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US-Konjunktur optimistisch




09.12.02 16:51
Sparkasse Bremen

Die gute Nachricht zuerst: Der vielzitierte "double dip" - also das erneute Abgleiten der Wirtschaft der USA in eine Rezession - ist derzeit unwahrscheinlich, so die Analysten der Sparkasse Bremen.

Nach dem scharfen Einbruch durch die Rezession 2001 hätten die Wachstumsraten für 2002 auf einen Aufholeffekt hingedeutet. Im Jahr 2003 sei dann eine gewisse Konsolidierung zu erwarten, zumal die staatlichen Wirtschaftsförderungsprogramme (z.B. Steuervergünstigungen, Verlängerung der Zahlungsdauer für Arbeitslosenunterstützung) nicht weiter ausgebaut werden könnten. Dies deute zwar auf rückläufige Wachstumsraten hin, von einer Rezession scheine die wichtigste Volkswirtschaft der Welt aber entfernt.

Für das Jahr 2004 würden die Volkswirte der Dekabank dann ein weltweites "Durchstarten" der Konjunktur erwarten. Alle Prognosen stünden natürlich unter dem Vorbehalt, dass es im Falle eines Irakkriegs nicht zu großen Verwerfungen komme (z.B. Ölpreisanstieg, hohe Belastungen für den US-Staatshaushalt, Störungen durch Terroranschläge).






 
 

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