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Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Manfred Jakob, Analyst der SEB, bewertet die UBS-Aktie im aktuellen "AnlageFlash" mit "strong buy".
Die UBS habe gestern eine neuerliche Gewinnwarnung bekannt gegeben. So dürfte auch für das erste Quartal angesichts weiterer milliardenschwerer Abschreibungen ein hoher Verlust aufgelaufen sein. Die UBS taxiere den Q1-Verlust auf etwa 12 Mrd. CHF und die neuerlichen Abschreibungen aus US-Immobilien und zugehörigen strukturierten Krediten auf etwa 19 Mrd. USD.
Der Großteil der übrigen Immobilienwerte werde nun in eine sog. "Bad Bank" ausgegliedert. Diese solle in der Folgezeit abgewickelt werden. Um die Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio) aufrechtzuerhalten, plane die UBS eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von rund 15 Mrd. CHF, die nun als Bezugsrechtsemission durchgezogen werden solle. Die neuen Stücke dürften im Markt unterkommen. Für das gesamte laufende Jahr sei ein weiterer Nettoverlust nicht auszuschließen. Für 2009 sei der Turnaround geplant.
Immerhin zeige die UBS im Bereich Wealth Management weiterhin ein starkes Geschäft. Auch im Investmentbanking laufe per saldo das Geschäft bis auf das Anleihen-Segment zufriedenstellend. Die UBS-Aktie sei auf Basis revidierter Gewinnprognosen mit einem 2009er KGV von 7,8 relativ günstig bewertet
Aus Sicht der technischen Analyse besitzt die Aktie von UBS Erholungspotenzial, so Andreas Klähn, Analyst der SEB. Der Test der starken Unterstützung bei 26,08 CHF sei erfolgreich verlaufen und gegenwärtig könne die Aktie zulegen. Eine bestätigte mittelfristige Aufwärts-Bewegungsdynamik liege aber noch nicht vor. Der RSI verlaufe seitwärts, die Stochastiks könnten zwar ansteigen, würden sich aber noch tief im überverkauften Bereich befinden.
Auf eine erste Hürde treffe die Aktie in Gestalt der fallenden gewichteten 13-Wochen-Linie. Sie liege aktuell bei 33,62 CHF und fungiere als eine Art Abwärtstrendlinie, da sie seit Juni 2007 nicht mehr signifikant überschritten worden sei. Belastend sei vor allem das langfristige Trendumfeld, das einen hohen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik aufweise.
Sollte ein Ausbruch über die 13-Wochen-Linie gelingen, liege das maximale Erholungspotenzial für die nächsten Wochen beim starken Widerstand bei 36,68 CHF. Ein Einstieg in UBS wäre zumindest spekulativ und sollte deshalb risikobewussten Anlegern vorbehalten bleiben. Im Falle des signifikanten Durchbruchs unter 26,08 CHF sollte die Position in jedem Fall glattgestellt werden.
Die Analysten der SEB revidieren das Kursziel für die Aktie von UBS auf 43 CHF von zuvor 53 CHF und stufen sie mit "strong buy" ein. (Analyse vom 02.04.2008) (02.04.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die UBS habe gestern eine neuerliche Gewinnwarnung bekannt gegeben. So dürfte auch für das erste Quartal angesichts weiterer milliardenschwerer Abschreibungen ein hoher Verlust aufgelaufen sein. Die UBS taxiere den Q1-Verlust auf etwa 12 Mrd. CHF und die neuerlichen Abschreibungen aus US-Immobilien und zugehörigen strukturierten Krediten auf etwa 19 Mrd. USD.
Der Großteil der übrigen Immobilienwerte werde nun in eine sog. "Bad Bank" ausgegliedert. Diese solle in der Folgezeit abgewickelt werden. Um die Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio) aufrechtzuerhalten, plane die UBS eine weitere Kapitalerhöhung in Höhe von rund 15 Mrd. CHF, die nun als Bezugsrechtsemission durchgezogen werden solle. Die neuen Stücke dürften im Markt unterkommen. Für das gesamte laufende Jahr sei ein weiterer Nettoverlust nicht auszuschließen. Für 2009 sei der Turnaround geplant.
Immerhin zeige die UBS im Bereich Wealth Management weiterhin ein starkes Geschäft. Auch im Investmentbanking laufe per saldo das Geschäft bis auf das Anleihen-Segment zufriedenstellend. Die UBS-Aktie sei auf Basis revidierter Gewinnprognosen mit einem 2009er KGV von 7,8 relativ günstig bewertet
Auf eine erste Hürde treffe die Aktie in Gestalt der fallenden gewichteten 13-Wochen-Linie. Sie liege aktuell bei 33,62 CHF und fungiere als eine Art Abwärtstrendlinie, da sie seit Juni 2007 nicht mehr signifikant überschritten worden sei. Belastend sei vor allem das langfristige Trendumfeld, das einen hohen Überhang an Abwärtspotenzial und -dynamik aufweise.
Sollte ein Ausbruch über die 13-Wochen-Linie gelingen, liege das maximale Erholungspotenzial für die nächsten Wochen beim starken Widerstand bei 36,68 CHF. Ein Einstieg in UBS wäre zumindest spekulativ und sollte deshalb risikobewussten Anlegern vorbehalten bleiben. Im Falle des signifikanten Durchbruchs unter 26,08 CHF sollte die Position in jedem Fall glattgestellt werden.
Die Analysten der SEB revidieren das Kursziel für die Aktie von UBS auf 43 CHF von zuvor 53 CHF und stufen sie mit "strong buy" ein. (Analyse vom 02.04.2008) (02.04.2008/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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