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Die Annahme, dass europäische Technologieunternehmen gegen die Krise des Sektors jenseits des Atlantiks weitestgehend immun seien, hat sich nicht bewahrheitet, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Wegen der Nachfrageschwäche im Tele-kommunikations-, PC- und Halbleitermarkt, der globalen konjunkturellen Abschwächung sowie der Abhängigkeit vom US-Markt seien europäische IT-Unternehmen ebenso betroffen wie amerikanische. Insbesondere die Abschwächung im Telekommunikationsmarkt wirke sich für europäische Technologieunternehmen negativ aus, da ungefähr 50 Prozent der Erlöse des europäischen Technologiesektors von der Telekommunikation abhängen würden. Bei amerikanischen Technologieunternehmen betrage dieser Erlösanteil nur ca. 25 Prozent. Auch in der Wertschöpfungskette vorgeschaltete Unternehmen wie Halbleiterausrüster und Netzwerkproduzenten seien betroffen.
Kennzeichen der Krise diesseits des Atlantiks seien Gewinn- und Umsatzwarnungen, Milliardenverluste und ein markanter Stellenabbau in den Jahren 2001 und 2002. Nach der Euphorie Anfang 2000 sei es zu einem fast kompletten Vertrauensverlust in Wachstumswerte gekommen. Ursachen für die Korrektur seien die Überbewertung von Technologietiteln, das Platzen einer spekulativen Blase sowie die Reduktion unrealistischer Erwartungen im Hinblick auf die ununterbrochene Fortsetzung der hohen Wachstumsraten gewesen. Folgen des Vertrauensverlusts seien Pessimismus und Hoffnungslosigkeit an den Technologiebörsen gewesen.
Für eine ab Ende des Jahres 2002 erhoffte Trendumkehr müssten einige Voraussetzungen erfüllt werden. So sei die momentan bereits stattfindende Anpassung der Produktionskapazitäten an die veränderte Nachfragesituation erforderlich. Impulse könnten auch von technisch möglichen schnelleren Prozessoren und größeren Speicherkapazitäten kommen. Allerdings seien bahnbrechende technologische Neuerungen nicht vor 2003 zu erwarten, weshalb man bis dahin von moderaten Wachstumsraten ausgehe. Da sich andererseits die Zahl der börsennotierten Technologieunternehmen von 1995 bis 2000 ungefähr verdoppelt habe, sei eine weitere Reduzierung der Überkapazitäten, z.B. auch in Form von Fusionen und Insolvenzen, zu erwarten.
Zwar scheine der Tiefpunkt der Krise erreicht, aber die Erholung erfolge nur langsam. Eine Erhöhung der Umsätze sollte sich vor dem Hintergrund einer konjunkturellen Besserung und größerer IT-Investitionen der Unternehmen ab dem Jahr 2003 bemerkbar machen.
Wegen der Nachfrageschwäche im Tele-kommunikations-, PC- und Halbleitermarkt, der globalen konjunkturellen Abschwächung sowie der Abhängigkeit vom US-Markt seien europäische IT-Unternehmen ebenso betroffen wie amerikanische. Insbesondere die Abschwächung im Telekommunikationsmarkt wirke sich für europäische Technologieunternehmen negativ aus, da ungefähr 50 Prozent der Erlöse des europäischen Technologiesektors von der Telekommunikation abhängen würden. Bei amerikanischen Technologieunternehmen betrage dieser Erlösanteil nur ca. 25 Prozent. Auch in der Wertschöpfungskette vorgeschaltete Unternehmen wie Halbleiterausrüster und Netzwerkproduzenten seien betroffen.
Für eine ab Ende des Jahres 2002 erhoffte Trendumkehr müssten einige Voraussetzungen erfüllt werden. So sei die momentan bereits stattfindende Anpassung der Produktionskapazitäten an die veränderte Nachfragesituation erforderlich. Impulse könnten auch von technisch möglichen schnelleren Prozessoren und größeren Speicherkapazitäten kommen. Allerdings seien bahnbrechende technologische Neuerungen nicht vor 2003 zu erwarten, weshalb man bis dahin von moderaten Wachstumsraten ausgehe. Da sich andererseits die Zahl der börsennotierten Technologieunternehmen von 1995 bis 2000 ungefähr verdoppelt habe, sei eine weitere Reduzierung der Überkapazitäten, z.B. auch in Form von Fusionen und Insolvenzen, zu erwarten.
Zwar scheine der Tiefpunkt der Krise erreicht, aber die Erholung erfolge nur langsam. Eine Erhöhung der Umsätze sollte sich vor dem Hintergrund einer konjunkturellen Besserung und größerer IT-Investitionen der Unternehmen ab dem Jahr 2003 bemerkbar machen.








