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Die Analysten von Consors Capital empfehlen die Aktie von Teleplan (WKN 916980) nach wie vor zu halten.
Teleplan habe gestern die vorläufigen Ergebnisse für das erste Halbjahr 2002 gemeldet. Danach seien die Umsatzerlöse um 24% auf 258 Mio. Euro gestiegen. Das EBITDA sei um 31% auf 20,8 Mio. Euro und das EBIT um 32% auf 12 Mio. Euro angestiegen. Die Steigerungsraten seien hierbei nicht um die nach Erachten der Analysten erheblichen Akquisitionseffekte bereinigt worden.
Als Gründe für die schwächer als erwatet ausgefallenen Ergebnisse habe Teleplan einerseits die Kosten des Restrukturierungsprogramms für die Region EMEA/Europe Mideast Afrika, andererseits die Belastung aufgrund des gestiegenen Euro-Dollar-Wechselkurses genannt. Letztere würden mit ca. 8 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2002 beziffert.
Das Unternehmen habe ferner einen eher verhaltenen Ausblick zur Marktentwicklung im zweiten Halbjahr 2002 gegeben. Für die Region EMEA rechne Teleplan mit einer Besserung des Geschäftsklimas im vierten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres, dagegen gelte die Talsohle für die Regionen APAC/Asia Pacific und die USA als erreicht.
Auf Basis der vorläufigen Zahlen sowie aufgrund der weiterhin angespannten Geschäftsentwicklung habe das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr 2002 beim Umsatz von 650 bis 750 Mio. Euro auf 600 Mio. Euro und beim EBIT von 42 bis 47 Mio. Euro auf 36 bis 40 Mio. Euro reduziert. Für den Gewinn je Aktie strebe das Unternehmen für das laufende Jahr die Ein-Euro-Marke an. Zur EBITDA-Prognose (bisher 58 bis 63 Mio. Euro) habe Teleplan keine Angaben gemacht.
Die revidierten Zahlen des Unternehmens erschienen den Analysten sehr ambitioniert. Während man das Umsatzziel unter der Annahme keiner weiteren Verschlechterung der Unternehmenslage als erreichbar erachte, werde bei der EBIT-Vorgabe - keine hochmargigen Akquisitionen seitens Teleplan im nächsten Halbjahr vorausgesetzt - weiteren Revisionsbedarf gesehen.
Die Umsatzprognose der Analysten von Consors Capital lautete 564 Mio. Euro für das Jahr 2002 sowie 657 Mio. Euro für 2003. Beim EBIT gehe man von 26,4 Mio. Euro für 2002 sowie von 34,3 Mio. Euro für 2003 aus. Die EpS-Schätzungen würden 0,80 Euro für 2002 sowie 1,02 Euro für 2003 lauten.
Als Risikofaktor sähen die Analysten aufgrund der weiterhin trüben Geschäftslage wahrscheinliche außerordentliche Abschreibungen auf den Goodwill, dessen Bilanzwert sich im Konzern auf über 130 Mio. Euro belaufe und gut zur Hälfte aus den Akquisitionen im Jahr 2000 stamme. Außerdem erscheine angesichts der schwachen Marktdaten bei der auf Expansion ausgerichteten Personalstruktur weitere Belastungen bei einem Reparaturumsatz pro Mitarbeiter von lediglich ca. 45.000 Euro vorprogrammiert.
Gleichzeitig mit den vorläufigen Zahlen habe Teleplan die Akquisition des französischen Logistik-Services-Unternehmen ELTM gemeldet. Teleplan rechne mit einem Umsatzbeitrag durch ELTM von 30 Mio. Euro im Jahr 2003. Mit der Transaktion habe Teleplan 600 Mitarbeiter sowie einen Dreijahrevertrag mit Philipps übernommen, der Konfiguration- und Reparaturdienstleistungen für Philippsmobiltelefone innerhalb Europas beinhalte.
Die Transaktionskosten beliefen sich auf ca. 5 Mio. Euro. Die Akquisition solle die Position des Unternehmens im Telekommunikations-Hardwareservicemarkt in Europa stärken. Die Transaktion erscheine den Analysten zwar strategisch nachvollziehbar. Ob der Transaktionspreis von 5 Mio. Euro letztendlich günstig gewesen sei, hänge entscheidend von den zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten der neu hinzugekommenen 600 Mitarbeiter innerhalb des Konzerns sowie der Integrationsdauer ab, so dass nach Erachten der Analysten die Risiken überwiegen würden.
