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Wie von der überwiegenden Mehrheit der Marktteilnehmer erwartet, habe die US-Notenbank am gestrigen 16. Mai die Leitzinsen um weitere 50 Basispunkte auf nunmehr 6,5 Prozent erhöht, berichten die Analysten der SGZ-Bank.
Mit diesem „Zins-Doppelschritt“ mache die FED nochmals deutlich, dass ihr primäres Augenmerk der kontrollierten Abkühlung des seit vier Jahren im höchsten Gang fahrenden “US-Wirtschaftsmotors“ gilt. Da die seit Wochen auf den internationalen Aktienmärkten lastenden Zinsunsicherheiten zunächst erst einmal ausgeräumt seien, sollten die Aktienmärkte zumindest kurzfristig von den neu geschaffenen Zins-Fakten profitieren können.
Gleichwohl die FED ihre „Zinsgeschwindigkeit“ mit dem jüngsten Schritt verdoppelt habe, gehe man mit Blick auf die globalen Konjunkturentwicklungen davon aus, dass der Zinserhöhungszyklus der internationalen Notenbanken sein Ende noch nicht gefunden habe. Insofern sei ein Wiederaufflammen der Zinsängste nur eine Frage der Zeit, so dass die Aktienmärkte nur eine kurzfristige – zinsbedingte – Atempause erhalten sollten. Hierfür spreche auch, dass das in den USA mittlerweile erreichte Zinsniveau am kurzen Ende eine durchaus attraktive Anlagealternative zu Aktien darstelle.
Ungeachtet dieser kurz- bis mittelfristigen Zinsperspektiven sollten die internationalen Aktienmärkte Unterstützung durch gestiegene Unternehmensgewinne erhalten. So hätten viele Unternehmen in der
gerade erst abgelaufenen Berichtsaison überraschend hohe Ergebnissteigerungen vermelden können, was vor allem für den Technologiesektor zutreffe.
Vor diesem ambivalenten Hintergrund gehe man für die kommenden Monate davon aus, dass sich die internationalen Aktienmärkte in einer – den gestiegenen Volatilitäten Rechnung tragenden – Trading-Range bewegen werde. In einem solchen Umfeld halte man ausgesuchte Technologieaktien - insbesondere nach der bereits gesehenen „gesunden Kurskorrektur“ im März und April - wieder für interessant.
Mit diesem „Zins-Doppelschritt“ mache die FED nochmals deutlich, dass ihr primäres Augenmerk der kontrollierten Abkühlung des seit vier Jahren im höchsten Gang fahrenden “US-Wirtschaftsmotors“ gilt. Da die seit Wochen auf den internationalen Aktienmärkten lastenden Zinsunsicherheiten zunächst erst einmal ausgeräumt seien, sollten die Aktienmärkte zumindest kurzfristig von den neu geschaffenen Zins-Fakten profitieren können.
Ungeachtet dieser kurz- bis mittelfristigen Zinsperspektiven sollten die internationalen Aktienmärkte Unterstützung durch gestiegene Unternehmensgewinne erhalten. So hätten viele Unternehmen in der
gerade erst abgelaufenen Berichtsaison überraschend hohe Ergebnissteigerungen vermelden können, was vor allem für den Technologiesektor zutreffe.
Vor diesem ambivalenten Hintergrund gehe man für die kommenden Monate davon aus, dass sich die internationalen Aktienmärkte in einer – den gestiegenen Volatilitäten Rechnung tragenden – Trading-Range bewegen werde. In einem solchen Umfeld halte man ausgesuchte Technologieaktien - insbesondere nach der bereits gesehenen „gesunden Kurskorrektur“ im März und April - wieder für interessant.








