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Die Analysten von Consors Capital stufen die Aktie T-Online AG (WKN 555770) auf "kaufen".
Die Halbjahreszahlen von T-Online hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der Umsatzrückgang vom 2. auf das 1. Quartal im Access-Bereich (Zugangsentgelte) von –10,1% sollte nicht überbewertet werden. Die Planung der Analysten unterstelle, das das Unternehmen seine DSL-Flatrate erfolgreich vermarkten könne. Im laufenden Quartal habe es hier einen Kundenzuwachs von 77% gegeben.
Die Analysten hätten bei ihrer Planung unterstellt, dass die DSL-Flatrate andere Tarife der Gesellschaft völlig kannibalisiere und kein Neukundenwachstum angenommen. Gleichwohl sollte das Unternehmen mit seinen Umsätzen aus dem Zugangsgeschäft bereits im 3. Quartal wieder das Niveau vom 1. Quartal (241,8 Mio. Euro) nach lediglich 217,4 Mio. Euro im 2. Quartal erreichen. Derzeit würden von der Deutschen Telekom AG ca. 60.000 DSL-Anschlüsse pro Woche freigeschaltet. Bis Jahresende sollten 2 Mio. Leitungen freigeschaltet sein. Für die DSL-Flatrate erwarte man aus dieser Entwicklung 1,2 Mio. T-Online Flatrate Kunden bis Ende des 2. Quartals 2002. Die Flatrate der Gesellschaft sei mit 49 DM monatlich zwar attraktiv gepreist; trotzdem birge der Tarif gegenüber den Umsätzen, die mit schmalbandigen (Dial-Up) Kunden zu erzielen seien, noch erhebliche Umsatzpotenziale.
Zudem gehe man davon aus, dass die Flatrate in Kombination mit dem neuen Breitbandportal T-Vision positive Effekte für die Bereiche E-Commerce und Werbung generieren werde. T-Online sei im attraktiven Breitbandsegment durch seine starke Marktstellung im deutschen Markt hervorragend positioniert. Jupiter MMXI schätze, dass Deutschland im Jahre 2005 hinter den nordischen Ländern den höchsten Breitbandanteil innerhalb Europas aufweisen werde. Das verschaffe T-Online mit über 50% Marktanteil (Quelle GfK, Stand Anfang 2001) einen Wettbewerbsvorsprung gegenüber europäischen Konkurrenten wie Tiscali und Wanadoo.
Die neue AOL DSL Flatrate sollte den zukünftigen Erfolg der T-Online Flatrate nicht wesentlich beeinträchtigen. Der günstigere AOL-Preis (DM 39,90) werde durch die Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten eingeschränkt. Das vergleichbare DSL-Angebot von AOL (ohne Vertragslaufzeit) sei mit 49,90 DM dem T-Online Angebot vergleichbar. Zudem helfe T-Online bei der Vermarktung die enge Verzahnung mit der Telekom. Hier habe T-Online eindeutige Vorteile gegenüber DSL-Spezialisten, wie etwa der QS Communications AG, die ebenfalls mit einem Flatrate Angebot in den Endkundenmarkt eingestiegen sei. Hier sehe man deutliche Parallelen zu amerikanischen DSL-Anbieter wie NorthPoint oder Covad, deren Geschäftsmodell sich wegen der Kosten des Netzaufbaus als wenig tragfähig erwiesen hätten.
Ein weiterer positiver Effekt für T-Online sei das Ende des Preisverfalls im Internet-Zugangsgeschäft. Jüngste Zahlen des statistischen Bundesamtes für den August 2001 würden zwar einen Preisverfall gegenüber dem Vorjahr um 20% dokumentieren, gegenüber dem Vormonat seien die Preise aber stabil gewesen. Der harte Wettbewerb im schmalbandigen Zugangsgeschäft und der Selektionsprozess innerhalb der Anbieter werde mittelfristig eine Trendwende zu höheren Preisen einleiten.
Mit den Umsätzen sollte sich auch das EBITDA weiter verbessern. Die Analysten würden von einem EBITDA von –30,1 Mio. Euro für das nächste Quartal ausgehen. Den EBITDA Break Even für Deutschland sehe man mit 4,5 Mio. Euro noch im 1. Halbjahr (2. Quartal) des nächsten Jahres. Den Umsatz für das laufende Jahr veranschlage man mit 1,14 Mrd. Euro. Für das Folgejahr rechne man mit einem organischen Umsatzwachstum auf 1,34 Mrd. Euro. In diesem Jahr rechne man mit einem Nettoverlust von –0,40 Euro je Aktie. Für das kommende Jahr sollte der Verlust je Aktie auf –0,27 Euro je Aktie sinken.
