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Robert Minde, Analyst der ING BHF-BANK, stuft die Aktie von Swiss Re (ISIN CH0012332372 / WKN 852246) mit dem Rating "outperform" ein.
Die Gesellschaft habe sich zum Stand der bisherigen Vertragserneuerungen (renewals mit den Erstversicherungsunternehmen) im Nicht-Leben-Geschäft geäußert. Im traditionellen Sachversicherungsgeschäft (P&C, Property & Casuality) seien 67% des Geschäftes erneuert worden, wobei die Prämien um vier Prozent erhöht worden sei. Berücksichtige man Wachstums- und Neugeschäftsaspekte, seien die Prämien um 7% gestiegen.
Insgesamt habe sich das Management zufrieden mit dem Prämienniveau geäußert, zudem erwarte man, dass der Verkäufermarkt (hard market) sich auch über das nächste Jahr hinaus fortsetzen werde, auch wenn in einigen Bereichen gewisse Abschwächungstendenzen zu erkennen seien. Die Combined Ratio (COR, Verhältnis zwischen Kosten und Schäden zu Prämieneinnahmen) werde mit einer Rate von 97% oder sogar darunter erwartet, was eine weitere deutliche Steigerung gegenüber dem bisherigen Wert (99,8%) bedeuten würde.
Im Segment Financial Services seien 44% des Geschäftes erneuert worden, die Prämien seien um 8% gestiegen. In Europa und Asien rechne das Unternehmen mit weiter ansteigenden Prämienvolumina. Wie bereits bei den Halbjahreszahlen kommuniziert, konzentriere sich das Management auf ein profitables versicherungstechnisches Kerngeschäft, als man mit der berichteten COR bereits unter dem Jahresziel von 100% gelegen habe.
Zum Halbjahr sei, bedingt durch eine deutliche Verbesserung im Non-Life Segment (P&C) sowie einer gleichzeitigen Stabilisierung an den Kapitalmärkten, der Gewinn des weltweit zweitgrößten Rückversicherers ggü. Vorjahr trotz negativer Währungseffekte auf 691 (118) Mio. CHF deutlich gestiegen. Die Prämieneinnahmen seien in CHF (währungsbereinigt) um 4% auf 14,4 Mrd. CHF gestiegen und hätten damit den Markterwartungen entsprochen. Unbereinigt habe sich ein Anstieg von 19% ergeben, wobei jedoch der Kursverlust des USD zum CHF negativ zu Buche geschlagen habe.
Insgesamt habe der Ertrag aus dem Geschäftsfeld Non-Life auf 822 (104) Mio. CHF zugelegt, die verdienten Prämien um 33% bzw. währungsbereinigt 18% auf 7,86 Mrd. CHF. Positiv überraschen können habe das Kapitalanlageergebnis, das mit einer Rendite von 4,8% trotz niedrigem Zinsniveau nur knapp unter dem Ziel von 5% gelegen habe. 86% des Ergebnisses würden aus dem Rentenportfolio erzielt. Auch zukünftig dürfte ein konstanter Ertragsstrom zu erwarten sein, da aufgrund des AA-Ratings qualitativ hochwertiges Geschäft bei gleichzeitig steigenden Prämien für einen hohen Cash-Flow und damit auch wachsende Aktiva sorgen dürfte.
Insbesondere die offensichtlich länger als zunächst erwartete Fortsetzung des hard marktes spreche für eine Fortsetzung des positiven Trends im Kerngeschäftes, zudem profitiere man aktuell vom besseren Rating im Vergleich zum Konkurrenten Münchener Rück. Im Vorfeld der Ergebniszahlen Ende März sollte die Aktie von dieser positiven Stimmung profitieren und damit den Aufwärtstrend seit Jahresanfang fortsetzen können.
Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von Swiss Re weiterhin mit dem Rating "outperform" ein.
Die Gesellschaft habe sich zum Stand der bisherigen Vertragserneuerungen (renewals mit den Erstversicherungsunternehmen) im Nicht-Leben-Geschäft geäußert. Im traditionellen Sachversicherungsgeschäft (P&C, Property & Casuality) seien 67% des Geschäftes erneuert worden, wobei die Prämien um vier Prozent erhöht worden sei. Berücksichtige man Wachstums- und Neugeschäftsaspekte, seien die Prämien um 7% gestiegen.
Insgesamt habe sich das Management zufrieden mit dem Prämienniveau geäußert, zudem erwarte man, dass der Verkäufermarkt (hard market) sich auch über das nächste Jahr hinaus fortsetzen werde, auch wenn in einigen Bereichen gewisse Abschwächungstendenzen zu erkennen seien. Die Combined Ratio (COR, Verhältnis zwischen Kosten und Schäden zu Prämieneinnahmen) werde mit einer Rate von 97% oder sogar darunter erwartet, was eine weitere deutliche Steigerung gegenüber dem bisherigen Wert (99,8%) bedeuten würde.
Zum Halbjahr sei, bedingt durch eine deutliche Verbesserung im Non-Life Segment (P&C) sowie einer gleichzeitigen Stabilisierung an den Kapitalmärkten, der Gewinn des weltweit zweitgrößten Rückversicherers ggü. Vorjahr trotz negativer Währungseffekte auf 691 (118) Mio. CHF deutlich gestiegen. Die Prämieneinnahmen seien in CHF (währungsbereinigt) um 4% auf 14,4 Mrd. CHF gestiegen und hätten damit den Markterwartungen entsprochen. Unbereinigt habe sich ein Anstieg von 19% ergeben, wobei jedoch der Kursverlust des USD zum CHF negativ zu Buche geschlagen habe.
Insgesamt habe der Ertrag aus dem Geschäftsfeld Non-Life auf 822 (104) Mio. CHF zugelegt, die verdienten Prämien um 33% bzw. währungsbereinigt 18% auf 7,86 Mrd. CHF. Positiv überraschen können habe das Kapitalanlageergebnis, das mit einer Rendite von 4,8% trotz niedrigem Zinsniveau nur knapp unter dem Ziel von 5% gelegen habe. 86% des Ergebnisses würden aus dem Rentenportfolio erzielt. Auch zukünftig dürfte ein konstanter Ertragsstrom zu erwarten sein, da aufgrund des AA-Ratings qualitativ hochwertiges Geschäft bei gleichzeitig steigenden Prämien für einen hohen Cash-Flow und damit auch wachsende Aktiva sorgen dürfte.
Insbesondere die offensichtlich länger als zunächst erwartete Fortsetzung des hard marktes spreche für eine Fortsetzung des positiven Trends im Kerngeschäftes, zudem profitiere man aktuell vom besseren Rating im Vergleich zum Konkurrenten Münchener Rück. Im Vorfeld der Ergebniszahlen Ende März sollte die Aktie von dieser positiven Stimmung profitieren und damit den Aufwärtstrend seit Jahresanfang fortsetzen können.
Die Analysten der ING BHF-BANK stufen die Aktie von Swiss Re weiterhin mit dem Rating "outperform" ein.
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