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Das Handelsministerium der USA hat erste Angaben zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2002 veröffentlicht, berichten die Analysten der Sparkasse Bremen.
Demnach sei die US-Wirtschaft in konstanten Preisen um 2,4% gewachsen. Träger dieses Wachstums sei in erster Linie der Private Konsum gewesen. Er habe ohnehin mit knapp 70% den höchsten Anteil am BIP. Die Staatsausgaben hätten auch zur Expansion beigetragen. Der Umfang der Investitionen habe sich weitgehend normalisiert. Einziger Belastungsfaktor sei der weitere Rückgang des Außenhandels gewesen.
Die Wachstumsrate von 2,4% deute eine weitgehende Normalisierung der US-Konjunktur an. Nach den hohen Investitionen im Technologie- und Telekommunikationssektor seien die Investitionen im Jahr 2001 eingebrochen. Verbunden mit den Anschlägen des 11. September sei 2001 ein sehr schlechtes Jahr für die US-Wirtschaft gewesen. Zusammen mit der Jahresrate sei auch die Wachstumsrate für das 4. Quartal 2002 veröffentlicht worden. Das (auf das Gesamtjahr hochgerechnete) Wachstum habe 0,7% betragen. Dies habe leicht unter den Erwartungen gelegen, bestätige jedoch die Meldungen über das schwache Weihnachtsgeschäft im US-Handel.
Zusätzlich seien die Investitionen zum ersten Mal seit einem Jahr leicht rückläufig gewesen, was sich hauptsächlich durch den Abbau von Lagerbeständen erkläre. Die regelmäßigen Umfragen würden belegen, dass die Zuversicht der Verbraucher im Laufe des Jahres 2002 gesunken sei. Aufgrund der mangelnden Zuversicht würden sich die privaten Haushalte beim Konsum zurückhalten.
Der Irakkonflikt stelle einen weiteren Belastungsfaktor dar. Als Ergebnis würden viele Unternehmen (z.B. Automobilhersteller) keine Prognose für den möglichen Absatz im Jahr 2003 wagen. Andererseits seien erhebliche Anstrengungen zur Stimulierung der Konjunktur unternommen worden. Die historisch niedrigen Zinsen der US-Notenbank würden für günstige Konsum- und Investitionskredite sorgen. Zusätzlich habe Präsident Bush ein Konjunkturpaket im Umfang von 670 Mrd. US-Dollar für die nächsten zehn Jahre aufgelegt.
Hierdurch solle das Einkommen der Verbraucher erhöht und damit der Konsum gefördert werden. Aufgrund der genannten gegensätzlichen Effekte lasse sich für 2003 ein unverändertes BIP-Wachstum in Höhe von 2% bis 2,5% erwarten. Von solchen Wachstumsraten könne die deutsche Wirtschaft nur träumen. Nach dem scharfen Wachstumseinbruch im Jahr 2001 sei 2002 ein weiterer Rückgang gefolgt. Die Bundesregierung habe jüngst ihre Wachstumsprognose für 2003 gekürzt und erwarte jetzt einen Anstieg des BIP von 1,0%. Angesichts leerer Kassen würden Steuern und Abgaben erhöht.
In den USA habe sich die Konjunktur entwickelt - isoliert betrachtet - zufrieden stellend. Allerdings sei das Wachstum zu gering, um deutliche Impulse für die Weltwirtschaft zu leisten. Hierunter leide insbesondere die deutsche Konjunktur.
Demnach sei die US-Wirtschaft in konstanten Preisen um 2,4% gewachsen. Träger dieses Wachstums sei in erster Linie der Private Konsum gewesen. Er habe ohnehin mit knapp 70% den höchsten Anteil am BIP. Die Staatsausgaben hätten auch zur Expansion beigetragen. Der Umfang der Investitionen habe sich weitgehend normalisiert. Einziger Belastungsfaktor sei der weitere Rückgang des Außenhandels gewesen.
Die Wachstumsrate von 2,4% deute eine weitgehende Normalisierung der US-Konjunktur an. Nach den hohen Investitionen im Technologie- und Telekommunikationssektor seien die Investitionen im Jahr 2001 eingebrochen. Verbunden mit den Anschlägen des 11. September sei 2001 ein sehr schlechtes Jahr für die US-Wirtschaft gewesen. Zusammen mit der Jahresrate sei auch die Wachstumsrate für das 4. Quartal 2002 veröffentlicht worden. Das (auf das Gesamtjahr hochgerechnete) Wachstum habe 0,7% betragen. Dies habe leicht unter den Erwartungen gelegen, bestätige jedoch die Meldungen über das schwache Weihnachtsgeschäft im US-Handel.
Der Irakkonflikt stelle einen weiteren Belastungsfaktor dar. Als Ergebnis würden viele Unternehmen (z.B. Automobilhersteller) keine Prognose für den möglichen Absatz im Jahr 2003 wagen. Andererseits seien erhebliche Anstrengungen zur Stimulierung der Konjunktur unternommen worden. Die historisch niedrigen Zinsen der US-Notenbank würden für günstige Konsum- und Investitionskredite sorgen. Zusätzlich habe Präsident Bush ein Konjunkturpaket im Umfang von 670 Mrd. US-Dollar für die nächsten zehn Jahre aufgelegt.
Hierdurch solle das Einkommen der Verbraucher erhöht und damit der Konsum gefördert werden. Aufgrund der genannten gegensätzlichen Effekte lasse sich für 2003 ein unverändertes BIP-Wachstum in Höhe von 2% bis 2,5% erwarten. Von solchen Wachstumsraten könne die deutsche Wirtschaft nur träumen. Nach dem scharfen Wachstumseinbruch im Jahr 2001 sei 2002 ein weiterer Rückgang gefolgt. Die Bundesregierung habe jüngst ihre Wachstumsprognose für 2003 gekürzt und erwarte jetzt einen Anstieg des BIP von 1,0%. Angesichts leerer Kassen würden Steuern und Abgaben erhöht.
In den USA habe sich die Konjunktur entwickelt - isoliert betrachtet - zufrieden stellend. Allerdings sei das Wachstum zu gering, um deutliche Impulse für die Weltwirtschaft zu leisten. Hierunter leide insbesondere die deutsche Konjunktur.