Da die Analysten jedoch im kommenden Jahr einen positiven operativen Cash Flow erwarten, der sich in den Folgejahren angesichts relativ geringer Investitionen in das Sachanlagevermögen zu einem positiven Free Cash Flowe entwickeln sollte, ergebe die Discounted Cash Flow Bewertung einen fairen Wert je Aktie von 12,8 Euro. In diese Bewertung sei auch der hohe Barmittelbestand der Gesellschaft aus dem Börsengang eingeflossen.
Das Anlageurteil der Analysten von Consors Capital für die T-Online-Aktie lautet "kaufen".
Die Halbjahreszahlen von T-Online hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. Der Umsatzrückgang vom 2. auf das 1. Quartal im Access-Bereich (Zugangsentgelte) von –10,1% sollte nicht überbewertet werden. Die Planung der Analysten unterstelle, das das Unternehmen seine DSL-Flatrate erfolgreich vermarkten könne. Im laufenden Quartal habe es hier einen Kundenzuwachs von 77% gegeben.
Die Analysten hätten bei ihrer Planung unterstellt, dass die DSL-Flatrate andere Tarife der Gesellschaft völlig kannibalisiere und kein Neukundenwachstum angenommen. Gleichwohl sollte das Unternehmen mit seinen Umsätzen aus dem Zugangsgeschäft bereits im 3. Quartal wieder das Niveau vom 1. Quartal (241,8 Mio. Euro) nach lediglich 217,4 Mio. Euro im 2. Quartal erreichen. Derzeit würden von der Deutschen Telekom AG ca. 60.000 DSL-Anschlüsse pro Woche freigeschaltet. Bis Jahresende sollten 2 Mio. Leitungen freigeschaltet sein. Für die DSL-Flatrate erwarte man aus dieser Entwicklung 1,2 Mio. T-Online Flatrate Kunden bis Ende des 2. Quartals 2002. Die Flatrate der Gesellschaft sei mit 49 DM monatlich zwar attraktiv gepreist; trotzdem birge der Tarif gegenüber den Umsätzen, die mit schmalbandigen (Dial-Up) Kunden zu erzielen seien, noch erhebliche Umsatzpotenziale.
Zudem gehe man davon aus, dass die Flatrate in Kombination mit dem neuen Breitbandportal T-Vision positive Effekte für die Bereiche E-Commerce und Werbung generieren werde. T-Online sei im attraktiven Breitbandsegment durch seine starke Marktstellung im deutschen Markt hervorragend positioniert. Jupiter MMXI schätze, dass Deutschland im Jahre 2005 hinter den nordischen Ländern den höchsten Breitbandanteil innerhalb Europas aufweisen werde. Das verschaffe T-Online mit über 50% Marktanteil (Quelle GfK, Stand Anfang 2001) einen Wettbewerbsvorsprung gegenüber europäischen Konkurrenten wie Tiscali und Wanadoo.
Ein weiterer positiver Effekt für T-Online sei das Ende des Preisverfalls im Internet-Zugangsgeschäft. Jüngste Zahlen des statistischen Bundesamtes für den August 2001 würden zwar einen Preisverfall gegenüber dem Vorjahr um 20% dokumentieren, gegenüber dem Vormonat seien die Preise aber stabil gewesen. Der harte Wettbewerb im schmalbandigen Zugangsgeschäft und der Selektionsprozess innerhalb der Anbieter werde mittelfristig eine Trendwende zu höheren Preisen einleiten.
Mit den Umsätzen sollte sich auch das EBITDA weiter verbessern. Die Analysten würden von einem EBITDA von –30,1 Mio. Euro für das nächste Quartal ausgehen. Den EBITDA Break Even für Deutschland sehe man mit 4,5 Mio. Euro noch im 1. Halbjahr (2. Quartal) des nächsten Jahres. Den Umsatz für das laufende Jahr veranschlage man mit 1,14 Mrd. Euro. Für das Folgejahr rechne man mit einem organischen Umsatzwachstum auf 1,34 Mrd. Euro. In diesem Jahr rechne man mit einem Nettoverlust von –0,40 Euro je Aktie. Für das kommende Jahr sollte der Verlust je Aktie auf –0,27 Euro je Aktie sinken.
Da die Analysten jedoch im kommenden Jahr einen positiven operativen Cash Flow erwarten, der sich in den Folgejahren angesichts relativ geringer Investitionen in das Sachanlagevermögen zu einem positiven Free Cash Flowe entwickeln sollte, ergebe die Discounted Cash Flow Bewertung einen fairen Wert je Aktie von 12,8 Euro. In diese Bewertung sei auch der hohe Barmittelbestand der Gesellschaft aus dem Börsengang eingeflossen.
Das Anlageurteil der Analysten von Consors Capital für die T-Online-Aktie lautet "kaufen".
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