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US-Börsen überverkauft




03.07.02 13:31
EveryBuddy`s Trade

Ohne Zweifel sind die US-amerikanischen Aktienmärkte überverkauft, und das auch noch zu einem kritischen Zeitpunkt, so die Analysten von "EveryBuddy´s Trade.

Sehr oft beginne am Unabhängigkeitstag ein neuer kurzfristiger Trend, der meist bis zum Labor Day andauere. Dieser Trendwechsel könnte mit dem heutigen Short-Covering einsetzen, denn viele professionellen Marktteilnehmer würden auch Freitag frei nehmen, um ein verlängertes Sommerwochenende zu nehmen. Trotz angekündigter Terroranschläge gegen die USA an ihrem Independence Day dürfte angesichts der empfindsamen Aufmerksamkeit und Umsichtigkeit und des gestoppten Bezahlungsflusses der Drahtzieher nichts passieren.

Auch der auf CNBC oft interviewte und gefolgte Futures Advisor Bill McLaren beabsichtige heute seine Shorts einzudecken. Es werde eigentlich ein ziemlich transparenter Börsenablauf für heute erwartet. Da auch der Rentenmarkt und die Banken heute früher schlössen, dürften auch viele Börsenteilnehmer schon früh mit ihrem Short-Covering anfangen, um dann noch rechtzeitig ins verlängerte Wochenende abreisen zu können.

Gemäss Challenger, Gray & Christmas hätten alle US-amerikanischen Firmen im Juni 94.766 Entlassungen angekündigt, das seien 11,5% mehr als im Vormonat Mai. Allein in der Telekommunikationsindustrie seien 30,455 Jobs gekürzt worden. Das bedeute, dass die Arbeitslosenrate wahrscheinlich wieder ansteigen dürfte, und das FOMC wahrscheinlich dann doch - gemäss der gestern hier berichteten Meinung des Chief Investement Strategist Jeffrey Applegate von Lehman Brothers - die Leitzinsen an der nächsten Sitzung am 13. August 2002 senken dürfte.

Obwohl die vorbörslichen Indikationen der Index Futures nur leicht positiv seien, dürfte man mit einem massiven Short-Covering in diesem überverkauften Markt rechnen können.








 
 

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