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Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Das Handelsbilanzdefizit der USA ist mit 38,5 Mrd. USD deutlich geringer ausgefallen als vom Konsens erwartet wurde (-46,0 Mrd. USD), so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
Dabei sei vor allem weniger Erdöl ein- aber mehr ausgeführt worden. Hier mache sich die Fracking-Methode zur Öl- und Gasproduktion bemerkbar. Durch die neue Methode sei es den USA möglich, auf riesige Ölvorkommen zuzugreifen, was perspektivisch zu einer Angebotsverschiebung führen dürfte. Aufgrund der besseren Exportperformance im Dezember stünden die Chancen gut, dass das US-BIP für das vierte Quartal noch einmal von den bisher gemeldeten -0,1% (ann.) auf +0,4% (ann.) nach oben revidiert werden dürfte. Der Dezember sei für die deutschen Exporteure indes eher verhalten gelaufen. Die Ausfuhren hätten nur um 0,3% gg. Vm. gesteigert werden können. Gleichzeitig sei im selben Zeitraum aber 1,3% gg. Vm. weniger importiert worden.
Das Gesamtjahr 2012 dürfte für den deutschen Außenhandel aber zufrieden stellend gewesen sein. So hätten 3,4% mehr Waren an das Ausland geliefert werden können als im Vorjahr. Die Importe seien um 0,7% höher als im bisherigen Rekordjahr 2011 gewesen. Insgesamt habe der Außenhandel damit den zweithöchsten Überschuss seit 1950 erreicht. Wenig überraschend seien es vor allem die Länder außerhalb der Eurozone gewesen, die den Export gestützt hätten (+8,8% im Vergleich zu 2011). Lieferungen in die Mitgliedsländer seien im gleichen Zeitrum um 2,1% zurückgegangen.
Zu Jahresbeginn würden sich die heimischen Unternehmen optimistisch zeigen, dass sie 2013 von der Belebung des globalen Handels profitieren würden. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann habe am Montag vor einem Abwertungswettlauf gewarnt und noch einmal herausgestellt, dass die Euro-Entwicklung die geldpolitische Entscheidung der EZB beeinflusse, sofern die Preisentwicklung betroffen sei. Zudem habe er angemahnt, dass eine Schwächung des Euro am Ende auf eine höhere Inflation hinauslaufen würde und die derzeitige Diskussion um eine überbewertete Valuta nur von den eigentlichen Problemen ablenke. Gerüchten zufolge würden die G7-Staaten am Rande des G20-Treffens ab Freitag eine gemeinsame Erklärung gegen politisch gesteuerte Wechselkurse planen. (12.02.2013/ac/a/m)
Dabei sei vor allem weniger Erdöl ein- aber mehr ausgeführt worden. Hier mache sich die Fracking-Methode zur Öl- und Gasproduktion bemerkbar. Durch die neue Methode sei es den USA möglich, auf riesige Ölvorkommen zuzugreifen, was perspektivisch zu einer Angebotsverschiebung führen dürfte. Aufgrund der besseren Exportperformance im Dezember stünden die Chancen gut, dass das US-BIP für das vierte Quartal noch einmal von den bisher gemeldeten -0,1% (ann.) auf +0,4% (ann.) nach oben revidiert werden dürfte. Der Dezember sei für die deutschen Exporteure indes eher verhalten gelaufen. Die Ausfuhren hätten nur um 0,3% gg. Vm. gesteigert werden können. Gleichzeitig sei im selben Zeitraum aber 1,3% gg. Vm. weniger importiert worden.
Das Gesamtjahr 2012 dürfte für den deutschen Außenhandel aber zufrieden stellend gewesen sein. So hätten 3,4% mehr Waren an das Ausland geliefert werden können als im Vorjahr. Die Importe seien um 0,7% höher als im bisherigen Rekordjahr 2011 gewesen. Insgesamt habe der Außenhandel damit den zweithöchsten Überschuss seit 1950 erreicht. Wenig überraschend seien es vor allem die Länder außerhalb der Eurozone gewesen, die den Export gestützt hätten (+8,8% im Vergleich zu 2011). Lieferungen in die Mitgliedsländer seien im gleichen Zeitrum um 2,1% zurückgegangen.
Zu Jahresbeginn würden sich die heimischen Unternehmen optimistisch zeigen, dass sie 2013 von der Belebung des globalen Handels profitieren würden. Bundesbank-Präsident Jens Weidmann habe am Montag vor einem Abwertungswettlauf gewarnt und noch einmal herausgestellt, dass die Euro-Entwicklung die geldpolitische Entscheidung der EZB beeinflusse, sofern die Preisentwicklung betroffen sei. Zudem habe er angemahnt, dass eine Schwächung des Euro am Ende auf eine höhere Inflation hinauslaufen würde und die derzeitige Diskussion um eine überbewertete Valuta nur von den eigentlichen Problemen ablenke. Gerüchten zufolge würden die G7-Staaten am Rande des G20-Treffens ab Freitag eine gemeinsame Erklärung gegen politisch gesteuerte Wechselkurse planen. (12.02.2013/ac/a/m)








