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Wien (www.aktiencheck.de) - Die tschechischen Konjunkturdaten, vor allem der Einkaufsmanagerindex, signalisieren anhaltende Schwäche für die Wirtschaft, die sich seit zwei Quartalen in einer leichten Rezession befindet, so die Experten von Raiffeisen Capital Management (RCM) in ihrem aktuellen "emreport".
Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Tschechiens werde die Konjunktur in Westeuropa, vor allem in Deutschland, maßgeblich sein. Die Inflationsrate sei relativ hoch - hauptsächlich aufgrund von Mehrwertsteuererhöhungen und gestiegenen Energiepreisen. Die jährliche Teuerungsrate liege aktuell bei 3,5%. Nachfrageseitiger inflationärer Druck sei in Tschechien weiterhin nicht in Sicht, sodass die Teuerung daher schon bald wieder unter 2% fallen dürfte.
In den kommenden Monaten könnte daher mit nochmals tieferen Leitzinsen in Tschechien zu rechnen sein. Tschechische Anleiherenditen seien im Monatsvergleich gefallen; aufgrund der schwächeren Tschechischen Krone (CZK) sei für Euro-basierte Investoren aber letztlich eine leicht negative Wertentwicklung geblieben. Die CZK habe im Mai ähnlich wie die anderen Währungen der Region unter den erneuten Turbulenzen rund um die Euro-Staatsschuldenkrise gelitten. Der tschechische Aktienmarkt habe im Mai um rund 8% nachgegeben - vor allem Finanzwerte und Minenaktien seien unter Druck gewesen. (Ausgabe Juni 2012) (11.06.2012/ac/a/m)
Für die weitere wirtschaftliche Entwicklung Tschechiens werde die Konjunktur in Westeuropa, vor allem in Deutschland, maßgeblich sein. Die Inflationsrate sei relativ hoch - hauptsächlich aufgrund von Mehrwertsteuererhöhungen und gestiegenen Energiepreisen. Die jährliche Teuerungsrate liege aktuell bei 3,5%. Nachfrageseitiger inflationärer Druck sei in Tschechien weiterhin nicht in Sicht, sodass die Teuerung daher schon bald wieder unter 2% fallen dürfte.
In den kommenden Monaten könnte daher mit nochmals tieferen Leitzinsen in Tschechien zu rechnen sein. Tschechische Anleiherenditen seien im Monatsvergleich gefallen; aufgrund der schwächeren Tschechischen Krone (CZK) sei für Euro-basierte Investoren aber letztlich eine leicht negative Wertentwicklung geblieben. Die CZK habe im Mai ähnlich wie die anderen Währungen der Region unter den erneuten Turbulenzen rund um die Euro-Staatsschuldenkrise gelitten. Der tschechische Aktienmarkt habe im Mai um rund 8% nachgegeben - vor allem Finanzwerte und Minenaktien seien unter Druck gewesen. (Ausgabe Juni 2012) (11.06.2012/ac/a/m)









