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US Daten verbessert




05.07.01 15:42
LB Schleswig-Holstein

Wie erwartet, hat die amerikanische Notenbank FED um Alan Greenspan am vergangenen Mittwoch die Leitzinsen in den USA um weitere 25 Basispunkte gesenkt, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.

Sei zunächst die Reaktion auf diesen Zinsschritt enttäuschend gewesen, habe sich anschließend nicht zuletzt aufgrund der starken volkswirtschaftlichen Daten das positive Sentiment durchgesetzt. Offenbar beginne die massive Geldmengenausweitung ihre Wirkung zu entfalten. So habe vor allem der überraschend starke Einkaufsmanagerindex NAPM bei gleichzeitig geringen Preisen die Aktienkurse beflügeln können.

Es scheine sich allmählich ein Stimmungsumschwung zugunsten der Aktien einzustellen, da das Vertrauen in die amerikanische Wirtschaft zurückkehre. Kaum habe jedoch dieser Aufwärtstrend eingesetzt, habe es eine weitere massive Ohrfeige für die Technologietitel gegeben. Der britische Telefonausrüster Marconi habe die Märkte geschockt. Es werde für das Geschäftsjahr 2002 nur noch mit einem Gewinn gerechnet, der um 50% unter dem Vorjahresergebnis liege. Bedenklich hierbei sei weiterhin, dass im Rahmen der Gewinnwarnung noch keine Goodwill-Abschreibungen angekündigt worden seien.

Es sei also zu befürchten, dass viele Marconi-Assets aktuell noch überbewertet seien und daher weiteres Ungemach drohe. Ferner habe das Unternehmen angekündigt, 4.000 Mitarbeiter zu entlassen. Nach der ersten großen Kündigungswelle zu Beginn diesen Jahres habe dieses Vorhaben die Gewerkschaften völlig unerwartet getroffen. Im Soge dieser desaströsen Meldungen aus England seien auch die weiteren europäischen Technologietitel wie Alcatel, SAP oder Siemens auf Talfahrt geschickt worden.






 
 

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