteilen an Finanzinvestoren stünde. Immerhin habe gerade Cadbury Schweppes die Abspaltung vom Süßwarengeschäft angekündigt - angeblich auf Druck von Finanzinvestoren. Allerdings sei Unilever nicht Schweppes. Allein der Unternehmenswert des Konsumgütergiganten übersteige mit 70 Mrd. EUR den des Süßwarenherstellers um knapp das Dreifache. Dieser Wert dürfte selbst für große Finanzinvestoren wie Blackstone oder KKR etwas zu groß sein.
Hinzu komme, dass der Private-Equity-Branche der Treibstoff auszugehen drohe. Große US-Pensionskassen, die mit ihren Milliarden den Private-Equity-Boom in den letzten Jahren befeuert hätten, würden mittlerweile das Risikoprofil ihrer Anlagen überdenken. Dabei würden sich die Risiken mit Anleihen sowie mit hochkapitalisierten und renditestarken Aktien aus defensiven Branchen begrenzen lassen. Unilever passe in dieses Profil. Der Konzern schütte rund 60 Prozent der Gewinne als Dividende aus. Für 2007 würden Analysten mit 79 Cents je Aktie kalkulieren, was einer Rendite von 3,6 Prozent entspreche. Unilever wolle zudem für 1,5 Mrd. EUR eigene Aktien erwerben. Per Saldo sollte der Kursauftrieb eher von den Defensivqualitäten ausgehen, als von der Zerschlagungsfantasie.
Die Experten der "Wirtschaftswoche" sehen bei der Unilever-Aktie ein positives Chance/Risiko-Profil. (Ausgabe 14) (02.04.2007/ac/a/a)
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