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Die US-Wirtschaft befindet sich in einer Aufschwungphase, so die Experten von "iWatch".
Nach 7% Wachstum im 3. Quartal sei die Schätzung für das Wachstum des 4. Quartals 2003 gerade von 4% auf 4,1% angehoben worden. Einzelhändler und Finanzinstitute sollten in dieser Phase sowohl von dem zurückgekehrten Optimismus beim Konsumenten als auch vom niedrigen Zinsniveau profitieren.
Und tatsächlich, Citibank gehe auf Einkaufstour: Am Wochenende habe das Unternehmen eine Beteiligung an der sechstgrößten südkoreanischen Bank KorAm für 2,7 Mrd. US-Dollar in bar bekannt gegeben. Ein Zeichen dafür, dass die Kriegskasse der Citibank gut gefüllt sei. Weiterhin habe Lowe's, einer der größten Baumärkte der USA, ein besser als erwartetes Ergebnis bekannt gegeben.
Solch positive Meldungen seien nun endlich die Nachlieferung der Begründung für die Kurssteigerungen der letzten 12 Monate. All die für diese beiden Branchen positiven Weichenstellungen hätten also, wie erwartet und wie bereits im Kursanstieg ausgedrückt, tatsächlich funktioniert.
So hätten diese beiden Meldungen auch nicht ausgereicht, um an der Böse Euphorie zu entzünden. Vielmehr habe die Woche mit starken Kursverlusten begonnen. Am Dienstag habe Home Depot die positive Entwicklung im Einzelhandel bestätigt und mit seinem Quartalsergebnis ebenfalls die Erwartungen übertroffen.
Aber viel interessanter als Fakten seien für die Börse Spekulationen und Phantasien. Im letzten iWatch hätten die Experten über das Übernahmegebot von Comcast für Walt Disney berichtet. Mickey Maus sei weltweit wohl ebenso bekannt wie Coca Cola. Dass nun ein junges Technologieunternehmen wie Comcast dieses Traditionsunternehmen aufkaufen könnte, das gehe in die Köpfe vieler Amerikaner nicht hinein.
Somit würden Auswege gesucht. Disney sei wesentlich mehr wert als 27 US-Dollar, habe es am Anfang geheißen. Aber der verhaltene Kursverlauf deute an, dass nicht viel mehr drin sei. Im Gegenteil, Disney könne froh sein, wenn es 30 US-Dollar je Aktie bekomme. Denn, wie bereits letzte Woche erwähnt, habe Disney in das aktuelle Quartalsergebnis alles Positive hineingepackt, was in der Bilanz zu finden gewesen sei. Die Zeit laufe also gegen Disney und für Comcast.
Was aber eher aus der Schublade "Phantasie" oder "Träumerei" gezogen worden sei, seien die Gerüchte, Disney werde selbst auf Einkaufstour gehen. Ziele seien Yahoo! und Interactive Corp. Diese Zeiten habe Disney-Chef Michael Eisner bereits hinter sich: 1999 und 2000 habe Disney viele Milliarden Dollar in ein unkoordiniertes Projekt versenkt, dass Mickey Maus im Internet zur Starseite machen sollte.
Die Experten hätten diese Aktivitäten damals genau verfolgt: Das fehlende Konzept dieses Projektes habe dazu geführt, dass mehrere kleine Ideen wirkungslos verpufft seien. Der Milliardenverlust habe dazu geführt, dass Disney seither kaum mehr Investitionen in diesem Bereich getätigt habe. Aus dem hohlen Bauch heraus werde Eisner nach Einschätzung der Experten keine Übernahme von Unternehmen wie Yahoo! oder Interactive Corp. starten.
Am Mittwoch habe der Vorsitzende der US-Notenbank Alan Greenspan bestätigt, dass die Wirtschaft der USA an Stärke gewonnen habe. Er habe gleichzeitig die US-Regierung dazu ermahnt, sich um einen langfristigen Schuldenabbau zu kümmern.
