TUI expandiert in eines der abgelegensten Reiseziele der Welt. Ab Mai 2026 eröffnet der Konzern mit dem TUI Blue Paro Taktsang sein erstes Hotel in Bhutan — direkt am Fuß des berühmten Tigernest-Klosters.
Das Haus in Paro umfasst 34 Junior Suiten und Suiten sowie Restaurant, Bars, Spa und Innenpool. Die Positionierung ist klar: Exklusive Erlebnisreisen für ein zahlungskräftiges Publikum, fernab der klassischen europäischen Massenreiseziele.
Asien als Wachstumsmotor
Der Schritt nach Bhutan ist kein Einzelprojekt. TUI betreibt bereits 25 Hotels in China und Südostasien, die asiatische Pipeline umfasst derzeit über 30 weitere Projekte. Weitere Standorte in Bhutan und anderen asiatischen Ländern werden dem Unternehmen zufolge bereits auf ihr Potenzial geprüft.
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Premium-Hotels als Puffer gegen Kostendruck
Der Zeitpunkt der Expansion ist kein Zufall. Steigende Treibstoffpreise — unter anderem bedingt durch den anhaltenden Konflikt im Nahen Osten — erhöhen den Druck auf Reiseveranstalter. Pauschalreisen werden teurer, und die gesetzlichen Spielräume für Preisanpassungen bei bereits gebuchten Reisen sind begrenzt.
Margenstarke Hotelmarken wie TUI Blue sollen diesen Druck abfedern. Die Logik: Wer im Premiumsegment mit einzigartigen Destinationen punktet, ist weniger anfällig für Preissensibilität im Massenmarkt. Die TUI-Aktie notiert derzeit rund 18 Prozent unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts — die Strategie muss sich also erst noch in den Zahlen niederschlagen.
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