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Im Fokus der Investoren steht die sinnvolle Verwendung der wieder stabilen bzw. steigenden und im Telekombranchenvergleich hohen Cashflows, so die Analysten der Sparkasse KölnBonn.
Mehrere Telekomkonzerne hätten die Dividenden angehoben. Auch Aktienrückkaufprogramme stünden auf der Agenda. Aufgrund der robusten Cashflows, des niedrigen Zinsniveaus sowie der wieder vorhandenen Verschuldungsspielräume hätten sich die M&A-Aktivitäten deutlich belebt (z.B.: Deutsche Telekom - Telering; France Télécom - Amena; Telefónica - O2). Begünstigt werde diese Entwicklung von der zunehmenden Sättigung der Telekommärkte in Europa.
Das EITO erwarte für 2006 ein Wachstum des Telekommunikationsmarktes in der EU um 2,2% auf 337 Mrd. EUR, für 2007 werde ein Plus von 1,6% prognostiziert. Markttreiber seien Breitband, Mobile Datendienste und der Wettbewerb der Netzbetreiber. Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechne für die Branche bis 2009 global mit jährlichen Wachstumsraten von 5%. Gartner nenne zwei wichtige Tendenzen in der Branche. So werde die Ablösung des Festnetzes durch Mobiltelefone weiter voranschreiten. Zudem werde das Aufkommen der Internettelefonie die herkömmliche Sprachvermittlung in den Netzen ablösen und damit die klassische Wertschöpfungskette stark verändern. Dies stelle die etablierten Anbieter vor große Herausforderungen.
In den Festnetzmärkten stünden die ehemaligen Monopolisten unter Druck. Das starke Wachstum bei Breitband-Zugängen (DSL) und das damit verbundene Umsatzwachstum könnten den Rückgang bei traditionellen Sprachdiensten zum Teil kompensieren. Die meisten Ex-Monopolisten würden über enormes Sparpotenzial in den personell üppig besetzten Festnetzsparten verfügen.
In den europäischen Märkten sei eine zunehmende Verschiebung des Gesprächsaufkommens vom Festnetz zum Mobilfunk zu beobachten. Unterstützt werde diese Entwicklung durch aggressiv auftretende Wettbewerber (MVNOs) sowie die Etablierung von Billigmarken und -tarifen. Dadurch würden die Margen im Mobilfunk unter Druck geraten. Die Preiserosion dürfte sich zunächst noch fortsetzen. Mittelfristig sollten die Datendienste (Non-Voice) in den Mittelpunkt rücken. Das Wachstum dieser neuen Dienste habe sich zuletzt beschleunigt, insgesamt bleibe die Nachfrage nach diesen Angeboten aber noch deutlich hinter den Prognosen zurück. Im Mobilfunkbereich gewinne UMTS (3G) an Bedeutung, das durch die neue HSDPA-Technik weiter aufgewertet werde. Mangels einer echten "Killer-Applikation" sei derzeit jedoch kein schneller Wechsel der Kunden auf die neuen Netze abzusehen.
Mit der von mehreren Ex-Monopolisten bereits vollzogenen bzw. geplanten Reintegration der Mobilfunk- und Internettöchter in den Mutterkonzern werde die Positionierung als integrierte Telekomkonzerne angestrebt, die insbesondere die Bündelung von Produkten aus allen drei Bereichen zu Komplettpaketen (Triple Play: Telefonie, Breitbandzugang, Fernsehen/Unterhaltungsdienste) ermöglichen würden. Damit würden die Konzerne der zunehmenden Konvergenz der Kommunikationswege Rechnung tragen. Im Rahmen dieser Strategie würden die Konzerne auch in neue Hochgeschwindigkeitsnetze investieren (ADSL2+, VDSL) und sich Content-Rechte sichern (z.B. Fußball).
Mehrere Telekomkonzerne hätten die Dividenden angehoben. Auch Aktienrückkaufprogramme stünden auf der Agenda. Aufgrund der robusten Cashflows, des niedrigen Zinsniveaus sowie der wieder vorhandenen Verschuldungsspielräume hätten sich die M&A-Aktivitäten deutlich belebt (z.B.: Deutsche Telekom - Telering; France Télécom - Amena; Telefónica - O2). Begünstigt werde diese Entwicklung von der zunehmenden Sättigung der Telekommärkte in Europa.
In den Festnetzmärkten stünden die ehemaligen Monopolisten unter Druck. Das starke Wachstum bei Breitband-Zugängen (DSL) und das damit verbundene Umsatzwachstum könnten den Rückgang bei traditionellen Sprachdiensten zum Teil kompensieren. Die meisten Ex-Monopolisten würden über enormes Sparpotenzial in den personell üppig besetzten Festnetzsparten verfügen.
In den europäischen Märkten sei eine zunehmende Verschiebung des Gesprächsaufkommens vom Festnetz zum Mobilfunk zu beobachten. Unterstützt werde diese Entwicklung durch aggressiv auftretende Wettbewerber (MVNOs) sowie die Etablierung von Billigmarken und -tarifen. Dadurch würden die Margen im Mobilfunk unter Druck geraten. Die Preiserosion dürfte sich zunächst noch fortsetzen. Mittelfristig sollten die Datendienste (Non-Voice) in den Mittelpunkt rücken. Das Wachstum dieser neuen Dienste habe sich zuletzt beschleunigt, insgesamt bleibe die Nachfrage nach diesen Angeboten aber noch deutlich hinter den Prognosen zurück. Im Mobilfunkbereich gewinne UMTS (3G) an Bedeutung, das durch die neue HSDPA-Technik weiter aufgewertet werde. Mangels einer echten "Killer-Applikation" sei derzeit jedoch kein schneller Wechsel der Kunden auf die neuen Netze abzusehen.
Mit der von mehreren Ex-Monopolisten bereits vollzogenen bzw. geplanten Reintegration der Mobilfunk- und Internettöchter in den Mutterkonzern werde die Positionierung als integrierte Telekomkonzerne angestrebt, die insbesondere die Bündelung von Produkten aus allen drei Bereichen zu Komplettpaketen (Triple Play: Telefonie, Breitbandzugang, Fernsehen/Unterhaltungsdienste) ermöglichen würden. Damit würden die Konzerne der zunehmenden Konvergenz der Kommunikationswege Rechnung tragen. Im Rahmen dieser Strategie würden die Konzerne auch in neue Hochgeschwindigkeitsnetze investieren (ADSL2+, VDSL) und sich Content-Rechte sichern (z.B. Fußball).