Trotz eines höheren Fair Values stufen die Analysten von Consors Capital die Teleplan-Aktie aufgrund des noch erheblichen Enttäuschungspotenzials lediglich mit "halten" ein.
Teleplan habe gestern die vorläufigen Ergebnisse für das erste Halbjahr 2002 gemeldet. Danach seien die Umsatzerlöse um 24% auf 258 Mio. Euro gestiegen. Das EBITDA sei um 31% auf 20,8 Mio. Euro und das EBIT um 32% auf 12 Mio. Euro angestiegen. Die Steigerungsraten seien hierbei nicht um die nach Erachten der Analysten erheblichen Akquisitionseffekte bereinigt worden.
Als Gründe für die schwächer als erwatet ausgefallenen Ergebnisse habe Teleplan einerseits die Kosten des Restrukturierungsprogramms für die Region EMEA/Europe Mideast Afrika, andererseits die Belastung aufgrund des gestiegenen Euro-Dollar-Wechselkurses genannt. Letztere würden mit ca. 8 Mio. Euro für das Geschäftsjahr 2002 beziffert.
Das Unternehmen habe ferner einen eher verhaltenen Ausblick zur Marktentwicklung im zweiten Halbjahr 2002 gegeben. Für die Region EMEA rechne Teleplan mit einer Besserung des Geschäftsklimas im vierten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres, dagegen gelte die Talsohle für die Regionen APAC/Asia Pacific und die USA als erreicht.
Auf Basis der vorläufigen Zahlen sowie aufgrund der weiterhin angespannten Geschäftsentwicklung habe das Unternehmen die Prognosen für das Gesamtjahr 2002 beim Umsatz von 650 bis 750 Mio. Euro auf 600 Mio. Euro und beim EBIT von 42 bis 47 Mio. Euro auf 36 bis 40 Mio. Euro reduziert. Für den Gewinn je Aktie strebe das Unternehmen für das laufende Jahr die Ein-Euro-Marke an. Zur EBITDA-Prognose (bisher 58 bis 63 Mio. Euro) habe Teleplan keine Angaben gemacht.
Die Umsatzprognose der Analysten von Consors Capital lautete 564 Mio. Euro für das Jahr 2002 sowie 657 Mio. Euro für 2003. Beim EBIT gehe man von 26,4 Mio. Euro für 2002 sowie von 34,3 Mio. Euro für 2003 aus. Die EpS-Schätzungen würden 0,80 Euro für 2002 sowie 1,02 Euro für 2003 lauten.
Als Risikofaktor sähen die Analysten aufgrund der weiterhin trüben Geschäftslage wahrscheinliche außerordentliche Abschreibungen auf den Goodwill, dessen Bilanzwert sich im Konzern auf über 130 Mio. Euro belaufe und gut zur Hälfte aus den Akquisitionen im Jahr 2000 stamme. Außerdem erscheine angesichts der schwachen Marktdaten bei der auf Expansion ausgerichteten Personalstruktur weitere Belastungen bei einem Reparaturumsatz pro Mitarbeiter von lediglich ca. 45.000 Euro vorprogrammiert.
Gleichzeitig mit den vorläufigen Zahlen habe Teleplan die Akquisition des französischen Logistik-Services-Unternehmen ELTM gemeldet. Teleplan rechne mit einem Umsatzbeitrag durch ELTM von 30 Mio. Euro im Jahr 2003. Mit der Transaktion habe Teleplan 600 Mitarbeiter sowie einen Dreijahrevertrag mit Philipps übernommen, der Konfiguration- und Reparaturdienstleistungen für Philippsmobiltelefone innerhalb Europas beinhalte.
Die Transaktionskosten beliefen sich auf ca. 5 Mio. Euro. Die Akquisition solle die Position des Unternehmens im Telekommunikations-Hardwareservicemarkt in Europa stärken. Die Transaktion erscheine den Analysten zwar strategisch nachvollziehbar. Ob der Transaktionspreis von 5 Mio. Euro letztendlich günstig gewesen sei, hänge entscheidend von den zusätzlichen Einsatzmöglichkeiten der neu hinzugekommenen 600 Mitarbeiter innerhalb des Konzerns sowie der Integrationsdauer ab, so dass nach Erachten der Analysten die Risiken überwiegen würden.
Trotz eines höheren Fair Values stufen die Analysten von Consors Capital die Teleplan-Aktie aufgrund des noch erheblichen Enttäuschungspotenzials lediglich mit "halten" ein.
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