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Die Analysten von SES Research bewerten die Aktie der Umweltkontor Renewable Energy AG (WKN 760810) unverändert mit Outperformer.
Umweltkontor habe im 2. Quartal 2002 eine Gesamtleistung von 21,9 Mio. Euro erreicht. Die Prognose habe bei 35,5 Mio. Euro gelegen. Gegenüber dem Vorjahr sei die Tendenz leicht negativ. Das EBIT habe -1,0 Mio. Euro betragen (die Prognose: +2,2 Mio. Euro), das Nettoergebnis +0,9 Mio. Euro (die Prognose: +1,3 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund eines stark saisonal geprägten Geschäftsmodells würden die Analysten den Rahmen, innerhalb dessen sich Bilanzstruktur und Liquidität bewegen würden, als solide einstufen.
Die Aussagekraft der Zahlen an sich sei nicht sehr hoch. Umsatz- und Ergebniszahlen des 1. bis 3. Quartals böten angesichts eines mit dem Jahresende anfallenden Geschäftsschwerpunktes (in 2001: 65% der Gesamtleistung) keine fundierte Grundlage für weiterreichende Interpretationen. Die Analysten würden sie als wenig spektakulär einstufen. Sie seien aus deren Sicht weder enttäuschend noch positiv motivierend.
Der von Umweltkontor gegebene Ausblick sei dagegen unverändert positiv. Das Unternehmen stelle weiterhin Steigerungen bei Umsatz und Ertrag von 30% bis 50% in Aussicht. Die Prognosen belasse man unverändert.
Für die Neunmonatszahlen, die am 26. November bekannt gegeben würden, rechne man aufgrund der schwachen Vorjahresquartals mit deutlichen optischen Verbesserungen bei der Gegenüberstellung. Wenn dieses auch den fundamentalen Hintergrund nicht berühre, so dürfte zumindest der News flow zum Jahresende erfreulicher sein als im entsprechenden Zeitraum 2001. Im Falle eines Regierungswechsels in Berlin sollte nach der Einschätzung der Analysten nicht von einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen für den Bereich alternativer Energiequellen ausgegangen werden.
Man denke, dass starke Interessengruppen in der CDU, insbesondere der niedersächsische Landesverband um Christian Wulff, gegebenenfalls für diesen Industriezweig eintreten würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Partei der Grünen nach dem 22. September nicht mehr das Umweltressort leiten werde, dürfte in der Bewertung der Aktie bereits eingerechnet sein. Aus der Sicht der Analysten drücke der aktuelle Kurs die langfristigen Ertragsperspektiven nicht ausreichend aus.
Die Analysten von SES Research stufen die Aktie von Umweltkontor deshalb weiterhin als Outperformer ein. Aktuell bestätigt würden sie sich in dieser Einschätzung durch gute Signale aus dem Bereich Biomasse, den Auslandsengagements sowie durch das Festhalten an bisherigen Unternehmensprognosen für das laufende Jahr sehen.
Umweltkontor habe im 2. Quartal 2002 eine Gesamtleistung von 21,9 Mio. Euro erreicht. Die Prognose habe bei 35,5 Mio. Euro gelegen. Gegenüber dem Vorjahr sei die Tendenz leicht negativ. Das EBIT habe -1,0 Mio. Euro betragen (die Prognose: +2,2 Mio. Euro), das Nettoergebnis +0,9 Mio. Euro (die Prognose: +1,3 Mio. Euro). Vor dem Hintergrund eines stark saisonal geprägten Geschäftsmodells würden die Analysten den Rahmen, innerhalb dessen sich Bilanzstruktur und Liquidität bewegen würden, als solide einstufen.
Die Aussagekraft der Zahlen an sich sei nicht sehr hoch. Umsatz- und Ergebniszahlen des 1. bis 3. Quartals böten angesichts eines mit dem Jahresende anfallenden Geschäftsschwerpunktes (in 2001: 65% der Gesamtleistung) keine fundierte Grundlage für weiterreichende Interpretationen. Die Analysten würden sie als wenig spektakulär einstufen. Sie seien aus deren Sicht weder enttäuschend noch positiv motivierend.
Für die Neunmonatszahlen, die am 26. November bekannt gegeben würden, rechne man aufgrund der schwachen Vorjahresquartals mit deutlichen optischen Verbesserungen bei der Gegenüberstellung. Wenn dieses auch den fundamentalen Hintergrund nicht berühre, so dürfte zumindest der News flow zum Jahresende erfreulicher sein als im entsprechenden Zeitraum 2001. Im Falle eines Regierungswechsels in Berlin sollte nach der Einschätzung der Analysten nicht von einer Verschlechterung der Rahmenbedingungen für den Bereich alternativer Energiequellen ausgegangen werden.
Man denke, dass starke Interessengruppen in der CDU, insbesondere der niedersächsische Landesverband um Christian Wulff, gegebenenfalls für diesen Industriezweig eintreten würden. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Partei der Grünen nach dem 22. September nicht mehr das Umweltressort leiten werde, dürfte in der Bewertung der Aktie bereits eingerechnet sein. Aus der Sicht der Analysten drücke der aktuelle Kurs die langfristigen Ertragsperspektiven nicht ausreichend aus.
Die Analysten von SES Research stufen die Aktie von Umweltkontor deshalb weiterhin als Outperformer ein. Aktuell bestätigt würden sie sich in dieser Einschätzung durch gute Signale aus dem Bereich Biomasse, den Auslandsengagements sowie durch das Festhalten an bisherigen Unternehmensprognosen für das laufende Jahr sehen.
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