Der Dow Jones habe den Monat Februar erneut mit Gewinnen beendet. Der Nasdaq jedoch habe den zweiten Monatsverlust seit einem Jahr verzeichnet (September 03 sei ebenfalls ein kleines Minus zu verzeichnen gewesen).
Nach 7% Wachstum im 3. Quartal sei die Schätzung für das Wachstum des 4. Quartals 2003 gerade von 4% auf 4,1% angehoben worden. Einzelhändler und Finanzinstitute sollten in dieser Phase sowohl von dem zurückgekehrten Optimismus beim Konsumenten als auch vom niedrigen Zinsniveau profitieren.
Und tatsächlich, Citibank gehe auf Einkaufstour: Am Wochenende habe das Unternehmen eine Beteiligung an der sechstgrößten südkoreanischen Bank KorAm für 2,7 Mrd. US-Dollar in bar bekannt gegeben. Ein Zeichen dafür, dass die Kriegskasse der Citibank gut gefüllt sei. Weiterhin habe Lowe's, einer der größten Baumärkte der USA, ein besser als erwartetes Ergebnis bekannt gegeben.
Solch positive Meldungen seien nun endlich die Nachlieferung der Begründung für die Kurssteigerungen der letzten 12 Monate. All die für diese beiden Branchen positiven Weichenstellungen hätten also, wie erwartet und wie bereits im Kursanstieg ausgedrückt, tatsächlich funktioniert.
So hätten diese beiden Meldungen auch nicht ausgereicht, um an der Böse Euphorie zu entzünden. Vielmehr habe die Woche mit starken Kursverlusten begonnen. Am Dienstag habe Home Depot die positive Entwicklung im Einzelhandel bestätigt und mit seinem Quartalsergebnis ebenfalls die Erwartungen übertroffen.
Somit würden Auswege gesucht. Disney sei wesentlich mehr wert als 27 US-Dollar, habe es am Anfang geheißen. Aber der verhaltene Kursverlauf deute an, dass nicht viel mehr drin sei. Im Gegenteil, Disney könne froh sein, wenn es 30 US-Dollar je Aktie bekomme. Denn, wie bereits letzte Woche erwähnt, habe Disney in das aktuelle Quartalsergebnis alles Positive hineingepackt, was in der Bilanz zu finden gewesen sei. Die Zeit laufe also gegen Disney und für Comcast.
Was aber eher aus der Schublade "Phantasie" oder "Träumerei" gezogen worden sei, seien die Gerüchte, Disney werde selbst auf Einkaufstour gehen. Ziele seien Yahoo! und Interactive Corp. Diese Zeiten habe Disney-Chef Michael Eisner bereits hinter sich: 1999 und 2000 habe Disney viele Milliarden Dollar in ein unkoordiniertes Projekt versenkt, dass Mickey Maus im Internet zur Starseite machen sollte.
Die Experten hätten diese Aktivitäten damals genau verfolgt: Das fehlende Konzept dieses Projektes habe dazu geführt, dass mehrere kleine Ideen wirkungslos verpufft seien. Der Milliardenverlust habe dazu geführt, dass Disney seither kaum mehr Investitionen in diesem Bereich getätigt habe. Aus dem hohlen Bauch heraus werde Eisner nach Einschätzung der Experten keine Übernahme von Unternehmen wie Yahoo! oder Interactive Corp. starten.
Am Mittwoch habe der Vorsitzende der US-Notenbank Alan Greenspan bestätigt, dass die Wirtschaft der USA an Stärke gewonnen habe. Er habe gleichzeitig die US-Regierung dazu ermahnt, sich um einen langfristigen Schuldenabbau zu kümmern.
Der Dow Jones habe den Monat Februar erneut mit Gewinnen beendet. Der Nasdaq jedoch habe den zweiten Monatsverlust seit einem Jahr verzeichnet (September 03 sei ebenfalls ein kleines Minus zu verzeichnen gewesen).








